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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Drama &amp; Trauriges</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>&#187;Gott ist tot&#171;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird bekannt, dass es sich um Gott gehandelt hat &#8211; und als die Todesnachricht Gottes sich verbreitet, ist nichts mehr, wie es war. Jugendliche verzweifeln, weil sie die Perspektive verlieren, ein Kinderkult entsteht, bei dem Erwachsene sinnlos Kinder anbeten, es wird Krieg im Namen der Wissenschaft geführt. In neun Szenen schildert Currie diese Welt ohne Gott&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die Idee zu diesem Roman fand ich sehr interessant. Ich war dann überrascht, dass es sich eigentlich um neun Kurzgeschichten handelte, die eigentlich kaum miteinander verbunden waren. Teilweise waren ganz interessante oder auch erschreckende Ansätze dabei &#8211; etwa Kinderkult und der Psychologe, der dafür zuständig ist, diesen zu unterbinden. Eher uninteressant fand ich den Krieg, der vielleicht ein extremes Szenario darstellen sollte &#8211; aber ich finde, für diese Möglichkeit braucht es keinen &#8220;Tod Gottes&#8221;. Was mich mehr interessiert hätte, wären Glaubensauseinandersetzungen gewesen, was der Tod Gottes für die Religion bedeutet, was frühere Atheisten dazu gesagt hätten und so weiter. Sichtweisen von Menschen der verschiedensten Glaubensbekenntnisse. Ich finde, man hätte mit dem Thema noch einiges mehr anstellen können, sich vielleicht auch mehr mit den Charakteren auseinandersetzen können, anstatt alles in Kurzgeschichten zu verpacken.</p>
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		<title>&#187;Ich und die anderen&#171;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Set This House in Order. A Romance of Souls&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 714 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2003 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423208902?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3423208902" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Andrew Gage führt ein ungewöhnliches Leben &#8211; aber er führt es nicht alleine. Er ist nämlich Teil einer multiplen Persönlichkeit. Er ist dafür zuständig,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/ich-und-die-anderen/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Set This House in Order. A Romance of Souls&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 714 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2003 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423208902?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3423208902" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Andrew Gage führt ein ungewöhnliches Leben &#8211; aber er führt es nicht alleine. Er ist nämlich Teil einer multiplen Persönlichkeit. Er ist dafür zuständig, den Körper im Alltag zu lenken, aber dann gibt es da &#8211; unter vielen anderen &#8211; noch Adam, den Teenager, der manchmal zu Wutausbrüchen neigt, Seferin, den Starken, Tante Sam, die sich auch gerne kreativ betätigt, Jake, das Kind und Aaron, Andrews Vater, der sich mit einer Psychotherapeutin darum gekümmert hat, ein &#8220;Haus zu bauen&#8221;. Das ist die Methode, mit der die verschiedenen Persönlichkeiten des ursprünglichen Andy Gage es schaffen, sich zu organisieren &#8211; mit einem Haus im Kopf, wo jeder sein eigenes Zimmer hat.<br />
Andrew hat sich auf diese Weise ziemlich gut im Griff. Doch dann stellt seine Chefin ein Mädchen namens Penny Driver ein, das ganz offensichtlich auch unter einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet &#8211; leidet im wahrsten Sinne des Wortes: sie weiß selbst nicht, was los ist, und stolpert verunsichert und verängstigt von Blackout zu Blackout. Andrew nähert sich ihr vorsichtig, doch da er weiß, dass eine MPS immer von schweren Traumata verursacht wird, muss er dabei sehr behutsam vorgehen. Und dann tun sich in seinem eigenen &#8220;Haushalt&#8221; doch noch ebenfalls Probleme auf&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Dieser Roman war so ziemlich das Erste, was ich im Medienbereich (Film, Serien, Bücher&#8230;) zu Gesicht bekommen habe und was das Thema MPS tatsächlich so authentisch herübergebracht hat, wie ich es selbst in Foren zum Thema von Betroffenen gelesen habe. Ich habe mich zwar trotzdem oft dabei erwischt, zu denken &#8220;ist halt ein Roman&#8221; und bin dann draufgekommen, dass ich es so in der Art ja schon einmal in wirklichen Erfahrungsberichten gelesen habe. Mit Humor, aber mit dem nötigen Respekt gibt Ruff eine Einführung in das Thema MPS und beschreibt das Leben eines Betroffenen, wobei er sowohl auf die Probleme im Alltag als auch den traumatischen Hintergrund achtet (sonst wird nämlich mindestens einer dieser Faktoren immer ausgelassen, da oft nur darauf geachtet wird, dass es nun mal ein  faszinierendes Thema ist), und bindet all das trotzdem auch noch in eine kohärente &#8211; oder sagen wir: stellenweise wahnsinnig spannende &#8211; Handlung ein. Für den Umgang mit dem Thema also nur Pluspunkte. Gestört hat mich nur ein kleines bisschen der Krimi-Charakter, der am Ende hinzukam, das hätte es meiner Ansicht nach nicht gebraucht, da es allein auf psychologischem Niveau genug Handlungsstoff gab.</p>
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		<title>&#187;Die Zwillinge von Highgate&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/die-zwillinge-von-highgate/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/die-zwillinge-von-highgate/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 21:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Hear Fearful Symmetry&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 459 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100524071?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3100524071" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als Elspeth an Krebs stirbt, bleibt ihr Freund, Robert, alleine zurück. Er stürzt sich in seine ehrenamtliche Arbeit am Highgate-Friedhof, während sein Freund und Nachbar Martin, der mit starken Zwangsneurosen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/die-zwillinge-von-highgate/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Hear Fearful Symmetry&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 459 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100524071?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3100524071" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als Elspeth an Krebs stirbt, bleibt ihr Freund, Robert, alleine zurück. Er stürzt sich in seine ehrenamtliche Arbeit am Highgate-Friedhof, während sein Freund und Nachbar Martin, der mit starken Zwangsneurosen zu kämpfen hat und von seiner Frau Marijke verlassen wird, die damit nicht mehr zurecht kommt. Das Leben der beiden Männer soll sich bald schlagartig ändern. Elspeths Zwillingsschwester Edie hat nämlich zwei Töchter, die Zwillinge Julia und Valentina, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen, aber, wenn man näher hinsieht, das exakte Spiegelbild voneinander sind. Elspeth hat den beiden ihre Wohnung, die sich im selben Haus befindet wie die von Robert und die von Martin, vererbt, und möchte, dass sie zumindest ein Jahr darin leben. Julia und Valentina nehmen das Angebot an und freunden sich nach einer Weile jeweils mit einem der Männer an. Bald jedoch entsteht ein ernstes Streitthema &#8211; erstmals passt es Valentina nicht mehr, dass ihr Leben und das ihrer Schwester untrennbar miteinander verbunden sind und sie Entscheidungen nicht für sich selbst treffen kann.</p>
<p>Und dann tritt noch ein weiterer Faktor hinzu: mit der Zeit entdecken die Zwillinge und Robert, dass Elspeth noch in ihrer Wohnung herumspukt. Mithilfe eine Oujia-Brettes beginnen sie, sich mit ihr zu unterhalten, und Valentina hat eine verheerende Idee&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eigentlich fand ich dieses Buch nicht wirklich zäh im klassischen Sinne. Aber ich fand es auch nur sehr selten, wenn überhaupt, spannend. Vielleicht lag es auch daran, dass ich im letzten Monat wenig Zeit zum Lesen habe und so nicht so richtig hineingekommen bin, aber ich habe etwas gemacht, was ich schon ewig nicht mehr gemacht habe: ich habe das Buch beiseite gelegt und nebenbei ein anderes gelesen.</p>
<p>Es gab sympathische Charaktere, ja. Es gab auch Konflikte, die nicht schlecht waren, die aber meines Erachtens auf die falsche Art und Weise gelöst wurden. Der übersinnliche Faktor, auch wenn er eigentlich einen Großteil des Romans ausmacht, wirkte irgendwie fehl am Platz, und ich konnte mich auch mit den Zwillingen nie so richtig anfreunden. Szenen am Ende, die eigentlich Schlüsselszenen sein sollten, haben ihre Wirkung für mich ein wenig verfehlt, und auch wenn das Ende abgerundet war, war es nicht vollkommen zufriedenstellend. Kurz: es hat irgendwie immer etwas gefehlt.</p>
<p>Alles in allem ist &#8220;Die Zwillinge von Highgate&#8221; kein Buch, über das ich mich ärgere, weil es schlecht war und mir die Zeit gestohlen hat (obwohl es letzteres tatsächlich getan hat), aber irgendwie sind auch nur wenige positive oder bemerkenswerte Eindrücke hängen geblieben, und darum finde ich, dass es glatte drei Sterne verdient hat.</p>
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		<title>»Ruhm«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät, eine neue Identität anzunehmen; einem neurotischen Schriftsteller, der zweimal mit einer Frau reist; eine Romanfigur, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie sterben soll; einem bekannten Schauspieler, der nach und nach seine Identität verliert; einem weiteren Schriftsteller, der mit dem Gedanken spielt, sich umzubringen; einer Frau, bei einer Reise zurückgelassen wird und in einem fremden Land feststeckt; einem Internetblogger, der es mit seinem Wunsch nach Aufmerksamkeit übertreibt; ein Abteilungsleiter, der ein Doppelspiel mit zwei Frauen treibt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ruhm&#8221; ist ein ziemlich interessantes Buch. Am Anfang habe ich mich ziemlich hineingestürzt und hätte mir fast erwartet, dass das Geflecht aus den handelnden Personen noch dichter wird und sich vieles erst dadurch auflöst, dass man die Geschichten aus mehreren Blickwinkeln erlebt. Eigentlich beschreiben aber die neun Geschichten jeweils ganz eigene Situationen. Sie ließen sich relativ schnell lesen, da man immer wieder mit einer neuen Person konfrontiert wurde und gespannt darauf ist, was diesmal passiert. Jetzt, wo ich aber erst eine längere Zeit nach dem Lesen eine Rezension schreibe, bemerke ich auch, dass mir einige der Geschichten kaum im Gedächtnis geblieben sind. Das kann auch daran liegen, dass natürlich jeder Charakter nur kurz beschrieben wird, eigentlich bekommt man jeweils auch nur einen kurzen Einblick in eine kurze Lebensphase. Finde &#8220;Ruhm&#8221; daher ein sehr interessantes und auch gelungenes &#8220;Experiment&#8221; (ohne mit diesem Wort den literarischen Wert des Romans herabspielen zu wollen), habe aber kaum eine nachhaltige Botschaft entdeckt, wie ich sie aufgrund des Titels erwartet habe.</p>
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		<item>
		<title>»Will Grayson, Will Grayson«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/will-grayson-will-grayson/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 22:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>304 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2010 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Mims Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0525421580?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0525421580" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Will Grayson lebt nach dem Motto &#8220;<em>don&#8217;t care too much and shut up</em>&#8220;. Er versucht, in jeder Situation möglichst wenig Aufmerksamkeit auf&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/will-grayson-will-grayson/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>304 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2010 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Mims Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0525421580?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0525421580" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Will Grayson lebt nach dem Motto &#8220;<em>don&#8217;t care too much and shut up</em>&#8220;. Er versucht, in jeder Situation möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was ihm durch seinen besten Freund Tiny Cooper durchaus erschwert wird. Tiny Cooper &#8211; beschrieben als “<em>the world&#8217;s largest person who is really, really gay</em>” und “<em>the  world&#8217;s gayest person who is really, really large</em>” &#8211; ist alles andere als unauffällig: er ist riesig, laut und schreibt ein autobiografisches Musical.<br />
Der andere will grayson ist depressiv, der einzige Lichtblick in seinem Leben ist Isaac, den er online kennen gelernt hat und für den er schon bald mehr fühlt als nur Freundschaft. will grayson fährt nach Chicago, um endlich Isaac zu treffen, doch zu seiner großen Enttäuschung taucht dieser nicht zur Verabredung auf, stattdessen trifft er seinen Namensvetter Will Grayson, der ihm schlussendlich Tiny Cooper vorstellt. Das zufällige Treffen der beiden Will Graysons verändert das Leben beider in einer Weise, die sie sich nie ausgemalt hätten.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die Kapitel des Buches sind abwechselnd aus der Sicht von Will Grayson und will grayson (der ausschließlich in Kleinschreibung erzählt) geschrieben. John Green (<em>&#8220;Looking For Alaska&#8221;, &#8220;Paper Towns&#8221;</em>) und David Levithan (&#8220;<em>Nick and Norah&#8217;s Infinite Playlist&#8221;, &#8220;Boy Meets Boy&#8221;</em>) haben je einen Will Grayson übernommen; dafür allein würde ich dem Buch schon fünf Sterne geben. Zugegeben, John Green könnte auch ein Telefonbuch schreiben und ich würde es mit Begeisterung lesen.<br />
Die Handlung des Buches ist wirklich orginell und mir gefällt, wie offen das Thema Homosexualität behandelt wird. Die Charaktere sind authentisch herausgearbeitet, und auch wenn mir zuerst will grayson und dann Will Grayson mit seinem Gejammere eher auf die Nerven ging, war zumindest Tiny Cooper immer fröhlich und gut gelaunt, und schlussendlich habe ich doch alle drei Hauptcharaktere in mein Herz geschlossen.<br />
Alles in allem &#8211; definitiv fünf Punkte für dieses wundervolle Buch, das ich gleich nach Erscheinen in drei Tagen fertig gelesen habe. <strong>(Nefa)</strong></p>
<p>Erfrischenderweise habe ich mit diesem Buch endlich wieder meine Lust am Lesen zurückgewonnen. Der lebensnahe, und gleichzeitig locker-witzige Stil des Buches hat mich nach kürzester Zeit überzeugt, haben mich auch an <em>&#8220;Nick and Norah&#8221;</em> erinnert, das ich ja aus ähnlichen Gründen mochte. <em>&#8220;Will Grayson, Will Grayson&#8221;</em> behandelt ein paar richtig brisante Themen: Tiny Cooper ist nicht nur schwul (und macht daraus keineswegs ein Geheimnis), sondern auch übergewichtig, und will grayson ist depressiv und abweisend, weshalb er auch kaum richtige Freunde hat. Will Grayson hat aber auch seine Konflikte, auch wenn sie &#8220;normaler&#8221; zu sein scheinen als die der anderen: ein Mädchen, bei dem er sich nicht sicher ist, was genau er denn von ihr will, und die Angst, seinen besten Freund zu verlieren.<br />
Irgendwie hat man dieses eigenartige Sortiment an Hauptcharakteren sofort gern, weil sie eben einfach alle so sind, wie sie sind, und diese gute Basis wird dem Aufbau des Buches aufgepeppt, da die Perspektivenwechsel meiner Meinung nach immer genau im richtigen Moment stattfanden und wills Schreibstil sich so von Wills unterscheidet. Kombiniert mit einer abwechslungsreichen Handlung ergibt sich ein Buch, das man in null Komma nichts ausgelesen hat und das einen mehrmals aus verschiedensten Gründen zum Lächeln bringt. <strong>(Mim)</strong></p>
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		<title>»2666«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
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		<title>&#187;Mängelexemplar&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/mangelexemplar/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 263 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100422058?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3100422058" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Karo ist eine relativ normale, junge Frau, wortgewandt und sarkastisch &#8211; sie beschreibt sich nur selbst als anstrengend und emotional. Vielleicht zeigen diese Eigenschaften schon an,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/mangelexemplar/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 263 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
<strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3100422058?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3100422058" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Karo ist eine relativ normale, junge Frau, wortgewandt und sarkastisch &#8211; sie beschreibt sich nur selbst als anstrengend und emotional. Vielleicht zeigen diese Eigenschaften schon an, was unter der Oberfläche brodelt, denn als sie ihren Job verliert und schließlich auch noch ihr Freund Philipp endgültig Schluss macht, kommt es zum totalen Zusammenbruch &#8211; auch wenn es mit Philipp sicherlich nicht die große Liebe war, die Angst vor dem Alleinsein bewahrheitet sich. Karo stürzt in die Depression, versucht sich verzweifelt dagegen zu wehren und tritt verschiedenen Menschen in ihrem Leben anders entgegen als zuvor.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>In vieler Hinsicht ein Wahsinnsbuch. Die intelligente, selbstironische Karo ist mit ihrem Humor und ihren ganz normal menschlich nachvollziehbaren Gedanken sofort sympathisch, und aus den selben Gründen kann man sich perfekt in sie hineinversetzen. Zwischen normalen, aber unangenehmen Situationen, in denen sich sicher jeder schon befunden hat, kommen die wirklich schwierigen, in denen Karo auf einmal mit ihrer Panik fertig werden muss, und Kuttner wendet ihre Metaphern die ganze Zeit so an, dass sie Gefühle unterstreichen, aber nie lächerlich wirken (und wenn, dann wird das schon im Roman selbst bemerkt). Das inzwischen allgegenwärtige Thema Depression wird so aufbereitet, dass es für jeden zugänglich ist, vor allem, ohne dabei gefühlsduselig oder realitätsfern zu werden &#8211; alles in allem ein geschicktes und absolut authentisches Buch. <strong>(Mim)</strong></p>
<p><em>Authentisch</em> ist wohl das Wort, das dieses Buch am Besten beschreibt. Sarah Kuttner schreibt einen wahnsinnig realistischen Roman über eine junge Frau, mit der man sich sofort indentifizieren und sich in ihre Situation hineinversetzen kann. Die Probleme von Karo erscheinen einem bekannt, nicht weit hergeholt; von alltäglichen Schwierigenkeiten über Beziehungsprobleme und Angstattacken &#8211; die Probleme werden authentisch beschrieben und nicht übertrieben. Das Thema Depression wird gleichermaßen mit Ernst und Humor genommen, eine gute Mischung, die einem die Krankheit Depression mit allen ihren Facetten näher bringt. <strong>(Nefa)</strong></p>
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		<item>
		<title>»New Moon«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/new-moon/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/new-moon/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 563 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2006<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904233880?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1904233880" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Bellas Beziehung mit Edward hat leider ihre Schattenseiten. Er weigert sich vehement, ihrem Wunsch nachzugehen &#8211; denn Bella möchte auch zum Vampir werden und unsterblich sein wie die Cullens. Dementsprechend blickt&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/new-moon/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 563 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2006<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904233880?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1904233880" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Bellas Beziehung mit Edward hat leider ihre Schattenseiten. Er weigert sich vehement, ihrem Wunsch nachzugehen &#8211; denn Bella möchte auch zum Vampir werden und unsterblich sein wie die Cullens. Dementsprechend blickt sie ihrem Geburtstag auch mit allem anderen als mit Freude entgegen, denn ihr behagt der Gedanke nicht, dass sie nun älter ist als Edward, der für immer siebzehn sein wird. Bei der Geburtstagsfeier, die die Cullens für sie organisieren, passiert schließlich das Unglück: Bella schneidet sich, eine sehr gefährliche Situation in einem Raum mit lauter Vampiren. Edward entscheidet endgültig, dass seine Familie zu gefährlich ist für Bella, und so verlassen die Cullens Forks. Bella bleibt zurück, zerfressen von Liebeskummer, und das Einzige, was sie aufmuntert, ist ihre Freundschaft mit Jacob Black. Er hilft ihr, ein Motorrad fahrtüchtig zu machen, als sie auf der Suche nach dem ultimativen Adrenalinkick ist, da sie immer, wenn sie in Gefahr schwebt, Edwards Stimme hören kann. Doch bald bekommt Bella heraus, dass auch Jacob seine dunklen Geheimnisse hat&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>New Moon hat mir eigentlich noch besser gefallen als <em>Twilight</em>. Vielleicht lag es daran, dass ich die Geschichte noch nicht kannte (von <em>Twilight</em> habe ich ja vorher schon den Film gesehen) oder auch daran, dass Jacob einmal eine gute Abwechslung war &#8211; ich war richtig enttäuscht, als die Cullens dann wieder aufgetaucht sind, weil klar war, dass es sich damit auch mit der Jacob-Episode hat. In der Interaktion mit ihm war sie wieder ganz anders, viel selbstbewusster und auch die Dialoge waren erfrischend. Insofern habe ich auch den ersten Teil des Buches richtig verschlungen, habe mich nachher aber auch wieder mit Edward angefreundet. Ich fand es gut, dass mit den Werwölfen und den Volturi auch ganz neue Elemente eingebaut wurden &#8211; die Türen für die folgenden Bände stehen weit offen, und ich bin schon gespannt, was noch kommt.</p>
<p>Was mich noch immer etwas nervt, und ich hoffe, es gibt sich in <em>Eclipse</em> endlich einmal ein wenig, ist Bellas Verhalten in Bezug auf Edward. Inzwischen hat er doch auf jede erdenkliche Art und Weise bewiesen, dass er sie liebt, und sie hat immer noch diese wahnsinnigen Selbstzweifel &#8211; sehr anstrengend. Bella ist ein Charakter, der sehr festgefahren denkt, auch da sie sich regelrecht in ihrem Liebeskummer verkriecht und den Gedanken nicht aufgeben möchte, auch ein Vampir zu werden. Da kann ich mich nicht immer in sie hineinversetzen. Auch bin ich nicht so der Fan davon, dass Edwards und Bellas Liebe dermaßen als gegeben und immerwährend dargestellt wird &#8211; ich halte es nicht für realistisch, dass dermaßen wenig Zweifel an der Liebe als solches gestellt werden. Diese Sachen sind nicht so schlimm, dass sie das Lesevergnügen trüben (sonst wäre ich nicht auf vier Sterne gekommen), sind aber für mich doch ein kleiner Störfaktor.</p>
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		</item>
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		<title>&#187;Niemand ist eine Insel&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1128</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211;&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211; denn von irgend etwas muss er ja leben &#8211; während er sich hinter ihrem Rücken mit anderen Frauen vergnügt. Teil dieses &#8220;Jobs&#8221; ist es, auch Sylvias Tochter Babs wie ein Vater zu sein und außerdem ist Kaven immer wieder daran beteiligt, Sylvias Ruf, der jetzt während der Dreharbeiten ihres Meisterwerks besonders auf dem Spiel steht, wegen verschiedenen Vorfälle retten zu müssen. Die größten Schwierigkeiten tun sich auf, als Babs an Meningitis erkrankt. Kaven hofft erst mehr darauf, dass die Kleine die Krankheit nicht überlebt, aber im Laufe der Zeit gewinnt er Sylvias Tochter, die ihm bisher ein Klotz am Bein war, lieb &#8211; ebenso die behandelnde Ärztin Ruth Reinhardt. So kommen zu dem Dschungel aus Erpressungen und dem Versuch, alles Mögliche zu Vertuschen, auch noch emotionale Bürden, gipfelnd in einem riesigen Skandal: Sylvia wird wegen Mordes angeklagt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich bin nicht sicher, was ich erwartet habe &#8211; aber dieser Roman war ganz anders. Positiv anders. Philip Kaven ist schon einmal ein interessanter Charakter &#8211; eigentlich das klassische Arschloch, so arbeitsscheu, dass er lieber sein ganzes Leben zu einer Farce macht, in keiner seiner Beziehungen ehrlich. Aber im Laufe des Buches erlebt man praktisch mit, wie er durch das, was geschieht, zum besseren Menschen wird. Zu dem Drama mit Babs, ein Kind, das durch eine schwere Erkrankung einen Gehirnschaden davconträgt, kommt noch hinzu, wie Kaven und andere engste Vertraute von Sylvia das Gebäude ihres Ruhms aufrecht erhalten müssen, und so sieht man die Glitzerwelt der Stars einmal von einer anderen Seite &#8211; jeder Fehltritt kann das Aus bedeuten. Die Kombination dieser beiden Themen ergibt einen spannenden, gesellschaftskritischen, aber auch unerwartet emotionalen Roman, der, wenn auch nicht auf die herkömmliche Art und Weise, glaubhaft herüberkommt und auch noch eine wichtige Aussage beinhaltet.</p>
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		<title>&#187;Atonement&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum Abendessen in seinem Elternhaus geladen ist, aufgeführt werden. Dabei trifft es sich hervorragend, dass die Kinder ihrer Tante zu Besuch sind und so als Schauspieler eingesetzt werden können. Doch am Nachmittag beobachtet Briony etwas Seltsames von ihrem Fenster aus: ihr ältere Schwester, die Studentin Cecilia, die gerade noch mit Robbie, dem Sohn der Putzfrau, gesprochen hat, zieht sich vor diesem plötzlich bis auf die Unterwäsche aus und klettert in den Brunnen. Völlig durchnässt zieht sie sich nach einer Weile wieder an und geht ins Haus. Am Abend ertappt Briony die beiden beim Sex, ein Vorfall, der das Mädchen in ihrer Ansicht bestätigt, dass Robbie ein Wahnsinniger ist, vor dem sie ihre Schwester retten muss. Das gemeinsame Abendessen endet auf schockierende Weise, denn zuerst laufen die Cousins weg und dann wird auf der Suche nach ihnen, die Cousine Lola vergewaltigt. Briony hat den Täter gesehen und als sie allen erzählt, dass es Robbie war, wird dieser verhaftet. Cecilia glaubt den Beschuldigungen nicht und verspricht auf ihn zu warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, bietet sich ihm eine Chance als Infanterist seine Haftzeit zu verkürzen und zu seiner Liebe zurückzukehren. Dazu muss er aber erst aus einem Frankreich fliehen, dass der deutschen Belagerung nicht länger standhalten kann&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ein großer Teil der Erzählung die Gedanken der Figuren wiedergibt, wird die Handlung dadurch kaum negativ beeinträchtigt. Im Gegenteil: in manchen Passagen kommt richtig Spannung auf. Darüberhinaus verfällt man leicht dem Sog der Geschichte, denn die Gedankengänge der Figuren hatte man entweder selbst schon einmal oder sie sind derart überzeugend dargestellt, dass man nicht anders kann, als sich von ihnen mitreißen zu lassen. Die unterschiedlichen Perspektiven sind gekonnt eingesetzt, um ein komplexes Gesamtbild zu schaffen, das das vermeintlich seltsame Verhalten der Figuren erklärt und auf wunderbare Weise zeigt, wie undurchschaubar die Gedanken anderer Menschen sind. Dadurch dass der Leser oft schon durch die Sichtweise einer anderen Person einen Wissensvorsprung hat, entsteht mitunter Komik. Dennoch ist das Beschriebene in hohem Maße tragisch und bewegend dargestellt.<br />
Der erste Teil des Buches erfüllt einen mit so großer Neugier, dass man am liebsten den zweiten Teil überspringen möchte, nur um zu den Figuren in England zurückzukehren. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Kriegshandlung nicht ebenfalls ausgezeichnet dargestellt wäre. Anstatt große Heldentaten oder riesige Schlachten zu beschreiben, werden hier viel mehr die Absurditäten des Krieges vorgeführt. Robbie bahnt sich mit zwei weiteren den Weg durch das fremde Land, voller Tod und Zerstörung, die Gefahr ständig im Nacken. Heute scheint ganz vergessen, dass es eine Zeit gab, in der sich englische Streitkräfte verzweifelt vom Kontinent zurückziehen und mit einer Invasion ihrer eigenen Heimat durch die Deutschen rechnen mussten. Doch das Elend endet nicht am Ärmelkanal, denn auch die englischen Krankenhäuser (im dritten Teil) zeigen die Folgen des Krieges und das vielleicht sogar noch dramatischer. Die überraschendste Wendung bringt dann der vierte Teil, welcher manche Leser enttäuschen könnte. Ein wichtiger Handlungsstrang ist Brionys Verhältnis zur Wahrheit und die Entwicklung dessen. Denn obwohl sich alle vier Teile sehr unterscheiden, thematisieren sie, neben dem inhaltlichen roten Faden, der die drei Figuren Briony, Cecilia und Robbie verbindet, alle das Thema des Erzählens, sodass auch das postmoderne Prinzip der Metafiktionalität nicht zu kurz kommt.<br />
Bei <em>Atonement</em> handelt es sich um eines der großartigen Bücher, die man zu puren Unterhaltung aber auch mit einem literarischen Auge lesen kann.</p>
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