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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Theaterstücke</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>&#187;Doctor Faustus&#171;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/doctor-faustus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der Heiligen Schrift unfreiwillig den Dämonen Mephastophilis herbei. Durch ihn schließt Faustus einen Pakt mit Luzifer: 24 Jahre lang soll  Mephastophilis ihm dienen, dafür wird Faustus danach seine Seele dem Teufel verkaufen und auf ewig verdammt sein. Immer wieder tauchen ein guter und ein böser Engel auf und versuchen Faustus von ihrer Seite zu überzeugen. Gemeinsam mit dem Dämonen reist der Gelehrte umher, beeindruckt und täuscht Adelige und den Papst und so rückt das Ende der 24 Jahre schnell dem Ende zu&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Ohne Marlowe etwas absprechen zu wollen, aber bei anderen Autoren ist die Geschichte des Faust unterhaltsamer gestaltet. Symbole und Anspielungen mögen sein Werk zwar vielleicht sogar komplexer als das von Goethe machen, aber eine derartige kontextuelle und etymologische Analyse geht an einem Durchschnittspublikum meist vorbei. Unterhaltungswert sollen die vielen eingeschobenen Szenen mit Robin und Dick bringen, aber ihre Slapstickeinlagen sind (zumindest für heutige Rezipienten) nicht besonders lustig. Zum Teil wirkt die Tragödie lieblos geschrieben, da Faustus weder überrascht bezüglich des Erscheinens eines Dämonen zu sein scheint, noch lange überlegt bevor er dem Pakt zustimmt.<br />
Die Machtphantasien der Figuren scheinen eine zentrale Rolle zu spielen, nicht nur bei Faustus sondern auch bei seinem Assistenten Wagner. Enttäuschend ist, dass die Titelfigur seine neugewonnene Macht nicht unterhaltsamer einsetzt. Dies soll vermutlich ausdrücken, dass die 24 Jahre mit Unwichtigem verschwendet werden, das Theaterstück wird dadurch aber keineswegs interessanter. Zugute halten muss man Marlowe aber zum Beispiel, dass er die Spannung am Ende des Texts gut vermittelt hat. Als Faustus die Personifikationen der Sieben Todsünden begegnen, sind diese zwar kreativ gestaltet, aber dennoch wenig überzeugend. Mephastophilis ist nicht so herrlich diabolisch wie bei Goethe und allgemein lässt sich sagen, dass seine berühmte deutsche Version die Marlowes in jeder Hinsicht übertrumpft, wenn man sich nicht intensiv wissenschaftlich mit Letzterem befassen will. </p>
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		<title>&#187;Coriolanus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 23:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt Gerard Butler.</p>
<p>Die Plebejer rebellieren: während sie hungern müssen, scheinen die adligen Staatsmänner im Überfluss zu leben. Und auch von außen wird Rom bedroht, durch die Volsker. Nachdem der Patrizier Caius Marcius einen erneuten Sieg über sie erreicht hat, dieses Mal, indem er auf besonders tapfere Weise die Stadt Corioles erobert hat, wird ihm der Beiname Coriolanus verliehen. Zudem soll er in das Amt des Konsul erhoben werden. Doch sein streitsüchtiges und stolzes Gemüt, sowie die Volkstribune Sicinius Velutus und Junius Brutus die diese Schwächen auszunützen wissen, stehen ihm im Weg. Widerwillig tritt er vor das Volk, um dessen Zustimmung zu erlangen und ist dabei sogar erfolgreich. Die Tribune können die Plebejer jedoch dazu überreden ihre Meinung noch einmal zu ändern, und als der Hitzkopf Coriolanus sie daraufhin beschimpft, wird er aus der Stadt verbannt, aber nicht ohne sich vorher noch von seiner Familie zu verabschieden. Sein Ziel ist Antium, wo er sich mit seinem ehemaligen Erzfeind, dem volskischen General Aufidius, gegen Rom verbünden will&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein weiteres Mal hat Shakespeare eine faszinierende Hauptfigur geschaffen. Coriolanus ist ein wahrer Kriegsheld: furchtlos und resolut. Alle werfen ihm vor zu stolz zu sein, aber eigentlich wird das aus seinen Reden gar nicht so deutlich. Es ist aber schon zum Teil frustrierend, wie Coriolanus seine Wut nicht unter Kontrolle hat und durch seine Reizbarkeit leicht zu manipulieren wird. Neben den Tribunen beeinflusst ihn nämlich auch noch seine Mutter Volumnia. Sicinius Velutus und Junius Brutus sind zwar kaum voneinander zu unterscheiden, aber in ihrer Boshaftigkeit sind sie genial. Die Dispute wirken zum Teil jedoch repetitiv und in die Länge gezogen.<br />
Obwohl nicht so schonungslos und facettenreich wie die Römertragödie <em>Titus Andronicus</em>, ist <em>Coriolanus</em> doch ein solides Shakespearestück.</p>
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		<title>&#187;The Pillars of the Community&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 14:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Samfundets Støtter&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/no.gif' alt='#nor' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 112<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1877<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0571231551?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0571231551" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wie weit darf man gehen, um eine Firma vor dem Konkurs zu retten? Welcher Preis ist zu hoch für die Wahrheit? Wer soll entscheiden wem geholfen wird und wem nicht?&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Samfundets Støtter&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/no.gif' alt='#nor' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 112<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1877<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0571231551?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0571231551" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wie weit darf man gehen, um eine Firma vor dem Konkurs zu retten? Welcher Preis ist zu hoch für die Wahrheit? Wer soll entscheiden wem geholfen wird und wem nicht? Warum lassen wir uns auf Spekulationen mit hohem Risiko ein? Henrik Ibsens <em>Pillars of the Community</em> ist in Zeiten der Finanzkrise wieder besonders aktuell.</p>
<p>Karsten Bernick leitet eine Reederei in einem norwegischen Küstenstädtchen. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg treibt ihn vor allem das Wohl der kleinen Ortsgemeinschaft an. Als nächstes Projekt soll eine Eisenbahnverbindung geschaffen werden, um den Wohlstand aller zu garantieren. Doch um dies durchzusetzen, braucht Bernick all seine Überzeugungskraft und ein tadelloses Image. Genau zu dieser Zeit kehren aber die zwei schwarzen Schafe der Familie aus Amerika zurück. Da ist einerseits Karstens Schwager, Jonas Tönnesen, der vor Jahren eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte und zudem ein große Geldsumme der Reederei mit sich nahm. Andererseits ist da noch dessen Halbschwester, Lona Hessel, die damals für Empörung sorgte, weil sie Karsten schlug, aus Enttäuschung darüber, dass er ihre Schwester ihr selbst vorgezogen hat. Nicht nur das Gerede über die beiden im Ort bedroht Karstens Pläne, denn bald stellt sich auch heraus, dass er es selbst war, der die Affäre hatte und sein Freund Jonas nur die Schuld auf sich genommen hat (Das für Ibsen typische Motiv einer alten Schuld)&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Mag die Personenkonstellation in der Zusammenfassung schon kompliziert klingen, im Stück selbst wird es noch um einiges verworrener. Die gegenseitigen Verwandtschafts-, Freundschafts- und Geschäftsbeziehungen tragen aber vor allem die gelungene Handlung und führen zu spannenden Verwicklungen. Auch wenn es zu Ibsens Zeiten noch nicht so gewesen sein mag, wirken die Figuren heutzutage etwas klischeehaft: die alte Jungfer Martha, die die Liebe aufgegeben hat und sich ganz in den Dienst der Gemeinschaft stellt, oder der moralisierende Schulmeister, der schon fast Züge eines Geistlichen annimmt. Vielleicht wirken diese Figuren aber auch nur so altbekannt, weil solche Menschentypen, wenn auch hier in leicht übertriebener Form, einfach ewig sind.<br />
Im Zentrum des Stücks stehen jedoch die moralischen Konflikte, wie sie in dieser Epoche typisch sind (vgl. Arthur Schnitzlers zwanzig Jahre später erschienenes Stück <em>Professor Bernhardi</em>). Es stehen sich Gesinnungsethik und Verantwortungsethik gegenüber, außerdem wird die Frage gestellt, ob man den Ruf und das Glück des einzelnen aufs Spiel setzen darf, wenn es der Gemeinschaft nützt. Es geht aber auch um die Rolle der Frau. Immer wieder wird ihr in Nebenbemerkungen die Rolle der „guten Seele am Herd“ angehängt, doch einige der weiblichen Figuren im Stück lassen sich nicht in Ketten legen, und wollen ihr Leben selbst bestimmen. In <em>Pillars of the Community</em> gibt es eigentlich keine wirklichen Helden, da alle Figuren nur Opfer des Schicksals zu sein scheinen und Reue für ihre Vergehen zeigen. Die überraschenden Wendungen sind gelungen, auch wenn ich mir persönlich ein anderes Ende gewünscht hätte.</p>
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		<title>&#187;Kein Platz für Idioten&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/04/kein-platz-fur-idioten/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 11:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 144 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1994 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3852188059?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3852188059" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Der Junge, um den sich das Stück dreht, ein geistig behinderter Bauernsohn, hat es nicht leicht im Leben. Da er als Arbeitskraft auf dem Hof nichts taugt und für die Eltern nur eine&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/04/kein-platz-fur-idioten/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 144 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1994 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3852188059?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3852188059" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Der Junge, um den sich das Stück dreht, ein geistig behinderter Bauernsohn, hat es nicht leicht im Leben. Da er als Arbeitskraft auf dem Hof nichts taugt und für die Eltern nur eine Belastung darstellt, sehen sie ihn als Strafe Gottes an und behandeln ihm dementsprechend. Da nimmt sich ein alter Mann seiner an, begegnet ihm mit Wärme und bringt ihn vieles bei; jedoch müssen die beiden unter der Gesellschaft leiden, die laufend über den armen Jungen herzieht und ihn am liebsten im Narrenhaus sähe. Schließlich kommt es zu einem Vorfall, der den Jungen und den Alten endgültig auseinanderreißt&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Das Stück fand ich, sowohl in der Bühnen- als auch in der Fernsehfassung, sehr glaubhaft und authentisch und dementsprechend auch erschütternd. Es ist Wahnsinn, wie die Gesellschaft mit einem Behinderten umgeht, ganz gleich, ob er denn überhaupt etwas dafür kann. Mir gefiel jedoch fast die Bühnenfassung besser, auch wenn die Personen weniger ausgearbeitet und die Beziehungen nicht so gut verstrickt sind, weil die wenigen Szenen dafür viel eindringlicher sind und in jeden Dialog etwas neues Entsetzliches verpackt ist. Man muss den Jungen und den Alten einfach mögen, und ihre vertrauensvolle Beziehung hat immer etwas Melancholisches, weil man weiß, dass der Alte jederzeit fürchten muss, dass es bald aus ist. Traurig und bedrückend, aber sehr wahr.</p>
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