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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Religion &amp; Kultur</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>»2666«</title>
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		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
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		<title>»Die Bibel nach Biff«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 23:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Lamb: The Gospel According to Biff, Christ&#8217;s Childhood Pal&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 564 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442541824?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442541824" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die letzten Jahre aus dem Leben Jesu sind wohl jedem bekannt. Doch was ist eigentlich mit seinen Jugendjahren? Die wurden in keinem&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Lamb: The Gospel According to Biff, Christ&#8217;s Childhood Pal&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 564 (Paperback)<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442541824?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442541824" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die letzten Jahre aus dem Leben Jesu sind wohl jedem bekannt. Doch was ist eigentlich mit seinen Jugendjahren? Die wurden in keinem Evangelium festgehalten. Fast zweitausend Jahre nach dem Tod Jesu wird jemand wiedererweckt, der Antworten auf viele Fragen haben könnte: Levi, genannt Biff, der zwar in der Bibel kaum Erwähnung findet, aber damals der beste Freund von Jesus, auch bekannt als Josua, war und ihn überallhin begleitet hat. Biff soll ein Evangelium aus seiner Sicht schreiben, und er hat jede Menge Anekdoten auf Lager: angefangen bei den ersten Jugendjahren, später Josuas und Biffs Suche nach Kaspar, Melchior und Balthasar, eine Reise, bei der sie sich in den Fernen Osten begeben und Yoga sowie verschiedenste Kampftechniken lernen&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich &#8211; obwohl ich persönlich keinen religiösen Bezug dazu habe &#8211; das Leben Jesu eigentlich sehr fasziniert und ich auch gerne einmal eine Darstellung lese, in der das ganze etwas durch den Kakao gezogen wird. Das ist auch durchaus passiert, und ich habe mich auch gefreut, dass der Charakter Josuas trotzdem gewahrt wurde: mit Biff, der ein bisschen bescheuert, aber trotzdem liebenswürdig ist, wird dem Messias eine nette Kontrastperson entgegengestellt, sodass Josua seine nötige Würde behält und totzdem ziemlich viel Geblödel enthalten ist. Die Charaktere waren also das Gute, und trotzdem fand ich das Lesen stellenweise einfach zäh und ich habe Ewigkeiten für das Buch gebraucht. Das verstehe ich gar nicht wirklich &#8211; ein Thema, das mich eigentlich so schon interessiert und dann auch noch mit Humor gewürzt ist, sollte sich eigentlich in einem Rutsch lesen lassen. Vielleicht lag es daran, dass die Reise in den Fernen Osten etwas ganz Neues ist, was irgendwie nicht so recht zu dem passen will, was man aus der Bibel kennt. Ich habe auch einige Szenen vermisst, wie etwa die Verleugnung durch Petrus. Die Intention von Moore war wahrscheinlich, die Lücken zu füllen, die die Evangelien lassen &#8211; aber trotzdem hätte ich einfach gern mehr Vertrautes gesehen, gerade in den letzten Szenen, in denen man sich wieder auf das Terrain begibt, das nun  mal nichts Neues ist. Während die Reisen ewig beschrieben wurden, wurden die Apostel nur in den letzten hundert Seiten angerissen. So konnte das Buch auch gegen Ende nicht mehr so viel Spannung gewinnen. Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt und mich nicht wirklich gelangweilt, habe aber höchstens ein-zwei Mal laut gelacht, war doch an einigen Stellen unkonzentriert und hätte mir im Großen und Ganzen ein bisschen mehr erwartet &#8211; schade.</p>
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		</item>
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		<title>&#187;Macho Man&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/macho-man/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/macho-man/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 284 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462040200?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3462040200" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Daniel ist ein netter, einfühlsamer Mann, der sich immer bemüht, ja niemandem auf die Füße zu treten &#8211; so wurde er schließlich von seinen links-alternativen, wahnsinnig toleranten Eltern erzogen. Im Prinzip ist er&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/macho-man/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 284 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462040200?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3462040200" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Daniel ist ein netter, einfühlsamer Mann, der sich immer bemüht, ja niemandem auf die Füße zu treten &#8211; so wurde er schließlich von seinen links-alternativen, wahnsinnig toleranten Eltern erzogen. Im Prinzip ist er ein richtiger Frauenversteher. Nur leider hilft ihm das beziehungsmäßig so überhaupt nicht weiter &#8211; der liebe Knuddelbär ist nun mal nicht das, was die Frauen wollen. Doch dann lernt Daniel im Türkeiurlaub, wo sein Freund Mark als Animateur arbeitet, die Türkin Aylin kennen, die die Nase voll von Machos hat und die genau so einen süßen Kerl wie Daniel sucht. Die Beziehung fängt toll und harmonisch an &#8211; aber sie gestaltet sich schwieriger, als Daniel Aylins türkische Großfamilie kennen lernt und einen guten Eindruck machen will. Hin und her gerissen zwischen seiner Erziehung und der Tatsache, dass er sich &#8220;männlich&#8221; geben sollte, wodurch er dafür die Rücksicht ein bisschen zurückstecken muss, tappt er von einem Fettnäpfchen ins nächste&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe eigentlich gar nicht so viel erwartet. Ein drei Sterne-Buch mit ein paar &#8220;good laughs&#8221; vielleicht, schlecht geschrieben, aber amüsante Lektüre. <em>Macho Man</em> hat mich dann doch ganz schön positiv überrascht. Netenjakob zeigt den Protagonisten, der sich zwar oft genug verdammt blöd anstellt, aber den man einfach gerne haben muss, im schlimmsten vorstellbaren Kulturdilemma, und ohne übertrieben zu karikieren, stürzt er ihn pausenlos in Verzweiflung. Auch Aylin ist sympathisch und versucht so gut wie möglich zwischen ihrer Familie und ihrem nun einmal etwas uncoolen Freund zu vermitteln, und nebenbei wird mit einer Handvoll Klischees doch noch aufgeräumt. Netenjakob erzählt wohl auch direkt aus Erfahrung, da auch seine Frau Türkin ist. Das Einzige, was genervt hat, waren Daniels und Marks ewige Imitationen (Udo Lindenberg, Reiner Calmund und was weiß ich noch alles), die wohl dazu beitragen sollten, zu unterstreichen, was die beiden für schräge Vögel sind &#8211; davon hätte ich nicht unbedingt so viel lesen müssen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;The French Lieutenant&#8217;s Woman&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das ganze Jahr viel Aufmerksamkeit erhält, möchte ich das zweite Jubiläum ehren.</p>
<p>1867: Charles Smithson, ein Mann von Stand und Hobbypaläontologe, besucht seine Verlobte Ernestina im englischen Küstenort Lyme Regis. In dieser Stadt wohnt auch Sarah Woodruff, von vielen nur als „Tragedy“ oder „The French Lieutenant&#8217;s Whore“ bezeichnet. Sie hat sich von einem französischen Seemann verführen lassen und ist seitdem eine Verstoßene. Die tyrannische Mrs. Poulteney gibt ihr eine Anstellung, jedoch nur da sie sich dadurch das Wohlwollen Gottes und der Gesellschaft verspricht. Auf der Suche nach Fossilien stößt Charles auf die melancholische Sarah und da er ihre Lage kennt, will er ihr helfen eine bessere Anstellung bei Ernestinas Tante oder in einer anderen Stadt zu finden. Sarah will sich aber nicht helfen lassen, was bei Charles auf völliges Unverständnis stößt. Er gibt nicht auf, konsultiert den örtlichen Arzt und hört schließlich von ihr selbst, was damals geschehen ist. Immer mehr verfällt der verlobte Charles der mysteriösen Frau&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ich von den essentiellen Wendungen dieses Buches schon vorher gehört hatte, fand ich es trotzdem aufregend zu lesen. Es sind nämlich einige <em>cliffhanger</em> enthalten und so beginnt nach einem spannende Kapitelende, das nächstes mehrmals mit einer anderen Figur, sodass man noch eine Weile auf die Folter gespannt wird. Einmal wird dabei sogar noch auf ganz hinterhältige Weise mit den Erwartungen des Lesers gespielt. Zu den inhaltlichen Höhepunkten zählen für mich die ironisierenden Tendenzen des Erzählers gegenüber seinen Figuren und Boshaftigkeit von Mrs. Poulteney. Die eingeschobenen Ausführungen zur viktorianischen Epoche mögen zwar einerseits als Verzögerung der Handlung gesehen werden, sie geben ihr aber mehr Tiefe und vermitteln ein interessantes und (für mich) ganz neues Bild der damaligen Zeit. Immer wieder werden auch Bezüge zu späteren geschichtlichen Ereignissen hergestellt. Zu den zentralen Themen zählen so zum Beispiel Religion und Evolution, doch Fowles konnte damals nicht wissen, dass, witzigerweise, auch heute, wie bei dem von ihm erwähnten Gosse, in Form des <em>Intelligent Design</em> Bestrebungen beide zu kombinieren bestehen. Jedem Kapitel sind ein, zwei kurze Zitate, vor allem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (Marx, Clough, Tennyson, Hardy, Arnold) vorangestellt. Leider ist deren Zusammenhang mit dem Kapitel aber nicht immer ersichtlich. Auch die Sprache lässt sich an manchen Stellen kritisieren: der Versuch, besonders schlaue Sätze zu formen artet in Holprigkeit und Mehrdeutigkeit an Stellen, an denen solche kaum gewollt sein kann, aus.<br />
Kein Wunder, dass dieses Buch sowohl auf Bestsellerlisten als auch im (Hoch-)Schulcurriculum zu finden ist, den es hat für Jeden etwas zu bieten: eine Liebesgeschichte, Humor, meta-fiktionale Elemente, geschichtliche, soziologische und philosophische Betrachtungen und Überraschungen.</p>
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		<title>&#187;Doctor Faustus&#171;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/doctor-faustus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der Heiligen Schrift unfreiwillig den Dämonen Mephastophilis herbei. Durch ihn schließt Faustus einen Pakt mit Luzifer: 24 Jahre lang soll  Mephastophilis ihm dienen, dafür wird Faustus danach seine Seele dem Teufel verkaufen und auf ewig verdammt sein. Immer wieder tauchen ein guter und ein böser Engel auf und versuchen Faustus von ihrer Seite zu überzeugen. Gemeinsam mit dem Dämonen reist der Gelehrte umher, beeindruckt und täuscht Adelige und den Papst und so rückt das Ende der 24 Jahre schnell dem Ende zu&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Ohne Marlowe etwas absprechen zu wollen, aber bei anderen Autoren ist die Geschichte des Faust unterhaltsamer gestaltet. Symbole und Anspielungen mögen sein Werk zwar vielleicht sogar komplexer als das von Goethe machen, aber eine derartige kontextuelle und etymologische Analyse geht an einem Durchschnittspublikum meist vorbei. Unterhaltungswert sollen die vielen eingeschobenen Szenen mit Robin und Dick bringen, aber ihre Slapstickeinlagen sind (zumindest für heutige Rezipienten) nicht besonders lustig. Zum Teil wirkt die Tragödie lieblos geschrieben, da Faustus weder überrascht bezüglich des Erscheinens eines Dämonen zu sein scheint, noch lange überlegt bevor er dem Pakt zustimmt.<br />
Die Machtphantasien der Figuren scheinen eine zentrale Rolle zu spielen, nicht nur bei Faustus sondern auch bei seinem Assistenten Wagner. Enttäuschend ist, dass die Titelfigur seine neugewonnene Macht nicht unterhaltsamer einsetzt. Dies soll vermutlich ausdrücken, dass die 24 Jahre mit Unwichtigem verschwendet werden, das Theaterstück wird dadurch aber keineswegs interessanter. Zugute halten muss man Marlowe aber zum Beispiel, dass er die Spannung am Ende des Texts gut vermittelt hat. Als Faustus die Personifikationen der Sieben Todsünden begegnen, sind diese zwar kreativ gestaltet, aber dennoch wenig überzeugend. Mephastophilis ist nicht so herrlich diabolisch wie bei Goethe und allgemein lässt sich sagen, dass seine berühmte deutsche Version die Marlowes in jeder Hinsicht übertrumpft, wenn man sich nicht intensiv wissenschaftlich mit Letzterem befassen will. </p>
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