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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Politik &amp; Gesellschaft</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>&#187;Gott ist tot&#171;</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird bekannt, dass es sich um Gott gehandelt hat &#8211; und als die Todesnachricht Gottes sich verbreitet, ist nichts mehr, wie es war. Jugendliche verzweifeln, weil sie die Perspektive verlieren, ein Kinderkult entsteht, bei dem Erwachsene sinnlos Kinder anbeten, es wird Krieg im Namen der Wissenschaft geführt. In neun Szenen schildert Currie diese Welt ohne Gott&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die Idee zu diesem Roman fand ich sehr interessant. Ich war dann überrascht, dass es sich eigentlich um neun Kurzgeschichten handelte, die eigentlich kaum miteinander verbunden waren. Teilweise waren ganz interessante oder auch erschreckende Ansätze dabei &#8211; etwa Kinderkult und der Psychologe, der dafür zuständig ist, diesen zu unterbinden. Eher uninteressant fand ich den Krieg, der vielleicht ein extremes Szenario darstellen sollte &#8211; aber ich finde, für diese Möglichkeit braucht es keinen &#8220;Tod Gottes&#8221;. Was mich mehr interessiert hätte, wären Glaubensauseinandersetzungen gewesen, was der Tod Gottes für die Religion bedeutet, was frühere Atheisten dazu gesagt hätten und so weiter. Sichtweisen von Menschen der verschiedensten Glaubensbekenntnisse. Ich finde, man hätte mit dem Thema noch einiges mehr anstellen können, sich vielleicht auch mehr mit den Charakteren auseinandersetzen können, anstatt alles in Kurzgeschichten zu verpacken.</p>
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		<title>»Ruhm«</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät, eine neue Identität anzunehmen; einem neurotischen Schriftsteller, der zweimal mit einer Frau reist; eine Romanfigur, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie sterben soll; einem bekannten Schauspieler, der nach und nach seine Identität verliert; einem weiteren Schriftsteller, der mit dem Gedanken spielt, sich umzubringen; einer Frau, bei einer Reise zurückgelassen wird und in einem fremden Land feststeckt; einem Internetblogger, der es mit seinem Wunsch nach Aufmerksamkeit übertreibt; ein Abteilungsleiter, der ein Doppelspiel mit zwei Frauen treibt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ruhm&#8221; ist ein ziemlich interessantes Buch. Am Anfang habe ich mich ziemlich hineingestürzt und hätte mir fast erwartet, dass das Geflecht aus den handelnden Personen noch dichter wird und sich vieles erst dadurch auflöst, dass man die Geschichten aus mehreren Blickwinkeln erlebt. Eigentlich beschreiben aber die neun Geschichten jeweils ganz eigene Situationen. Sie ließen sich relativ schnell lesen, da man immer wieder mit einer neuen Person konfrontiert wurde und gespannt darauf ist, was diesmal passiert. Jetzt, wo ich aber erst eine längere Zeit nach dem Lesen eine Rezension schreibe, bemerke ich auch, dass mir einige der Geschichten kaum im Gedächtnis geblieben sind. Das kann auch daran liegen, dass natürlich jeder Charakter nur kurz beschrieben wird, eigentlich bekommt man jeweils auch nur einen kurzen Einblick in eine kurze Lebensphase. Finde &#8220;Ruhm&#8221; daher ein sehr interessantes und auch gelungenes &#8220;Experiment&#8221; (ohne mit diesem Wort den literarischen Wert des Romans herabspielen zu wollen), habe aber kaum eine nachhaltige Botschaft entdeckt, wie ich sie aufgrund des Titels erwartet habe.</p>
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		<title>»2666«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
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		<title>»1984«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 273 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1949<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548225624?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3548225624" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Winston Smith lebt im Jahre 1984 &#8211; und die Umstände sind nicht mit der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Der Kontinent Ozenien, auf dem Smith lebt,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 273 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1949<br />
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<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548225624?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3548225624" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Winston Smith lebt im Jahre 1984 &#8211; und die Umstände sind nicht mit der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Der Kontinent Ozenien, auf dem Smith lebt, unterliegt der totalitären Herrschaft durch &#8220;Die Partei&#8221;, die vom &#8220;Großen Bruder&#8221; angeführt wird. Das Leben der Menschen, die &#8211; wie auch Winston &#8211; Mitglied der Partei sind, wird durch sogenannte Televisoren aufs Genaueste bestimmt und überwacht; ein &#8220;Gedankenverbrechen&#8221; kann darin resultieren, dass eine Person einfach so verschwindet, und da reicht es schon, wenn man im Schlaf redet und ein falsches Wort dabei ist, das sich etwa gegen den Großen Bruder und die Partei richtet. Um die Menschen abzustumpfen, wird das Vokabular reduziert, sexuelles Verlangen &#8211; selbst um der Fortpflanzung willen &#8211; ist verpönt, eigenständiges Denken wird so gut wie möglich eingedämmt. Die Partei verdreht historische Fakten zu ihren Gunsten, die Realität verschwimmt langsam. Doch Winston ist sicher, dass Hoffnung besteht, dass die Partei noch aufgehalten werden kann &#8211; es kursieren schließlich Gerüchte von einer Bruderschaft, einer Organisation, die sich gegen die Partei wendet&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Orwell beschreibt ein Szenario, das in jeder Hinsicht krass und beklemmend ist &#8211; vielleicht, weil es auf gewisse Weise auch wirklich vorstellbar ist. Als Leser merkt man, dass es aus dieser Situation in diesem Stadium keinen Ausweg mehr geben kann, sondern alles nur noch schlimmer wird, und das jagt einem schon einen Schauer über den Rücken. Mit Winston wird eigentlich das Bild eines eher rebellischen Charakters gezeichnet, der zwar nicht so weit geht, seine Ablehnung der Partei gegenüber offen zu zeigen, aber sich doch wünscht, dass etwas passiert und dabei auch Risiken auf sich nimmt. Jeder Charakter kämpft für sich ums eigene Überleben, und man fühlt selbst mit, wenn sie sich vollkommen egoistisch benehmen &#8211; man merkt, dass die Partei mit ihren Methoden die Leute zu allem bringen kann.</p>
<p>Ich hatte zuvor ein wenig Angst, dass viele politische Szenen enthalten sein würden, die sich zäh lesen würden, aber das kam eigentlich kaum vor. In gewissen Sinne ist <em>1984</em> eine Horrorstory, die auch Spannung mit  sich bringt, und das macht den Roman neben dem Realitätsfaktor zu etwas Besonderem.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Es gab keinen Sex im Sozialismus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1188</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen Erlebnisse während des kalten Kriegs. Von Medizin und Musik über Rauchen und Reisen bis hin zu UFOs und Unterwäsche, zu allem weiß er etwas Lustiges zu berichten. Der Autor, der seit 1990 in Berlin lebt, erzählt, neben den Unterschieden zwischen dem „vorigen Jahrhundert“ und heute, auch von denen zwischen Ost und West und wie sich das Einleben in Deutschland für Russen gestaltete.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die 32 Kapitel sind, mit wenigen Ausnahmen, äußerst humorvoll und unterhaltsam. Zudem erlauben sie einen Einblick in das Leben im Sozialismus, den man kaum in Geschichtsbüchern finden wird. Das Buch ist so konzipiert, dass man die kurzen Kapitel unabhängig von einander lesen und sich so zum Beispiel über einen Monat lang täglich zum Schmunzeln bringen kann. Auf Grund der großen Schrift und der Bilder lässt sich das Buch aber auch leicht in 5 bis 6 Stunden fertig lesen. Denn nicht nur weil die jeweiligen Themen so knapp beschrieben werden, will man unbedingt gleich zum nächsten, sondern auch weil einfach sehr amüsant erzählt wird. Einmal erklärt Kaminer sogar selbst, warum seine Texte meist sehr kurz sind: er hat sie auf Zufahrten geschrieben und der Akku seines Laptops hielt nicht besonders lange. Das mag auch erklären, warum die Kapitelüberschriften so weit gefasst („Rituale des vorigen Jahrhunderts“ oder schlicht „Literatur“) sind und dadurch mehr versprechen als auf 6 Seiten schlussendlich erörtert werden kann.<br />
Gerade die für Osteuropa klischeehafte Einfachheit, Liebe zu Alkohol und „semilegalen“ Aktivitäten erzeugen reihenweise Lacher. Streckenweise steckt jeder Satz voll Poesie und Humor und auch Sprachspiele lassen sich immer wieder finden, denn als Ausländer musste sich Kaminer schließlich mit der deutschen Sprache intensiv auseinandersetzen. Die fremde und ungewöhnliche Betrachtungsweise auf das uns Bekannte setzt der Autor auch in anderen Fällen ein und erzeugt damit noch mehr Skurrilität. Mitunter wird der Leser auch zum Nachdenken über die Gesellschaft angeregt. Die zum Teil abschweifende Erzählweise hängt oft damit zusammen. Hin und wieder zünden die Witze nicht so richtig oder man versteht nicht was gemeint ist, weil die Perspektive zu sehr verfremdet ist. Noch dazu muss kritisiert werden, dass Kaminer scheinbar ein paar Fehler unterlaufen sind: zuerst spricht er zum Beispiel vom rosaroten Wagen seines Freundes Andrej, dann ist das Auto plötzlich knallgelb wie eine Banane. Solche Stellen verstärken den Eindruck, dass die Geschichten schnell und ohne große Planung hingeschrieben (und vor allem schlecht lektoriert!) wurden.<br />
Alles in allem handelt es sich aber um ein äußerst unterhaltsames Buch, bei dem man fast nicht anders kann als es zu verschlingen.</p>
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		<title>&#187;Niemand ist eine Insel&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211;&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211; denn von irgend etwas muss er ja leben &#8211; während er sich hinter ihrem Rücken mit anderen Frauen vergnügt. Teil dieses &#8220;Jobs&#8221; ist es, auch Sylvias Tochter Babs wie ein Vater zu sein und außerdem ist Kaven immer wieder daran beteiligt, Sylvias Ruf, der jetzt während der Dreharbeiten ihres Meisterwerks besonders auf dem Spiel steht, wegen verschiedenen Vorfälle retten zu müssen. Die größten Schwierigkeiten tun sich auf, als Babs an Meningitis erkrankt. Kaven hofft erst mehr darauf, dass die Kleine die Krankheit nicht überlebt, aber im Laufe der Zeit gewinnt er Sylvias Tochter, die ihm bisher ein Klotz am Bein war, lieb &#8211; ebenso die behandelnde Ärztin Ruth Reinhardt. So kommen zu dem Dschungel aus Erpressungen und dem Versuch, alles Mögliche zu Vertuschen, auch noch emotionale Bürden, gipfelnd in einem riesigen Skandal: Sylvia wird wegen Mordes angeklagt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich bin nicht sicher, was ich erwartet habe &#8211; aber dieser Roman war ganz anders. Positiv anders. Philip Kaven ist schon einmal ein interessanter Charakter &#8211; eigentlich das klassische Arschloch, so arbeitsscheu, dass er lieber sein ganzes Leben zu einer Farce macht, in keiner seiner Beziehungen ehrlich. Aber im Laufe des Buches erlebt man praktisch mit, wie er durch das, was geschieht, zum besseren Menschen wird. Zu dem Drama mit Babs, ein Kind, das durch eine schwere Erkrankung einen Gehirnschaden davconträgt, kommt noch hinzu, wie Kaven und andere engste Vertraute von Sylvia das Gebäude ihres Ruhms aufrecht erhalten müssen, und so sieht man die Glitzerwelt der Stars einmal von einer anderen Seite &#8211; jeder Fehltritt kann das Aus bedeuten. Die Kombination dieser beiden Themen ergibt einen spannenden, gesellschaftskritischen, aber auch unerwartet emotionalen Roman, der, wenn auch nicht auf die herkömmliche Art und Weise, glaubhaft herüberkommt und auch noch eine wichtige Aussage beinhaltet.</p>
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		<title>&#187;Atonement&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum Abendessen in seinem Elternhaus geladen ist, aufgeführt werden. Dabei trifft es sich hervorragend, dass die Kinder ihrer Tante zu Besuch sind und so als Schauspieler eingesetzt werden können. Doch am Nachmittag beobachtet Briony etwas Seltsames von ihrem Fenster aus: ihr ältere Schwester, die Studentin Cecilia, die gerade noch mit Robbie, dem Sohn der Putzfrau, gesprochen hat, zieht sich vor diesem plötzlich bis auf die Unterwäsche aus und klettert in den Brunnen. Völlig durchnässt zieht sie sich nach einer Weile wieder an und geht ins Haus. Am Abend ertappt Briony die beiden beim Sex, ein Vorfall, der das Mädchen in ihrer Ansicht bestätigt, dass Robbie ein Wahnsinniger ist, vor dem sie ihre Schwester retten muss. Das gemeinsame Abendessen endet auf schockierende Weise, denn zuerst laufen die Cousins weg und dann wird auf der Suche nach ihnen, die Cousine Lola vergewaltigt. Briony hat den Täter gesehen und als sie allen erzählt, dass es Robbie war, wird dieser verhaftet. Cecilia glaubt den Beschuldigungen nicht und verspricht auf ihn zu warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, bietet sich ihm eine Chance als Infanterist seine Haftzeit zu verkürzen und zu seiner Liebe zurückzukehren. Dazu muss er aber erst aus einem Frankreich fliehen, dass der deutschen Belagerung nicht länger standhalten kann&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ein großer Teil der Erzählung die Gedanken der Figuren wiedergibt, wird die Handlung dadurch kaum negativ beeinträchtigt. Im Gegenteil: in manchen Passagen kommt richtig Spannung auf. Darüberhinaus verfällt man leicht dem Sog der Geschichte, denn die Gedankengänge der Figuren hatte man entweder selbst schon einmal oder sie sind derart überzeugend dargestellt, dass man nicht anders kann, als sich von ihnen mitreißen zu lassen. Die unterschiedlichen Perspektiven sind gekonnt eingesetzt, um ein komplexes Gesamtbild zu schaffen, das das vermeintlich seltsame Verhalten der Figuren erklärt und auf wunderbare Weise zeigt, wie undurchschaubar die Gedanken anderer Menschen sind. Dadurch dass der Leser oft schon durch die Sichtweise einer anderen Person einen Wissensvorsprung hat, entsteht mitunter Komik. Dennoch ist das Beschriebene in hohem Maße tragisch und bewegend dargestellt.<br />
Der erste Teil des Buches erfüllt einen mit so großer Neugier, dass man am liebsten den zweiten Teil überspringen möchte, nur um zu den Figuren in England zurückzukehren. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Kriegshandlung nicht ebenfalls ausgezeichnet dargestellt wäre. Anstatt große Heldentaten oder riesige Schlachten zu beschreiben, werden hier viel mehr die Absurditäten des Krieges vorgeführt. Robbie bahnt sich mit zwei weiteren den Weg durch das fremde Land, voller Tod und Zerstörung, die Gefahr ständig im Nacken. Heute scheint ganz vergessen, dass es eine Zeit gab, in der sich englische Streitkräfte verzweifelt vom Kontinent zurückziehen und mit einer Invasion ihrer eigenen Heimat durch die Deutschen rechnen mussten. Doch das Elend endet nicht am Ärmelkanal, denn auch die englischen Krankenhäuser (im dritten Teil) zeigen die Folgen des Krieges und das vielleicht sogar noch dramatischer. Die überraschendste Wendung bringt dann der vierte Teil, welcher manche Leser enttäuschen könnte. Ein wichtiger Handlungsstrang ist Brionys Verhältnis zur Wahrheit und die Entwicklung dessen. Denn obwohl sich alle vier Teile sehr unterscheiden, thematisieren sie, neben dem inhaltlichen roten Faden, der die drei Figuren Briony, Cecilia und Robbie verbindet, alle das Thema des Erzählens, sodass auch das postmoderne Prinzip der Metafiktionalität nicht zu kurz kommt.<br />
Bei <em>Atonement</em> handelt es sich um eines der großartigen Bücher, die man zu puren Unterhaltung aber auch mit einem literarischen Auge lesen kann.</p>
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		<title>&#187;Der Solist&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/der-solist/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 00:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;The Soloist. A Lost Dream, an Unlikely Friendship and the Redemptive Power of Music&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 316 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2008 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442373360?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442373360" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Steve Lopez, ein Kolumnist aus Los Angeles, ist auf dem Weg ins Büro, als ihm ein Obdachloser auffällt, der&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/der-solist/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;The Soloist. A Lost Dream, an Unlikely Friendship and the Redemptive Power of Music&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 316 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2008 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442373360?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442373360" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Steve Lopez, ein Kolumnist aus Los Angeles, ist auf dem Weg ins Büro, als ihm ein Obdachloser auffällt, der auffallend berührend Geige spielt. Als er ihn anspricht, stößt er zunächst auf Ablehnung, kann aber nach einer Weile sein Vertrauen gewinnen. Der Mann, ein Schwarzer um die fünfzig, heißt Nathaniel Ayers und hat früher einmal an der Juillard Kontrabass studiert, ein vielversprechendes Talent, bis er unter dem starken Druck an Schizophrenie erkrankte und sein Leben immer mehr zu Trümmern zerfiel. Zuerst schreibt Lopez nur eine Kolumne über den faszinierenden Musiker, doch es entwickelt sich mehr und mehr eine tiefe Freundschaft zwischen den Männern, als Lopez alles Erdenkliche tut, um Nathaniel das Leben zu erleichtern. Doch dessen Weigerung, Veränderungen jeglicher Art zu akzeptieren, zeigt sich immer wieder als Problem&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p><em>Der Solist</em> ist eine aus dem Leben gegriffene, da wahre Geschichte, und sie ist in vieler Hinsicht faszinierend. Lopez portätiert Nathaniel als einen symapthischen und intelligenten Menschen, ohne dabei zu beschönigen, wie er es ihm in vielen Situationen schwer gemacht hat und wie anstrengend er oft sein mochte &#8211; ein vollkommen abgerundetes Bild. Dazu beschreibt er seine eigenen Bemühungen, lässt aber nicht aus, wie oft er selbst Zweifel oder einfach die Nase voll hat. Und noch dazu schafft er es, die Musik auf ganz bildliche Art und Weise in Worte zu fassen. Im Großen und Ganzen ist es Lopez gelungen, autobiografische Erlebnisse in einen zusammenhängenden und nicht zu emotionsüberladenen Roman zu verpacken, was viele Autoren bei ihren Erfahrungsberichten nicht hinbekommen. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist leider nicht greifbar, und zwar hat meine Konzentration oft nach einem oder zwei Kapiteln stark nachgelassen, sodass ich sehr viele Seiten doppelt und dreifach lesen musste. Vielleicht liegt das ja auch an mir, aber so gut und schön manche Szenen waren, waren doch auch ein paar eher zähe Stellen dabei.</p>
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		</item>
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		<title>&#187;Der Vorleser&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-vorleser/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 00:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 207 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1995 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257229534?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3257229534" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als der fünfzehnjährige Michael Berg unter Gelbsucht erkrankt ist, bricht in einem Hauseingang zusammen, wo er von einer Frau aufgelesen wird. Nach der ersten, zufälligen Begegnung folgen weitere &#8211; und schnell entwickelt sich&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-vorleser/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 207 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1995 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257229534?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3257229534" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als der fünfzehnjährige Michael Berg unter Gelbsucht erkrankt ist, bricht in einem Hauseingang zusammen, wo er von einer Frau aufgelesen wird. Nach der ersten, zufälligen Begegnung folgen weitere &#8211; und schnell entwickelt sich eine Affäre zwischen dem Schüler und der Frau, die mehr als zwanzig Jahre älter ist als er. Zu der Routine, die sich zwischen ihnen einbürgert, gehört es auch, dass Michael ihr regelmäßig vorliest. Sie, Hanna Schmitz, ist verschlossen und rätselhaft, während Michael im Alltag durch seine ungewöhnliche Liebesbeziehung zwar selbstbewusster wird, aber auch oft eine Kluft zu den Gleichaltrigen verspürt. Irgendwann geht ihr Verhältnis zu Bruch, als Michael sein kleines Geheimnis und seine anderen Freundschaften nicht mehr vereinbaren kann. Jahre später sieht er Hanna jedoch wieder &#8211; und zwar im Gerichtssaal&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Was mir an diesem Roman besonders positiv aufgefallen ist, ist die Authentizität. Obwohl die Sprache oft poetisch und ausschmückend ist, wirken Gedanken, Dialoge und Reaktionen einfach echt und man kann sich vorstellen, wie es genau so passiert. Das fand ich faszinierend, denn das ist eigentlich nur bei sehr wenigen Romanen der Fall, auch wenn sie eine viel leichtere, alltäglichere Thematik behandeln. Darum ist dieser Roman zwar &#8220;literarisch&#8221; geschrieben und beinhaltet die entsprechenden Kunstformen, hat aber nicht das Gekünstelte, was mich bei gehobener Literatur oft so stört, und es gab dementsprechend auch nur wenige anstrengende Stellen.</p>
<p>Zuerst geht in diesem Buch nur um eine Affäre, deren Schwierigkeiten sich durch den Altersunterschied und das damit verbundene Tabu auszeichnen, aber, wie man später erfährt, auch dadurch, dass Hanna mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Auf der anderen Seite wird das Thema Holocaust aufgegriffen, es wird versucht, sich mit einem Täter auseinanderzusetzen, und Schlink lässt ansatzweise hinter die Fassade einer Frau blicken, die Unverzeihliches getan hat. Insgesamt ein interessantes, gut geschriebenes Werk.</p>
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		<title>&#187;How to be a Brit&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 263 (Paperback, Sammelband) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1946 bzw. 1960 bzw. 1977 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0140081798?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0140081798" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>George Mikes&#8217; &#8220;How to be an Alien&#8221; ist wahrscheinlich eines der bekanntesten (Hand-)Bücher über die Briten. Als Ungare, der als junger Erwachsener nach London gegangen ist, setzt er&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/how-to-be-a-brit/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 263 (Paperback, Sammelband) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1946 bzw. 1960 bzw. 1977 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0140081798?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0140081798" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>George Mikes&#8217; &#8220;How to be an Alien&#8221; ist wahrscheinlich eines der bekanntesten (Hand-)Bücher über die Briten. Als Ungare, der als junger Erwachsener nach London gegangen ist, setzt er sich humorvoll mit dem Völkchen auseinander und fasst verschiedenste Absurditäten zusammen. &#8220;How to be a Brit&#8221; ist ein Sammelband, der seinen Erstling und seine späteren Bücher, &#8220;How to be Inimitable&#8221; und &#8220;How to be Decadent&#8221;, in denen er seine Meinung teilweise etwas revidiert und den Veränderungen der letzten Jahre anpasst, vereint und insgesamt einen ganz netten Einblick in die Mentalität und die Eigenheiten der Briten gewährt.</p>
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<p>Ich war von Mikes leider nicht ganz so begeistert wie erwartet. Als ich im Zuge eines Kurses an der Uni &#8220;How to be an Alien&#8221; in der Hand hatte und mir das Kapitel über das Wetter angesehen habe, dachte ich mir, &#8220;Das muss ich lesen!&#8221; &#8211; leider waren aber die beiden überzeichneten Dialoge, die ich da überflogen habe, mitunter das Lustigste am Buch. Es gab viele interessante, auch sehr amüsante Stellen &#8211; mir haben das Kapitel über das Planen von englischen Städten oder das übers Autofahren sehr gut gefallen &#8211; aber dazwischen waren auch einige eher langweilige, besonders in &#8220;Inimitable&#8221; und &#8220;Decadent&#8221;. Wahrscheinlich wäre ich positiver eingestellt, hätte ich nur das erste Buch gelesen. Im Allgemeinen empfehle ich die drei Bücher eher als &#8220;Klolektüre&#8221;, was ich keineswegs abwertend meine &#8211; aber wenn man alles in einem Rutsch liest (so wie ich es immer tue), wird es mit der Zeit etwas anstrengend.</p>
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