<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das Literarische Quartett &#187; Politik &amp; Gesellschaft</title>
	<atom:link href="http://www.literarisches-quartett.org/category/politik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.literarisches-quartett.org</link>
	<description>Bücherrezensionen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Nov 2011 22:45:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>&#187;Die Vermessung der Welt&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1563</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 304<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241005?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt haben Großes für die Wissenschaft des frühen 19. Jahrhunderts geleistet. <em>Die Vermessung der Welt</em> beschreibt die Schicksale der beiden und wie sich die Wege dieser&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 304<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241005?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt haben Großes für die Wissenschaft des frühen 19. Jahrhunderts geleistet. <em>Die Vermessung der Welt</em> beschreibt die Schicksale der beiden und wie sich die Wege dieser sehr verschiedenartigen Helden kreuzen. Humboldt steht schon von klein auf in Konkurrenz mit dem eigenen Bruder und wird zum legendären Erforscher Südamerikas. Der visionäre Gauß hingegen ist seinem Umfeld bis hin zu Professoren geistig überlegen und löst mathematische Probleme in Eingebungen zwischen zwei Atemzügen.<br />
Doch die freie Entfaltung der beiden ist Zwängen unterworfen: finanzielle Engpässe, mangelnde Unterstützung, die Napoleonische Bedrohung und schließlich das Nachlassen ihrer Fähigkeiten im Alter.</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Gerade wegen den beschriebenen Zwängen strahlt das Buch alles andere als die „humorvolle Leichtigkeit“ aus, mit der es oft beschrieben wird. Klar, der sarkastische Ton und die wahnwitzigen Begebenheiten sind unterhaltsam, doch die Konfrontation der idealistischen Protagonisten mit der  harten Realität, führt eher dazu, sie zu bemitleiden, als über sie zu lachen. Obwohl die beiden Vordenker ihrer Zeit sind und wichtige Errungenschaften erzielen, fallen sie auch einigen Irrtümern, wie zum Beispiel dem Geisterglauben, zum Opfer. Die Unterschiede zur heutigen Zeit sind ebenfalls eine Quelle des Humors, so zum Beispiel die Beschreibung des jungen Bonpland: „nur wenig Pockennarben und bloß eine Zahnlücke“.<br />
Die Kapitel tragen pseudo-epochale Titel wie „Die Reise“, „Die Zahlen“, „Der Vater“ und befassen sich abwechselnd mit Gauß und Humboldt. Man nimmt letzteren hin, um mehr von ersterem zu erfahren. Seine überragende Intelligenz, und später seine grießgrämige Art, machen den „Fürsten der Mathematik“ interessant. Obwohl er ein Genie ist, zeigt er immerhin menschliche Züge. Im Gegensatz zu Humboldt. Dieser verdrängt die Existenz außerhalb der Wissenschaft komplett und riskiert das eigene Leben sowie das anderer, um weitere Vermessungen durchführen zu können.<br />
Die gebildeten Anspielungen erfreuen den Leser, wenn er sie denn versteht. Mehrfach werden Figuren eingeführt und erst viel später benannt. Wer sie gleich erkennt, ist schnell genervt davon, wie Kehlmann immer wieder den heißen Brei umschifft. Versteht man die Anspielungen hingegen nicht, hilft auch die Erwähnung eines Namens Seiten später nichts. Einerseits wird durch Gastauftritte von Goethe, Schiller, Kant, Lichtenberg, Daguerre und Turnvater Jahn das geistige Klima der Zeit dargestellt, andererseits bewegt sich der Autor damit nahe am <em>name droppin</em>g, denn oftmals tragen die Figuren nicht viel zur Handlung bei.<br />
Als historischer Roman mag das Buch durchaus seine Position als Schullektüre verdienen, aber warum es solange die Bestsellerlisten angeführt hat, ist mir unverständlich. <em>Die Vermessung der Welt</em> ist gut, aber überschätzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Stimmen der Straße«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/stimmen-der-strasse/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/stimmen-der-strasse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 10:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1526</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Voices from the Street&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 396 (gebunden)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935890729?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3935890729" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kalifornien, Anfang der 50er Jahre: Stuart Hadley verdient seinen Lebensunterhalt als Verkäufer von Fernsehgeräten. Diese Arbeit macht ihn aber nicht glücklich und das Geld reicht&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/stimmen-der-strasse/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Voices from the Street&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 396 (gebunden)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935890729?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3935890729" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kalifornien, Anfang der 50er Jahre: Stuart Hadley verdient seinen Lebensunterhalt als Verkäufer von Fernsehgeräten. Diese Arbeit macht ihn aber nicht glücklich und das Geld reicht kaum für ihn und seine schwangere Frau. Die Perspektivenlosigkeit treibt ihn zum Alkohol und zur Suche nach Veränderungen. Die religiöse Bewegung „Wächter Jesu“ findet immer mehr Anhänger und auch Stuart gerät in den Bann von deren Anführer Theodore Beckheim. Zudem lernt er Marsha kennen, die er einerseits verabscheut, die ihm aber andererseits auch das Gefühl gibt, ein Künstler zu sein. Bald steht auch eine Beförderung zum Filialleiter an. Welchen Weg wird Stuart einschlagen?</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip K. Dick ist vor allem als Meister der <em>science-fiction </em>bekannt: Seine Texte waren Vorlagen für Filme wie <em>Blade Runner</em>, <em>Total Recall </em>und <em>Minority Report</em>. <em>Stimmen der Straße</em> stammt aus Dicks früher Schaffensphase und verzichtet auf Wundertechnologien sowie dystopische Welten. Themen wie die Kriegsbedrohung und die Identitätssuche zeichnen sich aber auch schon hier ab. Obwohl Dick den Roman bereits 1953 beendete, wurde dieser erst 2007 veröffentlicht. Jetzt ist <em>Stimmen der Straße</em> auch in deutscher Übersetzung erschienen.<br />
Man merkt der Erzählung an, dass sie aus der Anfangszeit von Dicks Karriere stammt: die Symbole sind teils einfach gestrickt und die Figuren beschränken sich oft noch auf Klischees. Das wäre alles noch hinnehmbar, wenn die sprachliche Gestaltung nicht so stören würde. Vermutlich ist daran vor allem die Übersetzung ins Deutsche schuld. Seltsame Formulierungen bringen den Lesefluss an unpassenden Stellen zum Stocken. Wettgemacht wird das aber wieder durch die Handlung, die reich an Wendungen ist und den Leser in ihren Bann zieht. Das Gefühl der Orientierungslosigkeit durchzieht den gesamten Roman und spiegelt sich auch im unerwarteten Verhalten der Figuren und ihren vermeintlichen Perspektiven. Die Rauschzustände sowie Ängste der einzelnen Figuren sind überzeugend dargestellt.<br />
Auch absolute Gegner von <em>science-fiction</em> können hier in den Genuss von Dicks Schreibkunst kommen und den amerikanischen Traum von einer anderen Seite kennen lernen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/stimmen-der-strasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Das verlorene Symbol&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1409</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Lost Symbol&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>765 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785723881?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3785723881" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<div>Washington, D.C.: In  der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis  verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt  er die Unterstützung eines Menschen, der</div><p>&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Lost Symbol&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>765 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785723881?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3785723881" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<div>Washington, D.C.: In  der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis  verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt  er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen  würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die  Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.</p>
<p>Nur ein  finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte  hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze  der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern,  Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten  hat. Und er jagt nicht nur – er wird selbst zum Gejagten. Denn das  Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter  Bedeutung – im Guten wie im Bösen.</p>
</div>
<div style="text-align: left;">Zwölf Stunden bleiben  Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die  wir kennen, eine andere sein.</div>
<div style="text-align: right;">- <em>Inhaltsangabe von <a href="http://www.dan-brown.de/" target="_blank">dan-brown.de</a></em></div>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe für diese Rezension die Inhaltsangabe von der deutschen Homepage des Autors Dan Brown gewählt, weil sie recht gut zeigt, in welchem Stil das ganze Buch gehalten ist. Im Grunde ähnelt das Buch sehr seinen Vorgängern <em>Illuminati</em> und <em>Sakrileg</em> &#8211; Robert Langdon gerät in eine Geschichte hinein, in der er am Ende durch seine &#8220;Symbologenfähigkeiten&#8221; quasi die Welt rettet.<br />
Ich persönlich glaube nicht an Verschwörungstheorien, wie sie in den Büchern präsentiert werden, und auch wenn alles sehr genau beschrieben wird und laut Vorwort wahr ist &#8211; ich habe trotzdem meine Zweifel. Ebenso glaube ich nicht an die &#8220;noetischen Wissenschaften&#8221;, die in dem Buch eine große Rolle spielen. Von daher stehe ich dem Ganzen immer recht skeptisch gegenüber und denke mir oft während dem Lesen, dass ich daran einfach nicht glaube.<br />
Ich gebe dem Buch drei Sterne, weil es prinzipiell zwar eine spannende Geschichte ist, ich es aber eher weit hergeholt finde und deshalb nicht so wirklich Gefallen daran finden kann. Außerdem war das Ende sehr unbefriedigend &#8211; da hätte ich definitiv mehr von Dan Brown erwartet. Was mir auch weniger gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Charaktere sehr eindimensional wirken. Man erfährt nicht mal über den Hauptcharakter Langdon wirklich viel; außerdem fällt es schwer, sich in die Personen hineinzuversetzen und mit ihnen zu sympathisieren.<br />
Und wofür ich eigentlich noch einen Stern abziehen müsste, es aber nicht tue, weil das Buch selber nichts dafür kann: die deutsche Übersetzung ist grauenhaft &#8211; und erfindet sogar Wörter wie &#8220;verschanduliert&#8221;. Außerdem leuchtet mir nicht ein, warum das Buch &#8220;Das verlorene Symbol&#8221; heißt, wenn es in Wirklichkeit immer nur um ein verlorenes Wort geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Titan&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1387</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Lustrum&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>554 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453001583?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3453001583" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nach dem ersten Band <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2007/09/imperium/" title="&#187;Imperium&#171;">&#187;Imperium&#171;</a>, der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschreibt, handelt <em>Titan</em> von den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. In der ersten Hälfte des&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Lustrum&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>554 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453001583?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3453001583" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nach dem ersten Band <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2007/09/imperium/" title="&raquo;Imperium&laquo;">&raquo;Imperium&laquo;</a>, der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschreibt, handelt <em>Titan</em> von den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. In der ersten Hälfte des Buches geht es vor allem um die Verschwörung Catilinas gegen Cicero. Cicero soll umgebracht werden und Catilina durch einen Putsch an die Macht kommen. Es gelingt Cicero, die Verschwörung rechtzeitig aufzudecken und die Verschwörer vor Gericht zu bringen. In den folgenden Jahren dreht sich die Handlung vor allem um Caesar, der mit Crassus und Pompeius das Triumvirat eingeht und versucht, Cicero aus dem Staat zu drängen.<br />
Der dritte und letzte Band der Trilogie ist für 2011 geplant.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Insgesamt hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen wie <em>Imperium</em>. Ich kann nicht genau sagen wieso; vielleicht liegt es daran, dass die Zeit nach Ciceros Konsulat einfach nicht so spannend war, oder dass wir im Lateinunterricht außer Catilinas Verschwörung nichts aus dierser Zeit behandelt haben und ich deshalb nichts wirklich einen Zugang zum Material gefunden habe.<br />
Prinzipiell ist das Buch zweifellos gut und spannend geschrieben und beschreibt die römische Art auf eine zugängliche Weise. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat waren die unzähligen Personen, die ohne wirkliche Erklärung und Einführung vorkamen und teilweise wichtige Rollen spielten. Im Anhang findet sich zwar ein Verzeichnis der Dramatis Personae, jedoch ist dieses teilweise nicht ausreichend und außerdem ist es nervig, andauernd nachschlagen zu müssen.<br />
Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, war, dass die Zeit im Buch oft sehr schnell vergangen ist und innerhalb von zwei Zeilen plötzlich ein halbes Jahr vobei ist, was man nur daran merkt, dass neue Konsuln im Amt sind.<br />
Wem <em>Imperium</em> gefallen hat, sollte auch <em>Titan</em> lesen, um Ciceros Geschichte zu vervollständigen. Trotz der kleinen Mängel ist es ein guter historischer Roman auch für Leute, denen der Lateinunterricht die Freude an der römischen Geschichte genommen hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Gott ist tot&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1377</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;God is Dead&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 221 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2007 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442311527?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442311527" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird bekannt, dass es sich um Gott gehandelt hat &#8211; und als die Todesnachricht Gottes sich verbreitet, ist nichts mehr, wie es war. Jugendliche verzweifeln, weil sie die Perspektive verlieren, ein Kinderkult entsteht, bei dem Erwachsene sinnlos Kinder anbeten, es wird Krieg im Namen der Wissenschaft geführt. In neun Szenen schildert Currie diese Welt ohne Gott&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die Idee zu diesem Roman fand ich sehr interessant. Ich war dann überrascht, dass es sich eigentlich um neun Kurzgeschichten handelte, die eigentlich kaum miteinander verbunden waren. Teilweise waren ganz interessante oder auch erschreckende Ansätze dabei &#8211; etwa Kinderkult und der Psychologe, der dafür zuständig ist, diesen zu unterbinden. Eher uninteressant fand ich den Krieg, der vielleicht ein extremes Szenario darstellen sollte &#8211; aber ich finde, für diese Möglichkeit braucht es keinen &#8220;Tod Gottes&#8221;. Was mich mehr interessiert hätte, wären Glaubensauseinandersetzungen gewesen, was der Tod Gottes für die Religion bedeutet, was frühere Atheisten dazu gesagt hätten und so weiter. Sichtweisen von Menschen der verschiedensten Glaubensbekenntnisse. Ich finde, man hätte mit dem Thema noch einiges mehr anstellen können, sich vielleicht auch mehr mit den Charakteren auseinandersetzen können, anstatt alles in Kurzgeschichten zu verpacken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/06/gott-ist-tot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Ruhm«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 May 2010 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1342</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät, eine neue Identität anzunehmen; einem neurotischen Schriftsteller, der zweimal mit einer Frau reist; eine Romanfigur, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie sterben soll; einem bekannten Schauspieler, der nach und nach seine Identität verliert; einem weiteren Schriftsteller, der mit dem Gedanken spielt, sich umzubringen; einer Frau, bei einer Reise zurückgelassen wird und in einem fremden Land feststeckt; einem Internetblogger, der es mit seinem Wunsch nach Aufmerksamkeit übertreibt; ein Abteilungsleiter, der ein Doppelspiel mit zwei Frauen treibt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ruhm&#8221; ist ein ziemlich interessantes Buch. Am Anfang habe ich mich ziemlich hineingestürzt und hätte mir fast erwartet, dass das Geflecht aus den handelnden Personen noch dichter wird und sich vieles erst dadurch auflöst, dass man die Geschichten aus mehreren Blickwinkeln erlebt. Eigentlich beschreiben aber die neun Geschichten jeweils ganz eigene Situationen. Sie ließen sich relativ schnell lesen, da man immer wieder mit einer neuen Person konfrontiert wurde und gespannt darauf ist, was diesmal passiert. Jetzt, wo ich aber erst eine längere Zeit nach dem Lesen eine Rezension schreibe, bemerke ich auch, dass mir einige der Geschichten kaum im Gedächtnis geblieben sind. Das kann auch daran liegen, dass natürlich jeder Charakter nur kurz beschrieben wird, eigentlich bekommt man jeweils auch nur einen kurzen Einblick in eine kurze Lebensphase. Finde &#8220;Ruhm&#8221; daher ein sehr interessantes und auch gelungenes &#8220;Experiment&#8221; (ohne mit diesem Wort den literarischen Wert des Romans herabspielen zu wollen), habe aber kaum eine nachhaltige Botschaft entdeckt, wie ich sie aufgrund des Titels erwartet habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»2666«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1303</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»1984«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 273 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1949<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548225624?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3548225624" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Winston Smith lebt im Jahre 1984 &#8211; und die Umstände sind nicht mit der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Der Kontinent Ozenien, auf dem Smith lebt,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Nineteen Eighty-Four&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 273 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1949<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548225624?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3548225624" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Winston Smith lebt im Jahre 1984 &#8211; und die Umstände sind nicht mit der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Der Kontinent Ozenien, auf dem Smith lebt, unterliegt der totalitären Herrschaft durch &#8220;Die Partei&#8221;, die vom &#8220;Großen Bruder&#8221; angeführt wird. Das Leben der Menschen, die &#8211; wie auch Winston &#8211; Mitglied der Partei sind, wird durch sogenannte Televisoren aufs Genaueste bestimmt und überwacht; ein &#8220;Gedankenverbrechen&#8221; kann darin resultieren, dass eine Person einfach so verschwindet, und da reicht es schon, wenn man im Schlaf redet und ein falsches Wort dabei ist, das sich etwa gegen den Großen Bruder und die Partei richtet. Um die Menschen abzustumpfen, wird das Vokabular reduziert, sexuelles Verlangen &#8211; selbst um der Fortpflanzung willen &#8211; ist verpönt, eigenständiges Denken wird so gut wie möglich eingedämmt. Die Partei verdreht historische Fakten zu ihren Gunsten, die Realität verschwimmt langsam. Doch Winston ist sicher, dass Hoffnung besteht, dass die Partei noch aufgehalten werden kann &#8211; es kursieren schließlich Gerüchte von einer Bruderschaft, einer Organisation, die sich gegen die Partei wendet&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Orwell beschreibt ein Szenario, das in jeder Hinsicht krass und beklemmend ist &#8211; vielleicht, weil es auf gewisse Weise auch wirklich vorstellbar ist. Als Leser merkt man, dass es aus dieser Situation in diesem Stadium keinen Ausweg mehr geben kann, sondern alles nur noch schlimmer wird, und das jagt einem schon einen Schauer über den Rücken. Mit Winston wird eigentlich das Bild eines eher rebellischen Charakters gezeichnet, der zwar nicht so weit geht, seine Ablehnung der Partei gegenüber offen zu zeigen, aber sich doch wünscht, dass etwas passiert und dabei auch Risiken auf sich nimmt. Jeder Charakter kämpft für sich ums eigene Überleben, und man fühlt selbst mit, wenn sie sich vollkommen egoistisch benehmen &#8211; man merkt, dass die Partei mit ihren Methoden die Leute zu allem bringen kann.</p>
<p>Ich hatte zuvor ein wenig Angst, dass viele politische Szenen enthalten sein würden, die sich zäh lesen würden, aber das kam eigentlich kaum vor. In gewissen Sinne ist <em>1984</em> eine Horrorstory, die auch Spannung mit  sich bringt, und das macht den Roman neben dem Realitätsfaktor zu etwas Besonderem.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/1984/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Es gab keinen Sex im Sozialismus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1188</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen Erlebnisse während des kalten Kriegs. Von Medizin und Musik über Rauchen und Reisen bis hin zu UFOs und Unterwäsche, zu allem weiß er etwas Lustiges zu berichten. Der Autor, der seit 1990 in Berlin lebt, erzählt, neben den Unterschieden zwischen dem „vorigen Jahrhundert“ und heute, auch von denen zwischen Ost und West und wie sich das Einleben in Deutschland für Russen gestaltete.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die 32 Kapitel sind, mit wenigen Ausnahmen, äußerst humorvoll und unterhaltsam. Zudem erlauben sie einen Einblick in das Leben im Sozialismus, den man kaum in Geschichtsbüchern finden wird. Das Buch ist so konzipiert, dass man die kurzen Kapitel unabhängig von einander lesen und sich so zum Beispiel über einen Monat lang täglich zum Schmunzeln bringen kann. Auf Grund der großen Schrift und der Bilder lässt sich das Buch aber auch leicht in 5 bis 6 Stunden fertig lesen. Denn nicht nur weil die jeweiligen Themen so knapp beschrieben werden, will man unbedingt gleich zum nächsten, sondern auch weil einfach sehr amüsant erzählt wird. Einmal erklärt Kaminer sogar selbst, warum seine Texte meist sehr kurz sind: er hat sie auf Zufahrten geschrieben und der Akku seines Laptops hielt nicht besonders lange. Das mag auch erklären, warum die Kapitelüberschriften so weit gefasst („Rituale des vorigen Jahrhunderts“ oder schlicht „Literatur“) sind und dadurch mehr versprechen als auf 6 Seiten schlussendlich erörtert werden kann.<br />
Gerade die für Osteuropa klischeehafte Einfachheit, Liebe zu Alkohol und „semilegalen“ Aktivitäten erzeugen reihenweise Lacher. Streckenweise steckt jeder Satz voll Poesie und Humor und auch Sprachspiele lassen sich immer wieder finden, denn als Ausländer musste sich Kaminer schließlich mit der deutschen Sprache intensiv auseinandersetzen. Die fremde und ungewöhnliche Betrachtungsweise auf das uns Bekannte setzt der Autor auch in anderen Fällen ein und erzeugt damit noch mehr Skurrilität. Mitunter wird der Leser auch zum Nachdenken über die Gesellschaft angeregt. Die zum Teil abschweifende Erzählweise hängt oft damit zusammen. Hin und wieder zünden die Witze nicht so richtig oder man versteht nicht was gemeint ist, weil die Perspektive zu sehr verfremdet ist. Noch dazu muss kritisiert werden, dass Kaminer scheinbar ein paar Fehler unterlaufen sind: zuerst spricht er zum Beispiel vom rosaroten Wagen seines Freundes Andrej, dann ist das Auto plötzlich knallgelb wie eine Banane. Solche Stellen verstärken den Eindruck, dass die Geschichten schnell und ohne große Planung hingeschrieben (und vor allem schlecht lektoriert!) wurden.<br />
Alles in allem handelt es sich aber um ein äußerst unterhaltsames Buch, bei dem man fast nicht anders kann als es zu verschlingen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Niemand ist eine Insel&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1128</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211;&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 732 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1975 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426005530?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3426005530" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Philip Kaven ist offiziell der Lebensgefährte der weltberühmten Schauspielerin Sylvia Moran. Auch in ihrem Privatleben hält er das Bild aufrecht, dass er sie liebt, lässt sich aber eigentlich nur von ihr aushalten &#8211; denn von irgend etwas muss er ja leben &#8211; während er sich hinter ihrem Rücken mit anderen Frauen vergnügt. Teil dieses &#8220;Jobs&#8221; ist es, auch Sylvias Tochter Babs wie ein Vater zu sein und außerdem ist Kaven immer wieder daran beteiligt, Sylvias Ruf, der jetzt während der Dreharbeiten ihres Meisterwerks besonders auf dem Spiel steht, wegen verschiedenen Vorfälle retten zu müssen. Die größten Schwierigkeiten tun sich auf, als Babs an Meningitis erkrankt. Kaven hofft erst mehr darauf, dass die Kleine die Krankheit nicht überlebt, aber im Laufe der Zeit gewinnt er Sylvias Tochter, die ihm bisher ein Klotz am Bein war, lieb &#8211; ebenso die behandelnde Ärztin Ruth Reinhardt. So kommen zu dem Dschungel aus Erpressungen und dem Versuch, alles Mögliche zu Vertuschen, auch noch emotionale Bürden, gipfelnd in einem riesigen Skandal: Sylvia wird wegen Mordes angeklagt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich bin nicht sicher, was ich erwartet habe &#8211; aber dieser Roman war ganz anders. Positiv anders. Philip Kaven ist schon einmal ein interessanter Charakter &#8211; eigentlich das klassische Arschloch, so arbeitsscheu, dass er lieber sein ganzes Leben zu einer Farce macht, in keiner seiner Beziehungen ehrlich. Aber im Laufe des Buches erlebt man praktisch mit, wie er durch das, was geschieht, zum besseren Menschen wird. Zu dem Drama mit Babs, ein Kind, das durch eine schwere Erkrankung einen Gehirnschaden davconträgt, kommt noch hinzu, wie Kaven und andere engste Vertraute von Sylvia das Gebäude ihres Ruhms aufrecht erhalten müssen, und so sieht man die Glitzerwelt der Stars einmal von einer anderen Seite &#8211; jeder Fehltritt kann das Aus bedeuten. Die Kombination dieser beiden Themen ergibt einen spannenden, gesellschaftskritischen, aber auch unerwartet emotionalen Roman, der, wenn auch nicht auf die herkömmliche Art und Weise, glaubhaft herüberkommt und auch noch eine wichtige Aussage beinhaltet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/niemand-ist-eine-insel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

