<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das Literarische Quartett &#187; Thriller &amp; Krimis</title>
	<atom:link href="http://www.literarisches-quartett.org/category/krimi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.literarisches-quartett.org</link>
	<description>Bücherrezensionen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Nov 2011 22:45:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>&#187;Der letzte Weynfeldt&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/der-letzte-weynfeldt/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/der-letzte-weynfeldt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 10:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1538</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/ch.gif' alt='#sui' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 314 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257239335?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3257239335" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Für den Mittfünfziger Adrian Weynfeldt ist Geld kein Problem, er entstammt einer wohlhabenden Familie. Als Kunstexperte für ein Auktionshaus geht er vielmehr seiner Leidenschaft als einem Beruf nach. Freunde&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/der-letzte-weynfeldt/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/ch.gif' alt='#sui' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 314 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257239335?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3257239335" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Für den Mittfünfziger Adrian Weynfeldt ist Geld kein Problem, er entstammt einer wohlhabenden Familie. Als Kunstexperte für ein Auktionshaus geht er vielmehr seiner Leidenschaft als einem Beruf nach. Freunde hat er nicht viele. Da sind einerseits einige Bekannte seiner Eltern, die schon über siebzig sind und Weynfeldt einen Rückbezug auf die eigene Herkunft erlauben. Dann gibt es noch eine Gruppe junger, kreativer Menschen für die er als Geldgeber fungiert. Obwohl sie ihn sonst kaum beachten, lädt Weynfeldt sie zum Essen ein. Jede Woche. Denn Regelmäßigkeit bestimmt seine Existenz. Bis er eines Tages Lorena kennen lernt, deren chaotisches Leben mit seinem kollidiert. Nachdem Adrian sie davor bewahrt, sich von seinem Balkon zu stürzen, fühlt er sich für ihr Schicksal verantwortlich.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Der letzte Weynfeldt erlaubt einen Einblick in die aufregende Welt von Luxus und Kunst. Egal, ob Wohnungen, Mode, Essen oder Weine, nichts ist zu teuer oder zu edel für den Protagonisten. Dessen Verhalten ist zutiefst von Höflichkeit und Manieren der alten Schule geprägt. Das geht soweit, dass er sich permanent von anderen ausnützen lässt. Seine Komplexe, besonders in Bezug auf seine Mutter und seine Jugendliebe, machen ihn zu einer großartigen Figur. Passend zu ihm ist auch die Sprache des Romans – zum Beispiel in Form einer verschachtelten Syntax – manchmal umständlich, doch in ihrer Gesamtheit einfach nur schön. Der Einsatz unterschiedlicher Figurenperspektiven wirkt anfangs etwas befremdend, stellt sich aber im weiteren Verlauf als gelungen heraus. Die Welt von Weynfeldt ist so interessant, dass die Elemente einer Detektivgeschichte gar nicht nötig gewesen wären. Der Handlungskonflikt stört mitunter eher und wirkt aufgesetzt. Gerne hätte man das Leben der Hauptfigur einfach noch ein bisschen verfolgt. Nach 314 Seiten verlässt man dann nur unwillig die Luxuswohnung des vermutlich letzten Weynfeldt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/der-letzte-weynfeldt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Mädchenfänger&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/madchenfanger/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/madchenfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 20:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1512</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Pretty Little Things&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>458 (Hardcover)</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010</address>
<address><strong>Nefas Bewertung: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </strong></address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3805208928?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3805208928" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p style="text-align: left;">Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der schon sechzehn ist und den sie im Chat kennengelernt hat, will sie treffen.<br />
Als sie von der Schule nicht nach&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/madchenfanger/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Pretty Little Things&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>458 (Hardcover)</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010</address>
<address><strong>Nefas Bewertung: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </strong></address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3805208928?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3805208928" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p style="text-align: left;">Die dreizehnjährige Lainey kann es kaum fassen. Zach, der schon sechzehn ist und den sie im Chat kennengelernt hat, will sie treffen.<br />
Als sie von der Schule nicht nach Hause kommt, nehmen alle an, dass Lainey weggelaufen ist. Routinemäßig wird Special Agent Bobby  Dees in die Untersuchung miteinbezogen. Bobby ist Spezialist für verschwundene Kinder &#8211; nicht nur beruflich, sondern auch privat. Seine eigene Tochter Katy verschwand vor fast einem Jahr und niemand hat seitdem wieder etwas von ihr gehört. Lainey ist nicht weggelaufen, da ist sich Bobby sicher. Doch zunächst führen alle Spuren ins Nichts. Bis ihm ein schreckliches Gemälde zugespielt wird &#8211; es zeigt eine gefesselte junge Frau. Anhand des Gemäldes findet Bobby heraus, wo das Mädchen gefangen gehalten wird &#8211; doch sie kommen zu spät. Das Mädchen ist tot. Es ist nicht Lainey, doch im Bild finden sich Hinweise auf sie. Bobby kommt der Verdacht, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der es auf junge Mädchen abgesehen hat, von denen alle denken, sie seien weggelaufen. So wie Katy&#8230;</p>
<div style="text-align: right;">- <em>Inhaltsangabe von <a href="http://www.amazon.de" target="_blank">amazon.de</a></em></div>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p><em><a href="http://www.literarisches-quartett.org/2007/09/cupido/" title="&raquo;Cupido&laquo;">&raquo;Cupido&laquo;</a></em> und <em>Morpheus</em>, die beiden ersten Romane der Autorin Jilliane Hoffman, waren äußerst spannend und gut geschrieben. Ebenso <em>Vater Unser</em> hat mir recht gut gefallen, auch wenn ich immer noch davon überzeugt bin, dass der überführte Mörder nicht schuldig ist. Deshalb war ich sehr auf den neuen Roman gespannt, besonders auch, weil das Thema relativ modern ist &#8211; zwielichtige Chatbekanntschaften ist im einundzwanzigsten Jahrhundert ein immer präsentes Thema.<br />
Insgesamt fand ich das Buch aber eher langweilig. Die Geschichte von &#8220;ElCapitan&#8221; &#8211; dem Entführer &#8211; und den entführten Mädchen selber haben ich zwar sehr gut gefunden, aber leider hat die Ermittlung von Special Agent Bobby Dees den Großteil der Erzählung eingenommen. Natürlich ist es auch relativ interessant, wie Bobby Dees die Ermittlungen führt und die ganze Geschichte erlebt, trotzdem hätte ich mir mehr Kapitel aus der Sicht der entführten Mädchen oder des Entführers gewünscht. So war die ganze Geschichte irgendwie langweilig und zäh, das Ende war dann zwar recht spannend, was aber im Großen und Ganzen natürlich nicht für die faden vierhundert vorherigen Seiten wett macht.<br />
Was mir ganz gut gefallen hat war, dass der Roman sehr modern war: Lainey hat eine Twilight-Tasche, sie hat ein MySpace-Profil und Robert Pattinson-Poster an den Wänden. Natürlich ist das ein Teenie-Klischee, aber zumindest nicht so unpersönlich, wie in machen anderen Büchern, in denen solche Details erfunden oder überhaupt weggelassen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/10/madchenfanger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Erebos&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/erebos/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/erebos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 00:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1414</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 486 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785569572?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3785569572" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>An Nicks Schule geht in letzter Zeit eine mysteriöse DVD von Hand zu Hand, und alle, die sie bereits erhalten haben, hüllen sich in Geheimniskrämerei, während sie sich seltsam benehmen und die Schule&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/erebos/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 486 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785569572?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3785569572" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>An Nicks Schule geht in letzter Zeit eine mysteriöse DVD von Hand zu Hand, und alle, die sie bereits erhalten haben, hüllen sich in Geheimniskrämerei, während sie sich seltsam benehmen und die Schule vernachlässigen. Nick ist unsagbar neugierig und stürzt sich sofort auf die Gelegenheit, als eine Mitschülerin auch ihm eine DVD zusteckt. Ihr Inhalt ist ein Computerspiel namens Erebos, das anders ist als alles, was Nick je zuvor gespielt hat: es eröffnet ihm eine neue Welt. Nick spielt Tag und Nacht, und mit Begeisterung versucht er, mit seinem Spielcharakter einen immer höheren Level zu erreichen, indem er kämpft oder Aufträge ausführt. Eigenartig ist jedoch der diktatorische Gehorsam, den das Spiel verlangt: nicht nur ist es den Spielern verboten, außerhalb des Spiels darüber zu reden, sondern man muss beim Spielen auch noch allein sein und jeder hat nur eine Chance, es zu versuchen. Wer sich einen Fehler erlaubt, fliegt aus dem Spiel. Doch das Beunruhigendste dabei ist etwas ganz anderes: die Aufträge, die Erebos erteilt, sind in der realen Welt auszuführen&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich fand schon, dass die Handlung wahnsinnig spannend klang und habe mich monatelang darauf gefreut, diesen Thriller zu lesen. Auf den ersten Seiten hatte ich Angst, dass es sich als gar nicht so toll erweist, da die Dialoge zwischen Nick und seinen Schulkollegen mir wenig authentisch erschienen. Doch die Befürchtung erwies sich als unangebracht. Schon nach den ersten zwei Kapiteln entfaltet sich die Handlung und mit ihr ein ähnlicher Suchtfaktor, wie ihn das Spiel selbst  ausübt, von dem sie erzählt. Bis zu den letzten Seiten bleibt es spannend und ideenreich, die Puzzleteile fügen sich mehr und mehr zusammen und gipfeln in einer genialen Auflösung. Die Problematik, wie abhängig man von einem Computerspiel werden kann und wie schnell es in Realitätsverlust enden kann, ist aktuell und interessant, egal wie man zu dem Thema steht, welchen Bezug Killerspiele zu Amokläufen haben. Spannung, Grusel, Psychoterror, ausgeschmückt von einer gehörigen Priese Kreativität und der Tatsache, dass man sich das Szenario beklemmend gut in der echten Welt vorstellen kann &#8211; ein gelungenes Leseerlebnis, das einem ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken jagt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/erebos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Das verlorene Symbol&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1409</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Lost Symbol&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>765 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785723881?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3785723881" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<div>Washington, D.C.: In  der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis  verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt  er die Unterstützung eines Menschen, der</div><p>&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Lost Symbol&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>765 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3785723881?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3785723881" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<div>Washington, D.C.: In  der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis  verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Doch dazu benötigt  er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen  würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die  Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.</p>
<p>Nur ein  finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte  hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze  der Hauptstadt, doch die wahren Geheimnisse sind in dunklen Kammern,  Tempeln und Tunneln verborgen. Orte, die vor ihm kaum jemand betreten  hat. Und er jagt nicht nur – er wird selbst zum Gejagten. Denn das  Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter  Bedeutung – im Guten wie im Bösen.</p>
</div>
<div style="text-align: left;">Zwölf Stunden bleiben  Robert Langdon, um seine Aufgabe zu erfüllen. Danach wird die Welt, die  wir kennen, eine andere sein.</div>
<div style="text-align: right;">- <em>Inhaltsangabe von <a href="http://www.dan-brown.de/" target="_blank">dan-brown.de</a></em></div>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe für diese Rezension die Inhaltsangabe von der deutschen Homepage des Autors Dan Brown gewählt, weil sie recht gut zeigt, in welchem Stil das ganze Buch gehalten ist. Im Grunde ähnelt das Buch sehr seinen Vorgängern <em>Illuminati</em> und <em>Sakrileg</em> &#8211; Robert Langdon gerät in eine Geschichte hinein, in der er am Ende durch seine &#8220;Symbologenfähigkeiten&#8221; quasi die Welt rettet.<br />
Ich persönlich glaube nicht an Verschwörungstheorien, wie sie in den Büchern präsentiert werden, und auch wenn alles sehr genau beschrieben wird und laut Vorwort wahr ist &#8211; ich habe trotzdem meine Zweifel. Ebenso glaube ich nicht an die &#8220;noetischen Wissenschaften&#8221;, die in dem Buch eine große Rolle spielen. Von daher stehe ich dem Ganzen immer recht skeptisch gegenüber und denke mir oft während dem Lesen, dass ich daran einfach nicht glaube.<br />
Ich gebe dem Buch drei Sterne, weil es prinzipiell zwar eine spannende Geschichte ist, ich es aber eher weit hergeholt finde und deshalb nicht so wirklich Gefallen daran finden kann. Außerdem war das Ende sehr unbefriedigend &#8211; da hätte ich definitiv mehr von Dan Brown erwartet. Was mir auch weniger gefallen hat, ist die Tatsache, dass alle Charaktere sehr eindimensional wirken. Man erfährt nicht mal über den Hauptcharakter Langdon wirklich viel; außerdem fällt es schwer, sich in die Personen hineinzuversetzen und mit ihnen zu sympathisieren.<br />
Und wofür ich eigentlich noch einen Stern abziehen müsste, es aber nicht tue, weil das Buch selber nichts dafür kann: die deutsche Übersetzung ist grauenhaft &#8211; und erfindet sogar Wörter wie &#8220;verschanduliert&#8221;. Außerdem leuchtet mir nicht ein, warum das Buch &#8220;Das verlorene Symbol&#8221; heißt, wenn es in Wirklichkeit immer nur um ein verlorenes Wort geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/09/das-verlorene-symbol/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Darkly Dreaming Dexter&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/darkly-dreaming-dexter/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/darkly-dreaming-dexter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1382</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>268 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2005 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307473708?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0307473708" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Dexter Morgan &#8211; gut aussehend, charmant, immer freundlich &#8211; arbeitet als <em>blood spatter pattern analyst</em> bei der Miami Metro Police. Er führt ein scheinbar völlig normales Leben &#8211; wäre da&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/darkly-dreaming-dexter/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>268 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2005 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307473708?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0307473708" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Dexter Morgan &#8211; gut aussehend, charmant, immer freundlich &#8211; arbeitet als <em>blood spatter pattern analyst</em> bei der Miami Metro Police. Er führt ein scheinbar völlig normales Leben &#8211; wäre da nicht seine dunkle Seite, sein Dark Passenger, der ihn dazu veranlasst, Menschen zu töten. Nach einem Code seines Adoptivvaters Harry tötet er aber nur Kriminelle, die der legalen Jurisdiktion entgangen sind.<br />
Dexters Leben wird aus der Bahn geworfen, als ein brutaler Mörder Prostituierte ermordet und zerstückelt. Bald schon scheinen die Teile extra für Dexter drapiert zu werden und ohne es wirklich zu wissen hat er mehr mit dem Fall zu tun, als er es sich je erdacht hätte.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Weil mir die Fernsehserie Dexter so gut gefallen hat, wollte ich auch das Buch lesen, auf dem die erste Staffel (zumindest teilweise) basiert.<br />
Im Grunde denke ich: wer die Serie nicht kennt, wird das Buch besser finden als jemand, der die Serie gesehen hat. Die Grundidee ist ohne Zweifel originell und wirklich gut; ebenso der Schreibstil, der mir besonders gut gefallen hat. Die Person Dexter wird sehr detailreich herausgearbeitet, dafür kommen fast alle anderen Charaktere zu kurz. Personen wie seine Freundin Rita und ihre Kinder, sein Kollege Angel Batista (der im Buch einen vollkommen anderen Beruf hat als in der Serie) und sogar seine Schwester Deborah werden enttäuschend wenig erwähnt und erscheinen eindimensional.<br />
Auch das Ende war für mich zu hastig und unzufriedenstellend; alles geschah ohne richtige Erklärungen und Hintergrund. Deshalb gebe ich dem Buch nur drei Sterne und empfehle eher die Serie (wenn auch nur &#8211; oder besonders &#8211; die erste Staffel).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/darkly-dreaming-dexter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»2666«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1303</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Der Brenner und der liebe Gott&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1036</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 224<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3455401899?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3455401899" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Nach vielen Jahren kehrt Haas&#8217; kultige Detektivfigur zurück. </p>
<p>Der Herr Simon, vielen auch als der Brenner bekannt, arbeitet jetzt als Chauffeur für den Baulöwen Kressdorf und ist insbesondere damit betreut, dessen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 224<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3455401899?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3455401899" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Nach vielen Jahren kehrt Haas&#8217; kultige Detektivfigur zurück. </p>
<p>Der Herr Simon, vielen auch als der Brenner bekannt, arbeitet jetzt als Chauffeur für den Baulöwen Kressdorf und ist insbesondere damit betreut, dessen kleine Tochter Helena von zwischen Wien, Kitzbühel und München hin und her zu fahren. Als er eines Tages vom Zahlen an der Tankstelle zurückkehrt, ist Helena aus dem Auto verschwunden. Neben dem Brenner selbst wird auch der <em>Proleben</em>-Cheff Knoll, welcher schon seit Jahren gegen die Abtreibungsklinik von Helenas Mutter kämpft, der Entführung bezichtigt. Ungewöhnlich und besorgniserregend ist vor allem, dass es keine Lösegeldforderung gibt. Nun arbeitslos und von Schuldgefühlen geplagt, begibt sich der Brenner auf die Suche nach dem Kind und schon bald stößt er dabei auf die erste Leiche&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Der Brenner ist nicht besonders klug, mutig, jung oder charmant. Fernab vom Spürsinn eines Sherlock Holmes, deckt er Geheimnisse durch gute alte Polizeiarbeit oder rein zufällig auf. Er ist ein normaler Typ und gerade das macht ihn sympathisch. Und noch etwas unterscheidet von anderen Detektiven. Wie der Titel schon veranschaulicht teilt der Brenner ein Merkmal mit dem lieben Gott: man spricht von ihm mit dem bestimmten Artikel und lässt dafür den Vornamen weg.<br />
Die zweite bemerkenswerte Haupt“figur“ in Haas&#8217; Krimireihe ist der Erzähler, der durch seine besondere Sprechweise auffällt. „Sprachkunst quasi Hilfsausdruck“, würde er vielleicht selbst sagen. Umgangssprachlich und elliptisch schildert er Geschehnisse und Gedanken, was oft humorvoll wirkt. An einigen wenigen Stellen ist die Sprache aber zu wirr und die Inhalte sind nicht mehr nachvollziehbar. Über semantische Felder stellt er Verbindungen zwischen den einzelnen Episoden her und verleiht dadurch der Geschichte Kontinuität. Zudem entwirft er eine Art Philosophie des Alltags.<br />
Haas schafft es, den Leser alltägliche Schauplätze ganz neu erleben zu lassen. Und auch wenn die Figuren wie aus dem wahren Leben gegriffen wirken, ist die Erzählung, dank überraschender Wendungen, alles andere als banal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Casino Royale&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 19:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1022</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 213<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1953<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028696?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0141028696" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>In seinem ersten Romanabenteuer erwartet James Bond ein ungewöhnlicher Auftrag: Er soll den Geldverwalter der Sowjets in Frankreich, Le Chiffre, beim Glücksspiel besiegen und so den Russen einen heftigen finanziellen Schlag erteilen.&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 213<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1953<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028696?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0141028696" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>In seinem ersten Romanabenteuer erwartet James Bond ein ungewöhnlicher Auftrag: Er soll den Geldverwalter der Sowjets in Frankreich, Le Chiffre, beim Glücksspiel besiegen und so den Russen einen heftigen finanziellen Schlag erteilen. Neben Hilfe durch den französischen Agenten Mathis und den Amerikaner Felix Leiter erhält Bond auch Unterstützung einer Kollegin vom eigenen  englischen Geheimdienst. Zuerst sträubt sich der <em>playboy</em>, für den Frauen nur zu kurzen Affären taugen, gegen die Idee mit ihr zusammen zu arbeiten, doch nach und nach muss er erkennen, dass Vesper Lynd sich von anderen Frauen unterscheidet und so beginnt er sich in sie zu verlieben. Derweilen entwickelt sich Bonds Auftrag anders als erwartet, denn Fortuna ist ebenso undurchschaubar wie Vesper und so unberechenbar wie der gefährliche Le Chiffre, der sich zudem als schlechter Verlierer herausstellt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Im Gegensatz zu den Filmen lernen wir hier Bond von einer anderen Seite kennen: die Frauen, die er verführt sind primär Lustobjekte, von denen er sich schon nach einer kurzen Zeit der „nervenden Gespräche“ trennt. Gefühlskälte und eine gewisse Arroganz -er will seine eigene Haut retten und ist bereit andere im Stich zu lassen, wenn ihre Fehler selbst verschuldet sind- zeigt er auch in seiner Arbeit und so erhält Bond Züge eines Antihelden. Zudem begeht er mitunter Fehler oder hat Angst und zweifelt an einer Stelle sogar stark an seiner Arbeit und der Dichotomie gut-böse. Nicht nur einmal wird er durch bloßes Glück gerettet. Dies alles trägt dazu bei ihn menschlicher wirken zu lassen und den Typus des Super-Agenten einem komplexeren Charakter anzunähern. Gerade dass dies schon im ersten Roman geschieht, ist begrüßenswert.<br />
Die spannungs- und wendungsreiche Agentenhandlung wird durch andere Handlungselemente zu einer guten Balance ergänzt. Hier ist vor allem die Liebesgeschichte zu nennen, die im Zentrum mehrerer Kapitel steht und bewegend geschildert wird. Des Weiteren ist auch die Darstellung der prestigereichen Atmosphäre im Städtchen Royale und dessen Geschichte gelungen, wodurch der kultivierte Genussmensch im Agenten 007 aufgezeigt werden kann. Die Erzähltechnik ist, besonders zu Beginn, abwechslungsreich: Kapitel zwei ist in Form eines Berichtes, der die Grundlage für die Mission bietet, verfasst und auch das dritte Kapitel stellt eine Analepse dar. Die Regeln von Baccharat werden kurz und größtenteils verständlich erklärt, sodass man dem Duell von Bond und Le Chiffre am Spieltisch leicht folgen kann.<br />
Diese Agentengeschichte unterscheidet sich stark von den Filmen, neben dem bereits Genannten, so auch durch den Mangel an typischen, hochmodernen Bond-Gadgets, welche durch &#8216;gute, alte Polizeitricks&#8217; ersetzt wurden. Dennoch handelt es sich hierbei um ein durchaus lesenswertes Buch, zumal es eine neue Sichtweise auf die Abenteuer der Kultfigur wirft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Der Palio der toten Reiter&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 21:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=885</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong>  &#8220;Il palio delle contrade morte&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 200 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1983<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492210295?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3492210295" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Das Mailänder Ehepaar Enzo und Valeria Maggioni werden nach einem Hagelsturm in einer gräflichen Villa in Siena aufgenommen und verbringen die Nacht dort. Die Stadt bereitet&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong>  &#8220;Il palio delle contrade morte&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 200 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1983<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492210295?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3492210295" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Das Mailänder Ehepaar Enzo und Valeria Maggioni werden nach einem Hagelsturm in einer gräflichen Villa in Siena aufgenommen und verbringen die Nacht dort. Die Stadt bereitet sich auf ein großes Ereignis vor, denn hier findet alljährlich der Palio, ein farbenprächtiges Pferderennen statt. Aus diesem Grund ist auch der erfolgreiche Jockey Buddu in der mysteriösen Villa, in der die Verwandtschaftsverhältnisse schwer zu durchschauen sind, zu Gast. Während sich Valeria in den adeligen Bewohner Guidobaldo verliebt, unterliegt Enzo den Reizen der jungen Ginevra. Doch am nächsten Morgen liegt eine Leiche in der Bibliothek&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Was hier nach einem Krimi klingt, ist in Wahrheit ein schwer beschreibbares Buch, denn auch Enzos Sinnkrise und das Verhältnis zu seiner Frau, sowie die Beschreibung des Palio nehmen einen hohen Stellenwert ein. Wie der gesamte Roman geht auch das Geheimnis um das Verbrechen zu Ende, bevor es richtig begonnen hat. Der Stil und die häufigen Sprünge zwischen dem Tag des Rennens auf der Piazza del Campo und der Vorgeschichte in der Villa muten seltsam an, gegen Ende wird deren Bedeutung aber klarer. Überhaupt ist die Wendung am Ende überraschend und offen. Der Leser kann sich am Beschriebenen nicht festhalten, die Geschichte zerfließt ihm sozusagen in den Händen. Ähnlich unklar muss auch eine Bewertung ausfallen: <em>Der Palio der toten Reiter</em> widersetzt sich allen Erwartungen, stellt aber (statt einer angenehmen Urlaubslektüre) ein Experiment dar, auf das man sich ruhig einmal einlassen sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;American Psycho&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=876</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;American Psycho&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 549 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1991 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462036998?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3462036998" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Patrick Bateman ist reich, arbeitet in der Wall Street, ist angesehen, attraktiv und kann im Prinzip jede Frau haben, die er will. Sein Leben richtet er nach gutem Aussehen, stilvoller Kleidung,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;American Psycho&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 549 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1991 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462036998?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3462036998" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Patrick Bateman ist reich, arbeitet in der Wall Street, ist angesehen, attraktiv und kann im Prinzip jede Frau haben, die er will. Sein Leben richtet er nach gutem Aussehen, stilvoller Kleidung, Erfolg und gutem Essen aus. Man möchte meinen, dass Bateman alles hat, was er will, er ist gut erzogen und höflich, aber ab und zu scheint seine Aggressivität durch &#8211; wenn er nicht sofort bekommt, was er will oder sozial niedriger stehenden Leuten gegenüber. Trotz seinen gelegentlichen Ausbrüchen ahnt aber niemand annähernd, was Bateman verbirgt: er ist ein Serienkiller, der perverseste Vorstellungen besonders an jungen Frauen auslebt und vor jeglicher Form von Mord oder Folter keine Skrupel zeigt&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe erwartet, dass es in diesem Roman um einen Mann geht, der eigentlich charmant ist (wie es in einigen Zusammenfassungen auch angedeutet wurde) und von dem nie jemand erwarten würde, dass er einer Fliege etwas zu Leide tun kann. Schon nach wenigen Seiten aber habe ich herausgefunden, dass Bateman selbst ohne seine &#8220;Anwandlungen&#8221; ein wertendes, herablassendes Arschloch ist, mit dem man sich lieber nicht beschäftigen möchte &#8211; grenzenlose Oberflächlichkeit, er hält sich in jeder Beziehung für etwas Besseres und verliert in den meisten Situationen viel zu schnell die Geduld und brüllt mit Leuten herum (wenn er nicht überhaupt gleich anfängt, sie aufzuschlitzen). Dass jemand, dessen Leben dermaßen leer ist, dann zum Serienkiller wird, ist vielleicht auch gar nicht so verwunderlich. (Das wäre dann auch der Gesellschaftskritische Aspekt.)</p>
<p>Gut, vielleicht kann man sich bei einem Buch, das das Handeln eines abartigen Serienkillers beschreibt, nicht über die mangelnde Sympathie der Charaktere beschweren. Aber mir fehlte trotzdem irgendetwas. Vielleicht verhält sich die High Society wirklich so ignorant, aber dieser Roman war das Äquivalent zum Splatter in Filmform. Mir kam vor, dass das einzige Ziel es ist, zu schocken. Zwischen den grausig beschriebenen Szenen (über die ich mich nicht aufrege &#8211; ich wusste, auf was ich mich einlasse), die allerdings gar nicht so gehäuft sind wie erwartet, reiht sich eine endlose Serie von Belanglosigkeiten aneinander: genaueste Beschreibungen der Kleidung, die die Leute tragen, oberflächliches Gerede aller Art, von Batemans unendlicher Arroganz überschattet. Es wurde schon viel darüber diskutiert, dass das Ganze als Stilmittel dient, aber mir persönlich gefallen keine Stilmittel, die Langeweile generieren. Ich denke, dass es bessere Methoden gibt, etwas herüberzubringen.</p>
<p>Ich kann nicht wirklich rational begründen, warum ich dem Buch nur zwei Sterne gebe, aber im Endeffekt möchte ich zusammenfassend sagen, dass das Buch mir nicht allzu viel Unterhaltung beschert hat (was durch die fürchterliche Übersetzung auch nicht besser wurde) und die &#8220;Grusel&#8221;- oder &#8220;Graus&#8221;-Effekte das nicht wirklich aufgewogen haben. Vor allem, weil ich mir wider erwarten dann doch überlegt habe, wie krank der Autor denken muss, um sich so etwas einfallen zu lassen. Ursprünglich habe ich über Rezensionen, in denen Ellis das vorgeworfen wurde, den Kopf geschüttelt, da ich mir dachte, dass man da distanzieren muss, aber nachdem ich in &#8220;American Psycho&#8221; vergeblich nach psychologischer Untermauerung des Charakters Bateman gesucht habe, bin ich doch auch ein wenig verstört.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

