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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Thriller &amp; Krimis</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>»2666«</title>
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		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 21:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> 
</address><address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/2666/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/es.gif' alt='#esp' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 1095 (Hardcover)<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2004<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /> </p>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446233962?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3446233962" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl Benno von Archimboldi als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß man so gut wie gar nichts zu seiner Person. Vier Literaturwissenschaftler, die sich auf ihn spezialisieren, reisen durch die Welt, um an Tagungen teilzunehmen, einander zu besuchen und um dem von ihnen so verehrten Schriftsteller auf die Spur zu kommen. Das letzte Mal soll er in Santa Teresa, einer mexikanischen Stadt nahe der US-amerikanischen Grenze, gesichtet worden sein. Diese ist geprägt von Armut, Kinderarbeit, Prostitution, Drogen und Versuchen illegal in die USA zu kommen. Doch was Santa Teresa von anderen mexikanischen Städten unterscheidet ist eine Mordserie, die schon seit Jahren andauert und hunderte von Opfern gefordert hat. </p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Noch nie fiel es mir so schwer eine Bewertung in Zahlen für ein Buch zu finden. <em>2666</em> ist vor allem eines: seltsam.<br />
Bevor ich mich mit dem Text an sich beschäftige, möchte ich kurz auf seinen Klappentext eingehen. Welchen Sinn hat ein Klappentext überhaupt? Er soll das Interesse potentieller Leser (und damit den Kauf) anregen. Dabei bedient er sich vorrangig der Inhaltszusammenfassung, aber auch kontextualisierende Informationen zum Autor und seinen anderen Werken sind gängig. Um zu überzeugen, empfiehlt es sich besonders spannende Handlungsmomente eines Buches zu erwähnen. Im Fall von <em>2666</em> wird aber schon verraten, was sich beim Lesen aber erst nach 700 Seiten herausstellt. Das scheint darauf hinzudeuten, dass vorher nichts ausreichend Interessantes geschieht.  Natürlich macht es Sinn die spannendsten Aspekte eines Buches im Klappentext zu erwähnen, aber in diesem Fall wird dem Leser ein völlig falscher Eindruck vermittelt. Bestes Beispiel dafür ist die Mordserie, die bei Inhaltszusammenfassungen besonders hervorgehoben wird und tatsächlich einen beträchtlichen Teil des Textes ausmacht. Andererseits wird sie aber erst ab zirka 400 Seiten wirklich relevant, wird gegen Ende beinahe aus den Augen verloren und wird vor allem in keinster Weise wie in einem Krimi behandelt. Leser sollten sich also vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen.<br />
Das Buch besteht aus fünf Teilen, deren Personal sich nur gering überschneidet. Unterschiedlichste Nebenfiguren, meist mit ungewöhnlichen Biographien, treten auf und verschwinden wieder im Nichts. Alle fünf Teile gelangen aber an einer Stelle nach Santa Teresa, welches die wirkliche „Hauptfigur“ des Romans ist. Jeder Teil entwickelt seinen Reiz, aber man erfährt kaum wie es mit den jeweiligen Protagonisten weitergeht, was an der abschweifenden Erzählweise liegt. Das Buch wirkt wie ungeplant auf einen Streich heruntergeschrieben, wobei alles, was dem Erzähler einfiel, Erwähnung findet. Die Handlung erscheint schlicht ziel- und antriebslos. Genau das macht den Roman aber glaubhaft, da es auch im wahren Leben keinen großen Plan gibt, der alles ordnet. Wie schon François Lyortard bemerkte, werden die großen Erzählungen (und damit Sinnstrukturen) von vielen kleineren abgelöst. Dies führt zur Enttäuschung des Lesers in Bezug auf Literatur stellvertretend für alle Menschen angesichts der Existenz. Gerade der Teil des Buches, der sich mit den Verbrechen befasst, zeigt, dass die Realität enttäuschend ist: die Ermittlungen verlaufen im Sand, werden durch Nachlässigkeit (verlorene Dokumente) beendet oder Verbrechen geraten in Vergessenheit. Immer wieder heißt es:  „Die Polizei befragte einige Arbeitskollegen und legte den Fall zu den Akten“. Der realistische Anspruch macht auch vor unglaublich ekligen Details und Brutalität keinen Halt. Dass es sich dabei nicht nicht nur um Fiktion handelt, zeigt sich daran, dass es in den 90er Jahren in Ciudad Juárez wirklich eine mysteriöse Mordserie gab.<br />
Zu den Höhepunkten zählt die düstere, fast apokalyptische Atmosphäre, die die Geschehnisse in ihrer Gesamtheit vermitteln. Daran hat auch die Sprache des Erzählers ihren Anteil, die mit wahren Blüten und metaphorischen Glanzleistungen aufwarten kann. Andererseits sind aber auch die vertrackte Syntax und der häufige Mangel an Anführungszeichen zu kritisieren, welche – wenn man die literaturtheoretischen Implikationen zu Entautomatisierung, Sprachspielen usw. einmal außen vor lässt – das Lesen einfach erschweren. Obwohl es sicherlich gewollt ist, sind manche Passagen derart lieblos geschrieben, dass sie den Leser gegen sich aufbringen. So kommt es oft zu störenden Wiederholungen, die, mit  mieser Bildsprache gepaart, zu schrecklichen Ergebnissen führen: “Der Himmel war eine Decke, über der eine Decke lag, die eine noch dickere und feuchtere Decke bedeckte.“ Das Lesen solcher Passagen fühlt sich wie die reinste Zeitverschwendung an.</p>
<p>Die Anmerkungen zur spanischen Erstausgabe am Ende des Buches erklärt, dass Bolaño wenige Monate bevor er den Roman beenden konnte verstarb und die Endfassung zum Teil mit Hilfe seiner Notizen und Entwürfe entstand. Zudem hatte er beabsichtigt, die fünf Teile separat zu veröffentlichen. Die Anmerkungen sprechen auch davon, dass Bolaño absichtlich ein schwer verdauliches, unabgeschlossen wirkendes Buch schreiben wollte. In gewisser Weise fühlte ich mich an <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/v">Thomas Pynchon&#8217;s <em>V </em></a>erinnert, nur dass <em>2666</em> wie eine schlechte Imitation wirkt. Wer Unterhaltung sucht, dem sei deshalb dringend von diesem Buch abgeraten. Beim Verständnis von <em>2666</em> soll  die Lektüre seiner anderen Werke helfen können, aber zumindest bis ich das gemacht habe, bleibt mir das Buch ein Rätsel und ich gebe ihm deshalb die Mittelwertung von drei Punkten. </p>
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		<title>&#187;Der Brenner und der liebe Gott&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 224<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3455401899?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3455401899" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Nach vielen Jahren kehrt Haas&#8217; kultige Detektivfigur zurück. </p>
<p>Der Herr Simon, vielen auch als der Brenner bekannt, arbeitet jetzt als Chauffeur für den Baulöwen Kressdorf und ist insbesondere damit betreut, dessen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/der-brenner-und-der-liebe-gott/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 224<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3455401899?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3455401899" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Nach vielen Jahren kehrt Haas&#8217; kultige Detektivfigur zurück. </p>
<p>Der Herr Simon, vielen auch als der Brenner bekannt, arbeitet jetzt als Chauffeur für den Baulöwen Kressdorf und ist insbesondere damit betreut, dessen kleine Tochter Helena von zwischen Wien, Kitzbühel und München hin und her zu fahren. Als er eines Tages vom Zahlen an der Tankstelle zurückkehrt, ist Helena aus dem Auto verschwunden. Neben dem Brenner selbst wird auch der <em>Proleben</em>-Cheff Knoll, welcher schon seit Jahren gegen die Abtreibungsklinik von Helenas Mutter kämpft, der Entführung bezichtigt. Ungewöhnlich und besorgniserregend ist vor allem, dass es keine Lösegeldforderung gibt. Nun arbeitslos und von Schuldgefühlen geplagt, begibt sich der Brenner auf die Suche nach dem Kind und schon bald stößt er dabei auf die erste Leiche&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Der Brenner ist nicht besonders klug, mutig, jung oder charmant. Fernab vom Spürsinn eines Sherlock Holmes, deckt er Geheimnisse durch gute alte Polizeiarbeit oder rein zufällig auf. Er ist ein normaler Typ und gerade das macht ihn sympathisch. Und noch etwas unterscheidet von anderen Detektiven. Wie der Titel schon veranschaulicht teilt der Brenner ein Merkmal mit dem lieben Gott: man spricht von ihm mit dem bestimmten Artikel und lässt dafür den Vornamen weg.<br />
Die zweite bemerkenswerte Haupt“figur“ in Haas&#8217; Krimireihe ist der Erzähler, der durch seine besondere Sprechweise auffällt. „Sprachkunst quasi Hilfsausdruck“, würde er vielleicht selbst sagen. Umgangssprachlich und elliptisch schildert er Geschehnisse und Gedanken, was oft humorvoll wirkt. An einigen wenigen Stellen ist die Sprache aber zu wirr und die Inhalte sind nicht mehr nachvollziehbar. Über semantische Felder stellt er Verbindungen zwischen den einzelnen Episoden her und verleiht dadurch der Geschichte Kontinuität. Zudem entwirft er eine Art Philosophie des Alltags.<br />
Haas schafft es, den Leser alltägliche Schauplätze ganz neu erleben zu lassen. Und auch wenn die Figuren wie aus dem wahren Leben gegriffen wirken, ist die Erzählung, dank überraschender Wendungen, alles andere als banal.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Casino Royale&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 19:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 213<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1953<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028696?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0141028696" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>In seinem ersten Romanabenteuer erwartet James Bond ein ungewöhnlicher Auftrag: Er soll den Geldverwalter der Sowjets in Frankreich, Le Chiffre, beim Glücksspiel besiegen und so den Russen einen heftigen finanziellen Schlag erteilen.&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/01/casino-royale/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 213<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1953<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0141028696?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0141028696" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>In seinem ersten Romanabenteuer erwartet James Bond ein ungewöhnlicher Auftrag: Er soll den Geldverwalter der Sowjets in Frankreich, Le Chiffre, beim Glücksspiel besiegen und so den Russen einen heftigen finanziellen Schlag erteilen. Neben Hilfe durch den französischen Agenten Mathis und den Amerikaner Felix Leiter erhält Bond auch Unterstützung einer Kollegin vom eigenen  englischen Geheimdienst. Zuerst sträubt sich der <em>playboy</em>, für den Frauen nur zu kurzen Affären taugen, gegen die Idee mit ihr zusammen zu arbeiten, doch nach und nach muss er erkennen, dass Vesper Lynd sich von anderen Frauen unterscheidet und so beginnt er sich in sie zu verlieben. Derweilen entwickelt sich Bonds Auftrag anders als erwartet, denn Fortuna ist ebenso undurchschaubar wie Vesper und so unberechenbar wie der gefährliche Le Chiffre, der sich zudem als schlechter Verlierer herausstellt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Im Gegensatz zu den Filmen lernen wir hier Bond von einer anderen Seite kennen: die Frauen, die er verführt sind primär Lustobjekte, von denen er sich schon nach einer kurzen Zeit der „nervenden Gespräche“ trennt. Gefühlskälte und eine gewisse Arroganz -er will seine eigene Haut retten und ist bereit andere im Stich zu lassen, wenn ihre Fehler selbst verschuldet sind- zeigt er auch in seiner Arbeit und so erhält Bond Züge eines Antihelden. Zudem begeht er mitunter Fehler oder hat Angst und zweifelt an einer Stelle sogar stark an seiner Arbeit und der Dichotomie gut-böse. Nicht nur einmal wird er durch bloßes Glück gerettet. Dies alles trägt dazu bei ihn menschlicher wirken zu lassen und den Typus des Super-Agenten einem komplexeren Charakter anzunähern. Gerade dass dies schon im ersten Roman geschieht, ist begrüßenswert.<br />
Die spannungs- und wendungsreiche Agentenhandlung wird durch andere Handlungselemente zu einer guten Balance ergänzt. Hier ist vor allem die Liebesgeschichte zu nennen, die im Zentrum mehrerer Kapitel steht und bewegend geschildert wird. Des Weiteren ist auch die Darstellung der prestigereichen Atmosphäre im Städtchen Royale und dessen Geschichte gelungen, wodurch der kultivierte Genussmensch im Agenten 007 aufgezeigt werden kann. Die Erzähltechnik ist, besonders zu Beginn, abwechslungsreich: Kapitel zwei ist in Form eines Berichtes, der die Grundlage für die Mission bietet, verfasst und auch das dritte Kapitel stellt eine Analepse dar. Die Regeln von Baccharat werden kurz und größtenteils verständlich erklärt, sodass man dem Duell von Bond und Le Chiffre am Spieltisch leicht folgen kann.<br />
Diese Agentengeschichte unterscheidet sich stark von den Filmen, neben dem bereits Genannten, so auch durch den Mangel an typischen, hochmodernen Bond-Gadgets, welche durch &#8216;gute, alte Polizeitricks&#8217; ersetzt wurden. Dennoch handelt es sich hierbei um ein durchaus lesenswertes Buch, zumal es eine neue Sichtweise auf die Abenteuer der Kultfigur wirft.</p>
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		</item>
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		<title>&#187;Der Palio der toten Reiter&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 21:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong>  &#8220;Il palio delle contrade morte&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 200 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1983<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492210295?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3492210295" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Das Mailänder Ehepaar Enzo und Valeria Maggioni werden nach einem Hagelsturm in einer gräflichen Villa in Siena aufgenommen und verbringen die Nacht dort. Die Stadt bereitet&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/der-palio-der-toten-reiter/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong>  &#8220;Il palio delle contrade morte&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 200 (Hardcover)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1983<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492210295?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3492210295" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Das Mailänder Ehepaar Enzo und Valeria Maggioni werden nach einem Hagelsturm in einer gräflichen Villa in Siena aufgenommen und verbringen die Nacht dort. Die Stadt bereitet sich auf ein großes Ereignis vor, denn hier findet alljährlich der Palio, ein farbenprächtiges Pferderennen statt. Aus diesem Grund ist auch der erfolgreiche Jockey Buddu in der mysteriösen Villa, in der die Verwandtschaftsverhältnisse schwer zu durchschauen sind, zu Gast. Während sich Valeria in den adeligen Bewohner Guidobaldo verliebt, unterliegt Enzo den Reizen der jungen Ginevra. Doch am nächsten Morgen liegt eine Leiche in der Bibliothek&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Was hier nach einem Krimi klingt, ist in Wahrheit ein schwer beschreibbares Buch, denn auch Enzos Sinnkrise und das Verhältnis zu seiner Frau, sowie die Beschreibung des Palio nehmen einen hohen Stellenwert ein. Wie der gesamte Roman geht auch das Geheimnis um das Verbrechen zu Ende, bevor es richtig begonnen hat. Der Stil und die häufigen Sprünge zwischen dem Tag des Rennens auf der Piazza del Campo und der Vorgeschichte in der Villa muten seltsam an, gegen Ende wird deren Bedeutung aber klarer. Überhaupt ist die Wendung am Ende überraschend und offen. Der Leser kann sich am Beschriebenen nicht festhalten, die Geschichte zerfließt ihm sozusagen in den Händen. Ähnlich unklar muss auch eine Bewertung ausfallen: <em>Der Palio der toten Reiter</em> widersetzt sich allen Erwartungen, stellt aber (statt einer angenehmen Urlaubslektüre) ein Experiment dar, auf das man sich ruhig einmal einlassen sollte.</p>
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		<item>
		<title>&#187;American Psycho&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 22:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;American Psycho&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 549 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1991 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462036998?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3462036998" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Patrick Bateman ist reich, arbeitet in der Wall Street, ist angesehen, attraktiv und kann im Prinzip jede Frau haben, die er will. Sein Leben richtet er nach gutem Aussehen, stilvoller Kleidung,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/american-psycho/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;American Psycho&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 549 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1991 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462036998?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3462036998" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Patrick Bateman ist reich, arbeitet in der Wall Street, ist angesehen, attraktiv und kann im Prinzip jede Frau haben, die er will. Sein Leben richtet er nach gutem Aussehen, stilvoller Kleidung, Erfolg und gutem Essen aus. Man möchte meinen, dass Bateman alles hat, was er will, er ist gut erzogen und höflich, aber ab und zu scheint seine Aggressivität durch &#8211; wenn er nicht sofort bekommt, was er will oder sozial niedriger stehenden Leuten gegenüber. Trotz seinen gelegentlichen Ausbrüchen ahnt aber niemand annähernd, was Bateman verbirgt: er ist ein Serienkiller, der perverseste Vorstellungen besonders an jungen Frauen auslebt und vor jeglicher Form von Mord oder Folter keine Skrupel zeigt&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe erwartet, dass es in diesem Roman um einen Mann geht, der eigentlich charmant ist (wie es in einigen Zusammenfassungen auch angedeutet wurde) und von dem nie jemand erwarten würde, dass er einer Fliege etwas zu Leide tun kann. Schon nach wenigen Seiten aber habe ich herausgefunden, dass Bateman selbst ohne seine &#8220;Anwandlungen&#8221; ein wertendes, herablassendes Arschloch ist, mit dem man sich lieber nicht beschäftigen möchte &#8211; grenzenlose Oberflächlichkeit, er hält sich in jeder Beziehung für etwas Besseres und verliert in den meisten Situationen viel zu schnell die Geduld und brüllt mit Leuten herum (wenn er nicht überhaupt gleich anfängt, sie aufzuschlitzen). Dass jemand, dessen Leben dermaßen leer ist, dann zum Serienkiller wird, ist vielleicht auch gar nicht so verwunderlich. (Das wäre dann auch der Gesellschaftskritische Aspekt.)</p>
<p>Gut, vielleicht kann man sich bei einem Buch, das das Handeln eines abartigen Serienkillers beschreibt, nicht über die mangelnde Sympathie der Charaktere beschweren. Aber mir fehlte trotzdem irgendetwas. Vielleicht verhält sich die High Society wirklich so ignorant, aber dieser Roman war das Äquivalent zum Splatter in Filmform. Mir kam vor, dass das einzige Ziel es ist, zu schocken. Zwischen den grausig beschriebenen Szenen (über die ich mich nicht aufrege &#8211; ich wusste, auf was ich mich einlasse), die allerdings gar nicht so gehäuft sind wie erwartet, reiht sich eine endlose Serie von Belanglosigkeiten aneinander: genaueste Beschreibungen der Kleidung, die die Leute tragen, oberflächliches Gerede aller Art, von Batemans unendlicher Arroganz überschattet. Es wurde schon viel darüber diskutiert, dass das Ganze als Stilmittel dient, aber mir persönlich gefallen keine Stilmittel, die Langeweile generieren. Ich denke, dass es bessere Methoden gibt, etwas herüberzubringen.</p>
<p>Ich kann nicht wirklich rational begründen, warum ich dem Buch nur zwei Sterne gebe, aber im Endeffekt möchte ich zusammenfassend sagen, dass das Buch mir nicht allzu viel Unterhaltung beschert hat (was durch die fürchterliche Übersetzung auch nicht besser wurde) und die &#8220;Grusel&#8221;- oder &#8220;Graus&#8221;-Effekte das nicht wirklich aufgewogen haben. Vor allem, weil ich mir wider erwarten dann doch überlegt habe, wie krank der Autor denken muss, um sich so etwas einfallen zu lassen. Ursprünglich habe ich über Rezensionen, in denen Ellis das vorgeworfen wurde, den Kopf geschüttelt, da ich mir dachte, dass man da distanzieren muss, aber nachdem ich in &#8220;American Psycho&#8221; vergeblich nach psychologischer Untermauerung des Charakters Bateman gesucht habe, bin ich doch auch ein wenig verstört.</p>
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		<title>&#187;Die Süße des Lebens&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/die-suse-des-lebens/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/die-suse-des-lebens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 20:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Die Süße des Lebens&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>293 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>September 2008 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342321094X?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=342321094X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>In einer Kleinstadt verbringt die 7-jährige Katharina einen gemütlichen Spieleabend mit ihrem Großvater, der plötzlich endet, als ein Besucher autaucht, der mit dem Großvater nach draußen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/die-suse-des-lebens/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Die Süße des Lebens&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/at.gif' alt='#aut' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>293 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>September 2008 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342321094X?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=342321094X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>In einer Kleinstadt verbringt die 7-jährige Katharina einen gemütlichen Spieleabend mit ihrem Großvater, der plötzlich endet, als ein Besucher autaucht, der mit dem Großvater nach draußen geht. Als dieser nicht zurückkommt und Katharina sich aufmacht um ihn zu suchen, macht sie eine grausige Entdeckung: der Großvater liegt mit zermalmtem Kopf tot im Schnee. Der Schock trifft das Mädchen so stark, dass sie von jenem Moment an nicht mehr spricht. Der Psychiater Raffael Horn übernimmt die Therapie und gerät dadurch in die Ermittlung des Todesfalles. Langsam versucht er, das Mädchen zum Reden zu animieren, um wichtige Hinweise zu erhalten. Damit wäre vor allem dem zuständigen Kommisar Kovacs geholfen, der aufgrund einer gescheiterten Ehe selbst psychisch angeknackst ist und der im Zuge der Ermittlungen erkennen muss, dass es sich bei dem Todesfall um einen Mord handelt.<br />
Zeitgleich werden im Ort mehrere Tiere auf grausame Weise getötet. Die Frage, ob es einen Zusammenhang gibt, ist  offen.<br />
Der Mörder scheint jedenfalls ein Psychopath zu sein. Doch kommt Kovacs mit allen verwirrenden Spuren und Erkenntnissen auch tatsächlich zur Lösung des Falles?</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ganz allgemein finde ich dieses Buch ein wenig seltsam und verwirrend. Schon in den ersten Kapiteln kommen viele Namen vor, die ein gewissenhafter Leser sich umsonst merken würde, da sich nicht wieder vorkommen. Außerdem gibt es mehrere Handlungsstränge, die einem manchmal als unzusammenhhängend vorkommen. Aber eines muss man Hochgatterer lassen: seine Geschichte ist bis ins letzte Detail durchdacht, auch wenn man selber lange nachdenken muss, um alle Beweggründe  zu verstehen.<br />
Die Sprache ist sehr interessant (das kann man verstehen, wie man will) und durch die kurzen Kapitel baut sich die Spannung immer weiter auf. Trotzdem hat die Geschichte eine Art Open-End, denn man findet nicht viel über den Mörder heraus. Tatsächlich habe ich das Ende erst verstanden, nachdem ich es mit anderen besprochen und diskutiert hatte und selbst da waren wir uns alle zusammen nicht sicher.<br />
Und das am wenigsten Nachvollziehbare ist für mich, warum das Buch den Deutschen Krimipreis erhalten hat, da der Krimi in der Geschichte sehr vernachlässigt wird.<br />
Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht wirklich das Meisterwerk, für welches es gehalten wird, aber gerade hier ist es wichtig, dass  sich jeder eine eigene Meinung bildet!</p>
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		<title>&#187;Das Parfum&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/das-parfum/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/das-parfum/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 01:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 319 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1985 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/325706540X?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=325706540X" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=325706540X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Jean-Baptiste Grenouille scheint unerwünscht, seit er auf der Welt ist. Seine Mutter hätte ihn sterben lassen, den Ammen, bei denen er landet, ist er unheimlich. Der seltsame Junge scheint selbst keinen Geruch&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/das-parfum/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 319 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1985 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/325706540X?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=325706540X" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=325706540X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Jean-Baptiste Grenouille scheint unerwünscht, seit er auf der Welt ist. Seine Mutter hätte ihn sterben lassen, den Ammen, bei denen er landet, ist er unheimlich. Der seltsame Junge scheint selbst keinen Geruch zu haben, dafür aber nimmt er seine Umwelt in Gerüchen wahr. Sein Geruchssinn ist so ausgeprägt, dass es die Vorstellungskraft anderer übersteigt und sie annehmen, er besäße übersinnliche Kräfte.</p>
<p>Die Düfte beherrschen Grenouilles Leben, und eines Tages trifft er auf ein Mädchen, von dessen Duft er bezaubert ist. Ab diesem Zeitpunkt fasst er einen Beschluss: er will die Düfte von schönen Mädchen sammeln und sie sich zu eigen machen &#8211; egal zu welchem Preis&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nach dem zweiten Lesen hat mich dieser Roman noch einmal begeistert. Man fliegt nur so über die Seiten &#8211; es ist so ein leicht zu lesendes Buch, da ständig Eindrücke beschrieben werden. Man kann sich diese Welt der Düfte, die doch eigentlich sehr schwer übertragbar in das Medium des Romans sein müsste, wirklich sehr gut vorstellen. Es fesselt auf unkonventionelle Art und Weise, nicht mit Spannung (obwohl die auch da ist), sondern durch den unverschachtelten, einfachen Stil Süskinds.</p>
<p>Umstritten ist dieses Buch ja, da es vielen zu abartig ist. Das kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen &#8211; inzwischen gibt es so viele Thriller, in denen grausamste Sachen beschrieben werden. Bei <em>Das Parfum</em> besteht das Unheimliche darin, dass Grenouille die Mädchen, die er tötet, einfach nur egal zu sein scheinen, aber auch das ist schon öfter dagewesen. Darum kann ich das Entsetzen nicht ganz teilen. Interessant finde ich aber, dass gerade das ständige „Fertigmachen“ von Grenouille, dass er als durch und durch böse bezeichnet wird, mich ein wenig zum Denken bringt, dass hinter all dem nicht Charakterschwäche alleine steckt, sondern auch eine psychische Störung.</p>
<p>Ich empfehle auf jeden Fall, das Buch zu lesen, wenn man den Film kennt. Dieser wurde zwar, was das Visuelle angeht, gut umgesetzt, aber es fehlt Einiges an Schlüsselszenen und die Botschaft wurde eigentlich komplett verändert. Grenouille als Charakter ist im Buch um einiges faszinierender.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Terror&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/07/terror/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/07/terror/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 21:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Terror&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>989 (inklusive Anhang; Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2007 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453406133?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453406133" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453406133" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Anno 1845 brechen die beiden Entdeckerschiffe <em>Terror </em>und <em>Erebus </em>zu einer gefährlichen Expedition auf. Ihr Ziel ist es, die berüchtigte Nord-West-Passage zu finden, den Seeweg zwischen Atlantik&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/07/terror/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Terror&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>989 (inklusive Anhang; Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2007 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453406133?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3453406133" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3453406133" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Anno 1845 brechen die beiden Entdeckerschiffe <em>Terror </em>und <em>Erebus </em>zu einer gefährlichen Expedition auf. Ihr Ziel ist es, die berüchtigte Nord-West-Passage zu finden, den Seeweg zwischen Atlantik und Pazifik nördlich von Amerika. Die Leitung der Expedition und Verantwortung für die 129-köpfige Crew übernimmt Sir John Franklin.<br />
Wie erwartet frieren die beiden Schiffe im Winter 1845/46 im Packeis ein. Die Schiffe wurden speziell für die Expedition mit Verstärkungen an Heck und Seiten und sogar mit einer Dampfmaschine, einer der allerneuesten Erfindungen jener Zeit, ausgerüstet. Außerdem werden zum ersten Mal Lebensmittel in Konservendosen gelagert, was der Crew später aber zum Vergängnis werden würde. Als das Eis im Sommer wieder aufbricht, beschließt die Expeditionsleitung, weiter in den Süden zu segeln, um dort eine Wasserstraße in Richtung Westen zu suchen. Aber der Winter bricht früher ein als erwartet und wieder frieren sie im Eis ein, doch diesmal an einer ungünstigen Stelle, da von Norden das Packeis gewaltigen Druck auf die Schiffe ausübt. (Bei der ersten Überwinterung wurden sie durch eine Insel abgeschirmt.) Sehnsüchtig erwarten alle das Brechen des Eises im Sommer &#8211; das setzt aber ausgerechnet in jenem Sommer aus. Die Schiffe müssen ein weiteres Jahr dem Druck des Eises standhalten. Die Stimmung der Crew ist schlecht und es äußern sich einige Anzeichen der Meuterei.<br />
Zusätzlich kommen andere Probleme auf: es stellt sich heraus, dass zwei Drittel der Nahrungsmittel verdorben sind und außerdem entstehen an beiden Schiffen irreparable Schäden. Gerade in dieser Krise lauert noch eine andere Gefahr auf die Männer: etwas tötet unachtsame Crewmitglieder und richtet sie grauenhaft zu. Den Offizieren ist klar, dass ein Beschluss gefällt werden muss. Dass John Franklin von der Bestie aus dem Eis getötet wird, macht das nicht einfacher. Schließlich einigen sich die Captains darauf, dass alle die Schiffe verlassen würden, um zu versuchen, sich am Landweg zu Zivilisation durchzuschlagen. Aber ob sie den Weg über das Packeis und die Gefahren meistern würden, ist allen unklar&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Da ich das Buch ursprünglich auf Englisch gelesen habe, stand auf jenem Cover ein Zitat von Stephen King: &#8220;I&#8217;m in awe of Dan Simmons&#8221;. Dem kann ich nur vollständig zustimmen! &#8220;Terror&#8221; verbindet ein Entdeckerabenteuer mit Fantasie (denn die Bestie aus dem Eis wird wohl doch kein Problem gewesen sein).  Wenn man sich vorstellt, dass das alles auf einer Basis aufgebaut ist,  die sich wirklich ähnlich zugetragen hat, ergibt das ein Buch, das so spannend, packend und schlichtweg lesenswert ist, wie ich schon seit langem keines mehr in der Hand gehalten habe.<br />
Für den geschichtlichen Hintergrund hat es mir sehr geholfen, dass ich zuerst ein Sachbuch über die Suche nach der Nord-West-Passage gelesen habe, weil einem dann erst wirklich klar wird, dass die Schiffe Terror und Erebus tatsächlich zwei Jahre im Packeis eingefroren waren und dass die Männer über den Landweg der Kälte und dem Hungertod entkommen wollten. Vergeblich, wie man heute durch Nachforschung weiß: es wurden sowohl Skelette als auch andere Indizien gefunden, die den Verlauf des verzweifelten Fußwegs angeben. (Nebenbei: die beiden verlassenen Schiffe wurden jedoch niemals gefunden, da sie sich mit dem Packeis mitbewegten. Angeblich wurde aber ein Schiff von einer späteren Expedition als &#8220;Geisterschiff&#8221; gesehen.)</p>
<p>Dan Simmons beschreibt den Schiffsalltag und auch die Verzweiflung und die beinahe ausbrechende Meuterei so real, dass man sich die Stimmung der Crew der John-Franklin-Expedition lebhaft vorstellen kann.<br />
Bei dieser Expedition ist eigentlich alles schief gegangen: die Jahre 1846/47/48 waren ausgerechnet eine der kältesten jenes Jahrhunderts, die Konserven waren vergiftet, weil bei der Verpackung gepfuscht wurde und dann haben sich die Kapitäne auch noch auf den falschen Weg geeinigt. Bei so viel Pech ist eigentlich klar, dass man daraus eine mitreißende Geschichte fabrizieren kann.<br />
Den Hauch von Fantastischem durch das Monster, das zu allem Überfluss die Männer zusätzlich bedroht, ist genau die richtige Portion, damit auch jeder, den dieses Genre nicht interssiert, es akzeptieren kann.<br />
Außerdem ist die Geschichte von verschiedenen Perspektiven geschrieben: mal als Tagebucheintrag des Schiffsarztes, der über den Ernst der gesundheitlichen Lage berichtet, mal als Logbucheintrag oder als Beobachtung aus der Sicht verschiedener Personen von unterschiedlichem Rang, also vom Kapitän bis zum einfachen Seemann.<br />
Leider finde ich den Schluss des Buches ziemlich enttäuschend, weil sich die Crews in kleinere Gruppen auflösen, die jede ihrer eigenen Wege geht. Ein paar versuchen zu den Schiffen zurückzugelangen, andere geben auf und gehen ins Eis um würdevoll zu sterben, wieder andere geben die Hoffnung nicht auf, ein Inuitdorf mit freundlich gesinnten Einwohnern zu finden. Aber nach dieser Trennung weiß man nicht, ob manche überleben, oder besser gesagt: wie sie sterben, weil sehr ausschweifend über Captain Crozier berichtet wird, der von Inuit gefunden und aufgenommen wird. Es gibt relativ lange Passagen über die Mythen und die Religion der Inuit, die zwar manche interessieren könnte, die aber eigentlich nicht zum Buch passen.<br />
Da sich die Franklin-Expedition ja tatsächlich so abgespielt hat, gibt es ziemlich viele ergänzende Bücher darüber. Ganz besonders empfehlen kann ich &#8220;Der Eisige Schlaf&#8221; <span>von Owen Beattie, John Geiger  und Uta Haas, worin über ein Forschungsprojekt berichtet wird, bei dem Wissenschaftler Gräber von verstorbenen Seemännern öffneten und diese auf Krankheiten und Mangelerscheinungen untersuchten, um mehr über das Schicksal der Crew herauszufinden, deren Verschwinden immer noch teilweise unklar ist. </span></p>
<p><span>Ich denke, man merkt, dass mich diese Expedition ganz besonders anspricht und ich rate allen, sich nicht von der Seitenzahl abschrecken zu lassen, denn &#8220;Terror&#8221; ist eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe und ich kann es nur weiterempfehlen.<br />
</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
<p><span><br />
</span></p>
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		<title>&#187;Die Chemie des Todes&#171;</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 20:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Chemistry of Death&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>429 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2006 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241978?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499241978" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499241978" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eigentlich ist David Hunter in das kleine Dorf Manham gezogen und hat die undankbare Arbeit des Landarztes angenommen, um seine Vergangenheit zu vergessen. Doch dann wird in&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/07/die-chemie-des-todes/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;The Chemistry of Death&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>429 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2006 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241978?ie=UTF8&#038;tag=dasliterquart-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3499241978" target="_blank">Jetzt bei Amazon bestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=dasliterquart-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3499241978" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Eigentlich ist David Hunter in das kleine Dorf Manham gezogen und hat die undankbare Arbeit des Landarztes angenommen, um seine Vergangenheit zu vergessen. Doch dann wird in den Wäldern von Maham eine Leiche gefunden. David hatte gehofft, nie wieder eine Leiche sehen zu müssen; er hatte als forensischer Athropologe mit dem Spezialgebiet der Leichenidentifikation mehr als genug Tote gesehn. Nachdem seine Frau und seine Tochter bei einem Autounfall gestorben sind, bekamen Tote eine neue Bedeutung für ihn. Deshalb ist er in das verschlafene Manham gezogen.<br />
Nun aber kann er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, einfach untätig den Ermittlungen zuzusehen und er beschließt, der Polizei bei der Identifikation der Leiche zu helfen. Er findet heraus, dass es sich um Sally Palmer handelt, eine alleinstehenden Frau aus Manham. Wenig später wird eine weitere Leiche gefunden und David wird indie Vermittlungen verstrickt.<br />
Doch dann wird Davids Freundin Jenny Hammond entführt und alle befürchten, dass sie das gleiche Schicksal erwartet wie das der beiden anderen Frauen. David sucht verzweifelt nach Spuren des Mörders und versucht die Polizei zu überzeugen, dass sie einem völlig falschen Verdacht nachgehen. Da ihm niemand Glauben schenkt, versucht er Jenny ohne Unterstützung  zu retten und zwar keine Minute zu früh&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Es ist erstaunlich, wie viel man durch eine Leiche herausfinden kann. Durch die Fiegen, Käfer und Maden kann man bespielsweise bestimmen, wie lang das Opfer schon tot ist und durch den Eisengehalt im Boden kann man erkennen, wo es getötet wurde und am meisten geblutet hat. Diese Methoden werden in &#8220;Chemie des Todes&#8221; sehr gut und (anscheinend) fachlich  erklärt. einige der im Buch vorkommenden Details sind etwas unappetitlich, vor allem, wenn man über eine ausgeprägte Fantasie verfügt.<br />
Die Handlung ist sehr spannend, ich konnte das Buch besonders am Schluss fast nicht aus der Hand legen.<br />
Über David Hunters Vergangenheit wird nur so viel gesagt wie nötig. Das finde ich gut, denn das wäre vermutlich eine Geschichte für sich und es kommt im Allgemeinen nicht selten vor, dass eine Abweichung von der eigentlichen Handlung das eigentliche Konzept stört.<br />
Wie meistens werden auch in &#8220;Chemie des Todes&#8221; die Polizisten nicht gerade als die Helden der Stunde dargestellt, aber trotzdem als aufmerksam und kooperativ, aber eben zur falschen Zeit am falschen Ort, sodass David seine Freundin am Ende im Alleingang retten muss.<br />
Zwischendurch sind einige Kapitel aus der Sicht der entführten und gefangen gehaltenen Frauen geschrieben, die aber nichts über den Mörder preisgeben.<br />
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch so geschrieben wurde, dass man daraus ohne viele Änderungen einen Film drehen könnte. Aber da das noch nicht realisiert wurde, ist das wahrscheinlich nur auf den durchaus gekonnten Schreibstil von Simon Beckett zurückzuführen.</p>
<p>Ein sehr gutes Buch, das nicht nur durch sein bewusst schlicht gehaltenes Cover auffällt.</p>
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		<title>&#187;Rupien! Rupien!&#171;</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 23:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Q&#38;A&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 339 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462037382?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3462037382" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ram Mohammed Thomas, ein Waisenjunge, der sich sein ganzen Leben lang mit ein paar Rupien und verschiedenen Jobs durchgekämpft hat und niemals eine Schule besucht hat, nimmt bei dem neuen Quiz <em>Wer</em>&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/06/rupien-rupien/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Q&amp;A&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 339 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3462037382?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3462037382" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ram Mohammed Thomas, ein Waisenjunge, der sich sein ganzen Leben lang mit ein paar Rupien und verschiedenen Jobs durchgekämpft hat und niemals eine Schule besucht hat, nimmt bei dem neuen Quiz <em>Wer wird Milliardär</em> teil &#8211; und spielt um den größten Geldpreis, der je gewonnen wurde. Und das erstaunlichste ist: er schafft alle zwölf Fragen. Natürlich wirft das großes Misstrauen auf, denn wie kann dieser Junge ohne Bildung und Allgemeinwissen so weit kommen? Als er verhaftet wird, beharrt er darauf, einfach Glück gehabt zu haben, und als zum Glück aus heiterem Himmel eine Frau auftaucht, die ihm erklärt, dass sie seine Anwältin ist, erzählt er ihr von seinem Leben: zu jeder der Antworten, die er gegeben hat, gibt es eine Geschichte&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nachdem man den Film &#8220;Slumdog Millionär&#8221; gesehen hat, die Verfilmung dieses Buches, ist es nicht so leicht, den Roman objektiv zu betrachten. Bereits anfangs ist mir aufgefallen, dass viele der Ungereimtheiten des Films so zum Glück im Original nicht vorkommen. Auch die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach mit ihrem Bollywood-Charakter ein wenig die Stimmung im Film versaut hat, zieht sich nicht durch den gesamten Roman. Der Roman bietet dadurch, dass die Geschichte hier nicht chronologisch erzählt wird, mehr Spannung und kann außerdem mit einer interessanten Wendung am Schluss aufwarten. Unwahrscheinlich fand ich jetzt nur noch, dass Ram (oder Mohammed oder Thomas &#8211; je nach Situation verwendet er gerne den passendsten Namen) so ein gutes Erinnerungsvermögen besitzt und natürlich, dass er so viel Glück hat, was im Roman aber weniger schicksalsschwer und dadurch wenigstens etwas authentischer dargestellt wird. Die ganze Geschichte war abwechslungsreich und ließ sich leicht lesen, und darum hat sie mir gut gefallen. Nur eine Sache noch, die mir sehr negativ aufgefallen ist, waren die Stilschwierigkeiten &#8211; grundsätzlich spielt der Roman im Präsens, es wird aber teilweise unangebracht zwischen den Zeiten gewechselt. Natürlich ist es auch möglich, dass das erst durch die Übersetzung passiert ist, aber so etwas dürfte eigentlich nicht sein.</p>
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