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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Klassiker</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>&#187;Possession&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
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		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist angespannt, nicht zuletzt weil sie in einem Kellerapartment wohnen von dessen Decke Katzenurin tropft. Die Aussichten Rolands auf eine bessere Stelle als Dozent für englische Literatur sind schlecht, denn Professor Blackadders Empfehlungsschreiben stellen ihn eher langweilig dar. Als Mitarbeiter der „Ash Factory“, einer Forschungsgruppe unter der Leitung Blackadders, die sich mit dem viktorianischen Dichter Randolph Henry Ash befasst, verbringt Roland viel Zeit in Bibliotheken. Als er eines Tages in der London Library in Ashs persönlicher Ausgabe von Vicos Pricipi di una Scienza Nuova nach Randnotizen und Parallelen zu Ashs Werk sucht, stößt er auf zwei Zettel mit Briefentwürfen des Dichters. Darin wendet er sich an eine Frau, um mit ihr über das eigene und deren Schreiben zu diskutieren. Roland ahnt, dass er auf etwas Interessantes gestoßen ist und entwendet die Briefe kurzerhand. Er erzählt niemandem davon, aus Angst Blackadder oder der amerikanische Professor Cropper, der alles aufkauft, was nur im Entferntesten mit Ash zu tun hat, könnten ihm die Entdeckung wegnehmen. Als er herausfindet, dass die Adressatin der Briefe Christabel LaMotte ist, fährt er nach Lincoln, um mit der dortigen Spezialistin für diese Dichterin zu sprechen. Schließlich offenbart er ihr seinen Fund und die beiden begeben sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Verhältnis von Ash und LaMotte. Dabei stoßen sie auf Informationen, die die Forschung zu beiden Dichtern revolutionieren könnte, doch auch andere sind hinter den Briefen her&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Wieder einmal handelt es sich um ein Buch, das Literaturwissenschaft mit Detektivarbeit und einer Art Schatzsuche nach einem Text verbindet. Hier geschieht das jedoch auf sehr komplexe und intellektuelle Weise, sodass auch nicht vor der Diskussion literaturtheoretischer Ansätze zurückgeschreckt wird. Allgemein werden hier die unterschiedlichsten Textsorten zu einem Roman verwoben, wobei mehrere Ebenen entstehen: die der Literaturwissenschaftler in den 80er Jahren, der Dichter Mitte des 19. Jahrhunderts und die ihrer literarischen Produkte. Die Handlung um Ash und LaMotte wird vor allem durch Tagebücher und ihre Briefe wiedergegeben, zum Teil auch durch einen Erzähler, was fast ein bisschen schade ist, weil dies nach Anwendung der anderen Erzählformen so banal und erzwungen wirkt. Andererseits erlaubt das dem Leser mehr zu erfahren als die Wissenschaftler und erinnert ihn daran, dass nicht alles durch Quellen belegbar ist. Genial ist jedoch wie die verschiedenen Ebenen durch buchstäblich hunderte kleiner Details verbunden sind. Namensspiele mit Ash (Name des Dichters, englisch für Esche und Asche, Nähe zu „Ask“, einer Figur der nordischen Mythologie, welche in einem Gedicht auftritt, usw.) oder die Verbindung von Maud und Christabel durch die Farbe grün sind dabei nur die offensichtlichsten Beispiele.<br />
Auf Grund der unterschiedlichen Textsorten und -ebenen wird man immer wieder aus dem Automatismus des Lesens gerissen und dazu gezwungen seine Lesegewohnheiten ständig neu an den Text anzupassen. So zum Beispiel wenn ein alter Tagebucheintrag unvermittelt durch einen modernen Kommentar unterbrochen wird oder plötzlich ein Gedicht zitiert wird. Gerade die Gedichte sind auf Grund der archaischen Sprache vielleicht etwas unangenehm zu lesen und mir wurde gesagt, man könne sie sogar auslassen und die Geschichte trotzdem verstehen. Natürlich steht dabei außer Frage, dass dieses Vorgehen mit einem großen Substanzverlust verbunden wäre. Zu den besonders „langweiligen“ Passagen gehört ein Auszug aus Croppers Buch, doch gerade dadurch, dass dieser wenig aufregend geschrieben ist, wird erfolgreich erreicht, dass einem diese Figur, die sowieso schon am ehesten den Bösewicht darstellt, noch unsympathischer wird. Die wenigsten Leser werden alle erwähnten historischen Personen und Mythen kennen, doch es lohnt sich (und ist dank dem Internet auch weitaus einfacher als zur Entstehungszeit) sie nachzuschlagen, da Byatt die Handlung in einen weiten kulturellen und geschichtlichen Kontext einbettet, der einen enormen Gewinn darstellt. Allein schon der Titel illustriert die Komplexität des Romans: deutet possession auf den physischen Besitz der Manuskripte hin? Auf einen geistigen Besitz? Die Frau als Besitztum des Mannes? Jemanden Besitzen im Sinne von Sex? Eine Besessenheit dämonischer oder anderer Art?<br />
Wen der Untertitel „A Romance“ abschreckt, weil er eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, den kann ich zum Teil beruhigen. Natürlich verlieben sich die beiden Dichter, dies wird aber nicht klischeehaft dargestellt, denn vor allem LaMotte schreibt offen über ihre Zweifel, da sie als moderne Frau ihre Freiheit durch eine Liaison gefährdet sieht. Noch interessanter gestaltet sich das Verhältnis zwischen Roland und Maud, die nicht verdrängen, dass sie durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit und die Reisen miteinander, von denen sie niemandem erzählen können, wie ein Liebespaar wirken. Sie sprechen das auch an, aber es wird deutlich, dass sie keine Leidenschaft für einander empfinden. Und doch passiert etwas zwischen ihnen. Problematische Beziehungen dieser Art sind teil der postmodernen Demontierung von universalen Sinnsystemen, wie die Liebe eines darstellt.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der sich die Handlung streckenweise ein bisschen zieht, die Ausführung jedoch gelungen, wenn auch kompliziert ist. <em>Possession</em> ist ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit englischer Literatur befassen. Andere können den Roman, mit Einschränkungen, auch genießen.</p>
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		<title>&#187;Wenn ein Reisender in einer Winternacht&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 18:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Se una notta d&#8217;inverno un viaggatore&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 313 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong>1979</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342310516X?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=342310516X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein Leser beginnt, ein Buch zu lesen &#8211; doch irgendwie schleicht sich da durch einen Druckfehler eine ganz andere Geschichte hinein,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Se una notta d&#8217;inverno un viaggatore&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 313 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong>1979</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342310516X?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=342310516X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein Leser beginnt, ein Buch zu lesen &#8211; doch irgendwie schleicht sich da durch einen Druckfehler eine ganz andere Geschichte hinein, die ihn viel mehr fasziniert. Als er sich das andere Buch besorgt, wiederholt sich das Problem. Zusammen mit einer Leserin namens Ludmilla, die er im Büchergeschäft kennen lernt, macht er sich auf die Suche nach dem Ursprung der Geschichten, gerät aber in ein immer größeres Verwirrspiel, infolge dessen er letztendlich zehn Romananfänge zusammenträgt&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Na gut, ich habe es irgendwie erwartet: mit Literatur kann ich nach wie vor wenig anfangen, also sage ich gleich schon einmal, es ist vielleicht meine Schuld. Zuerst die positiven Dinge: angefangen hat der Roman großartig. Man wird durch die ungewöhnliche &#8220;du&#8221;-Anrede sofort in eine Geschichte gesogen, fühlt sich angesprochen, und dadurch ließ sich die Hauptstory zumindest anfangs sehr gut und flüssig lesen. Bis zu dem Stilbruch, als die Leserin auch noch mit dem &#8220;du&#8221; angesprochen wurde, hat mir dieses Stilmittel auch wirklich gut gefallen. Allerdings haben mich die Geschichtenanfänge fast ohne Ausnahme einfach nur gelangweilt. Anstatt in eine dynamische Story einzuleiten und gleich Lust auf mehr zu machen, wie es unbedingt hätte sein müssen, bestanden sie meist nur aus philosophischem Geschwafel, bis dann eventuell einmal (vielleicht bei der Hälfte) zumindest irgendetwas passierte. Zuerst habe ich mich immer nur darauf gefreut, zum Haupthandlungsstrang zurück zu kommen, doch auch der wurde dann, wie ich finde, etwas verwirrend und holprig und es war nicht mehr wirklich ein roter Faden in Sicht. Ich habe mich gegen Ende leider wieder einmal nur durchgequält.</p>
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		<title>&#187;The French Lieutenant&#8217;s Woman&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das ganze Jahr viel Aufmerksamkeit erhält, möchte ich das zweite Jubiläum ehren.</p>
<p>1867: Charles Smithson, ein Mann von Stand und Hobbypaläontologe, besucht seine Verlobte Ernestina im englischen Küstenort Lyme Regis. In dieser Stadt wohnt auch Sarah Woodruff, von vielen nur als „Tragedy“ oder „The French Lieutenant&#8217;s Whore“ bezeichnet. Sie hat sich von einem französischen Seemann verführen lassen und ist seitdem eine Verstoßene. Die tyrannische Mrs. Poulteney gibt ihr eine Anstellung, jedoch nur da sie sich dadurch das Wohlwollen Gottes und der Gesellschaft verspricht. Auf der Suche nach Fossilien stößt Charles auf die melancholische Sarah und da er ihre Lage kennt, will er ihr helfen eine bessere Anstellung bei Ernestinas Tante oder in einer anderen Stadt zu finden. Sarah will sich aber nicht helfen lassen, was bei Charles auf völliges Unverständnis stößt. Er gibt nicht auf, konsultiert den örtlichen Arzt und hört schließlich von ihr selbst, was damals geschehen ist. Immer mehr verfällt der verlobte Charles der mysteriösen Frau&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ich von den essentiellen Wendungen dieses Buches schon vorher gehört hatte, fand ich es trotzdem aufregend zu lesen. Es sind nämlich einige <em>cliffhanger</em> enthalten und so beginnt nach einem spannende Kapitelende, das nächstes mehrmals mit einer anderen Figur, sodass man noch eine Weile auf die Folter gespannt wird. Einmal wird dabei sogar noch auf ganz hinterhältige Weise mit den Erwartungen des Lesers gespielt. Zu den inhaltlichen Höhepunkten zählen für mich die ironisierenden Tendenzen des Erzählers gegenüber seinen Figuren und Boshaftigkeit von Mrs. Poulteney. Die eingeschobenen Ausführungen zur viktorianischen Epoche mögen zwar einerseits als Verzögerung der Handlung gesehen werden, sie geben ihr aber mehr Tiefe und vermitteln ein interessantes und (für mich) ganz neues Bild der damaligen Zeit. Immer wieder werden auch Bezüge zu späteren geschichtlichen Ereignissen hergestellt. Zu den zentralen Themen zählen so zum Beispiel Religion und Evolution, doch Fowles konnte damals nicht wissen, dass, witzigerweise, auch heute, wie bei dem von ihm erwähnten Gosse, in Form des <em>Intelligent Design</em> Bestrebungen beide zu kombinieren bestehen. Jedem Kapitel sind ein, zwei kurze Zitate, vor allem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (Marx, Clough, Tennyson, Hardy, Arnold) vorangestellt. Leider ist deren Zusammenhang mit dem Kapitel aber nicht immer ersichtlich. Auch die Sprache lässt sich an manchen Stellen kritisieren: der Versuch, besonders schlaue Sätze zu formen artet in Holprigkeit und Mehrdeutigkeit an Stellen, an denen solche kaum gewollt sein kann, aus.<br />
Kein Wunder, dass dieses Buch sowohl auf Bestsellerlisten als auch im (Hoch-)Schulcurriculum zu finden ist, den es hat für Jeden etwas zu bieten: eine Liebesgeschichte, Humor, meta-fiktionale Elemente, geschichtliche, soziologische und philosophische Betrachtungen und Überraschungen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Doctor Faustus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/doctor-faustus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/doctor-faustus/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/doctor-faustus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 46<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1604<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0872207293?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0872207293" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>John Faustus hat alle Wissensgebiete (u.a. Philosophie, Medizin, Jura, Theologie) studiert, doch das reicht ihm nicht. Mit Hilfe der Magier Valdes und Cornelius erlernt er Zauberkünste und ruft durch seine Ablehnung der Heiligen Schrift unfreiwillig den Dämonen Mephastophilis herbei. Durch ihn schließt Faustus einen Pakt mit Luzifer: 24 Jahre lang soll  Mephastophilis ihm dienen, dafür wird Faustus danach seine Seele dem Teufel verkaufen und auf ewig verdammt sein. Immer wieder tauchen ein guter und ein böser Engel auf und versuchen Faustus von ihrer Seite zu überzeugen. Gemeinsam mit dem Dämonen reist der Gelehrte umher, beeindruckt und täuscht Adelige und den Papst und so rückt das Ende der 24 Jahre schnell dem Ende zu&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Ohne Marlowe etwas absprechen zu wollen, aber bei anderen Autoren ist die Geschichte des Faust unterhaltsamer gestaltet. Symbole und Anspielungen mögen sein Werk zwar vielleicht sogar komplexer als das von Goethe machen, aber eine derartige kontextuelle und etymologische Analyse geht an einem Durchschnittspublikum meist vorbei. Unterhaltungswert sollen die vielen eingeschobenen Szenen mit Robin und Dick bringen, aber ihre Slapstickeinlagen sind (zumindest für heutige Rezipienten) nicht besonders lustig. Zum Teil wirkt die Tragödie lieblos geschrieben, da Faustus weder überrascht bezüglich des Erscheinens eines Dämonen zu sein scheint, noch lange überlegt bevor er dem Pakt zustimmt.<br />
Die Machtphantasien der Figuren scheinen eine zentrale Rolle zu spielen, nicht nur bei Faustus sondern auch bei seinem Assistenten Wagner. Enttäuschend ist, dass die Titelfigur seine neugewonnene Macht nicht unterhaltsamer einsetzt. Dies soll vermutlich ausdrücken, dass die 24 Jahre mit Unwichtigem verschwendet werden, das Theaterstück wird dadurch aber keineswegs interessanter. Zugute halten muss man Marlowe aber zum Beispiel, dass er die Spannung am Ende des Texts gut vermittelt hat. Als Faustus die Personifikationen der Sieben Todsünden begegnen, sind diese zwar kreativ gestaltet, aber dennoch wenig überzeugend. Mephastophilis ist nicht so herrlich diabolisch wie bei Goethe und allgemein lässt sich sagen, dass seine berühmte deutsche Version die Marlowes in jeder Hinsicht übertrumpft, wenn man sich nicht intensiv wissenschaftlich mit Letzterem befassen will. </p>
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		<title>&#187;Pride and Prejudice&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 325<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1813<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1853260002?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1853260002" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Zwei Partygirls, die hinter gutaussehenden Männern her sind; ein nerviger Typ, der sich nicht so leicht abwimmeln lässt; und eine Familie, die einem manchmal einfach nur peinlich ist: Janes Austens <em>Pride and</em>&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/pride-and-prejudice/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 325<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1813<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Zwei Partygirls, die hinter gutaussehenden Männern her sind; ein nerviger Typ, der sich nicht so leicht abwimmeln lässt; und eine Familie, die einem manchmal einfach nur peinlich ist: Janes Austens <em>Pride and Prejudice</em> ist auch in der heutigen Zeit noch ansprechend.</p>
<p>Mrs. Bennet hat kein größeres Anliegen als ihre fünf Töchter zu verheiraten. Als in den nahe liegenden Landsitz Netherfield der junge, wohlhabende Mr. Bingley einzieht, will sie ihn gleich mit ihrem Nachwuchs bekanntmachen. Auf einem Ball tanzt er dann tatsächlich mit Bennets ältester Tochter, Jane, und die beiden lernen sich sehr zu schätzen. Mit Bingley sind auch seine Schwestern und der reiche Mr. Darcy aufs Land gekommen. Letzterer wirkt arrogant, weil er zu stolz ist, um sich mit fremden Leuten zu unterhalten. Dass er es ablehnt mit Elizabeth Bennet, der zweitältesten Tochter, zu tanzen, macht ihn vor allem bei ihr sehr unbeliebt. Während die Mutter weiterhin alles dran setzt, Jane und Bingley zusammenzubringen, trifft es sich, dass auch Elizabeth und Darcy einander häufiger begegnen und es wird klar, dass er Gefühle für sie hegt, diesen aber auf Grund der sozialen Unterschiede zwischen ihnen nicht nachgehen kann. Elizabeth lernt währenddessen den enorm sympathischen und gut aussehenden Wickham kennen, der ihr von einem großen Unrecht erzählt, dass Darcy ihm angetan hat.<br />
Als eine Verlobung von Jane und Bingley bevorstehend scheint, verlässt der junge Mann plötzlich Netherfield auf unbestimmte Zeit, was der gesamten Bennet-Familie das Herz bricht. Zudem muss Elizabeth noch erfahren, dass Darcy, den sie ohnehin schon nicht leiden kann, dahintersteckt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Ohne große Vorfreude habe ich angefangen dieses, weithin als „Frauenbuch“ bezeichnete, Werk zu lesen, doch meine Meinung hat sich schnell geändert. Auch wenn die Thematik von verliebten jungen Frauen nicht jedermanns Sache ist, so sind die Ereignisse doch mitunter sehr spannend geschildert. Überraschende Wendungen wie die oben genannte Abreise Bingleys verleihen dem Roman immer wieder neue Dynamik. Weil ständig neue Ent- und Verwicklungen dazu führen, dass man sich fragt, wie die Beteiligten wohl darauf reagieren mögen, und wegen der verhältnismäßig kurzen 61 Kapitel, die sich flüssig lesen lassen, ist man dazu geneigt Pride and Prejudice so schnell nicht aus der Hand zu legen.<br />
Leider sind die Charaktere zum Teil etwas flach oder gar bloße Typen, die auf ein Verhaltensmerkmal reduziert sind. Zudem wird einem die Figur der Jane schon beinahe unsympathisch, weil sie so ausnahmslos gutmütig ist und in keinem Menschen einen Fehler entdecken will.<br />
Interessant ist, dass der Roman nicht ausschließlich in einer Reihe von perfekten Ehen endet. Den glücklich Liebenden stehen Zweckehen und unglückliche Paare als Folien gegenüber. Bemerkenswert finde ich, wie mehrmals Kritik an der kläglichen Ehe des Elternpaares Bennet anklingt. Austen schreibt mit einem subtilen, aber oft bissigen Humor, was unterhaltsam ist, jedoch auch das Risiko von Missverständnissen birgt, wenn man einen Witz nicht als solchen identifiziert. Verständnisprobleme entstehen teilweise auch durch die umständliche Sprache. Austen macht sich zwar über den Duktus der Figur Collins lustig, läuft aber manchmal selbst Gefahr lächerlich oder sogar unverständlich zu wirken.</p>
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		<title>&#187;Der Sandmann&#171;</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150002303?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3150002303" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
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<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als ein gewalttätiges Wesen, das Kindern die Augen stiehlt, um diese an die eigenen Nachkommen zu verfüttern. Nachts hat Nathanael tatsächlich oft die Schritte eines Fremden im Haus gehört. Als er sich eines Abends im Schrank versteckte, um von dort den nächtlichen Besucher zu erblicken, musste er feststellen, dass sein Vater mit dem von den Kindern verhassten Advokaten Coppelius seltsame alchemistische Experimente betrieben hat. Als der vermeintliche Sandmann „Augen her!“ rief, entkam dem Jungen ein Schrei. Er wurde entdeckt! Nachdem er von Coppelius gepackt und bedroht wurde, fiel Nathanael in eine Ohnmacht. Als Coppelius etwa ein Jahr später zurückgekehrt ist, starb Nathanaels Vater durch eine Explosion während einer geheimnisvollen Prozedur mit dem Advokaten, der daraufhin die Stadt verließ.<br />
Nun, viele Jahre später, schreibt der Student Nathanael seiner geliebten Clara aufgebracht einen Brief: er ist einem Händler namens Guiseppe Coppola begegnet und ist überzeugt, dass es sich um den schrecklichen Coppelius handelt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Eine der persönlichen Lieblingserzählungen noch einmal zu lesen (und analysieren zu müssen), kann eine große Gefahr bedeuten. Die Erinnerungen an die erste Lektüre können sich als ungenau herausstellen und im Gedächtnis haben sich die guten Seiten eines Textes vielleicht gesteigert, sodass man beim erneuten Lesen enttäuscht wird. Dieser Bedrohung fühlte ich mich bei „Der Sandmann“ ausgesetzt. Doch die Zweifel sind in diesem Fall unbegründet, denn das Meisterwerk verliert nichts von seiner Magie. Trotz seiner Kürze, weist die Erzählung eine enorme Dichte an Symbolen und Vorahnungen auf. Nicht umsonst ist es das wohl bekannteste von Hoffmanns <em>Nachtstücken</em>. Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ sowie andere Interpretationen haben zugegebenermaßen auch viel zum Ruhm des Sandmanns beigetragen. Die Vielzahl an Analysen und Erklärungsansätzen schaffen es jedoch hier nicht, wie so oft, den Text zu entzaubern, da dieser in meinen <strong>Augen </strong>einfach nicht vollständig erschlossen werden kann. Gerade dass immer etwas Geheimnisvolles an ihm verbleibt, ist eine Stärke des Texts, die schon in der Mehrdeutigkeit der verwendeten Sprache verankert ist. In die mitreißend düstere Atmosphäre sind ewige Themen wie Liebe, Wahnsinn und Menschlichkeit eingewoben und dabei gelingt es Hoffmann sogar noch selbstreflexiv den Schreibprozess und das Erzählen an sich anzusprechen. Dieser unerwartete Einschub und Wechsel der Erzählweise nach den drei Briefen, wirkt einerseits zwar als retardierendes Element störend auf den Handlungsfluss, erzeugt aber gerade durch diese Verzögerung Spannung. Zudem wird dem Text eine weitere dynamische Komponente verliehen und eindeutige Aussagen werden erschwert.</p>
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		<title>&#187;Coriolanus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 23:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904271286?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1904271286" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt Gerard Butler.</p>
<p>Die Plebejer rebellieren: während sie hungern müssen, scheinen die adligen Staatsmänner im Überfluss zu leben. Und auch von außen wird Rom bedroht, durch die Volsker. Nachdem der Patrizier Caius Marcius einen erneuten Sieg über sie erreicht hat, dieses Mal, indem er auf besonders tapfere Weise die Stadt Corioles erobert hat, wird ihm der Beiname Coriolanus verliehen. Zudem soll er in das Amt des Konsul erhoben werden. Doch sein streitsüchtiges und stolzes Gemüt, sowie die Volkstribune Sicinius Velutus und Junius Brutus die diese Schwächen auszunützen wissen, stehen ihm im Weg. Widerwillig tritt er vor das Volk, um dessen Zustimmung zu erlangen und ist dabei sogar erfolgreich. Die Tribune können die Plebejer jedoch dazu überreden ihre Meinung noch einmal zu ändern, und als der Hitzkopf Coriolanus sie daraufhin beschimpft, wird er aus der Stadt verbannt, aber nicht ohne sich vorher noch von seiner Familie zu verabschieden. Sein Ziel ist Antium, wo er sich mit seinem ehemaligen Erzfeind, dem volskischen General Aufidius, gegen Rom verbünden will&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein weiteres Mal hat Shakespeare eine faszinierende Hauptfigur geschaffen. Coriolanus ist ein wahrer Kriegsheld: furchtlos und resolut. Alle werfen ihm vor zu stolz zu sein, aber eigentlich wird das aus seinen Reden gar nicht so deutlich. Es ist aber schon zum Teil frustrierend, wie Coriolanus seine Wut nicht unter Kontrolle hat und durch seine Reizbarkeit leicht zu manipulieren wird. Neben den Tribunen beeinflusst ihn nämlich auch noch seine Mutter Volumnia. Sicinius Velutus und Junius Brutus sind zwar kaum voneinander zu unterscheiden, aber in ihrer Boshaftigkeit sind sie genial. Die Dispute wirken zum Teil jedoch repetitiv und in die Länge gezogen.<br />
Obwohl nicht so schonungslos und facettenreich wie die Römertragödie <em>Titus Andronicus</em>, ist <em>Coriolanus</em> doch ein solides Shakespearestück.</p>
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		<title>&#187;Gebrauchsanweisung für Amerika&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/gebrauchsanweisung-fur-amerika/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 18:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 159<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2008<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492275753?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3492275753" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>1960 begann der Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick seine Arbeit in den Vereinigten Staaten und pendelte bis zu seinem Tod 2002 immer wieder zwischen Neuer und Alter Welt. 1978 erschien erstmals seine&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/gebrauchsanweisung-fur-amerika/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
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<address><strong>Seitenzahl:</strong> 159<br />
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<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2008<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492275753?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3492275753" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>1960 begann der Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick seine Arbeit in den Vereinigten Staaten und pendelte bis zu seinem Tod 2002 immer wieder zwischen Neuer und Alter Welt. 1978 erschien erstmals seine <em>Gebrauchsanweisung</em>, die viele grundlegende Themen von der Einreise über das Zahlungssystem und den Straßenverkehr bis hin zu Medien, Restaurants und Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten abdeckt. Dies alles dient aber weniger der Reiseplanung als einer Wesensbestimmung des „Homo Americanus“ im (vor)letzten Kapitel. Dennoch werden hilfreiche Tipps zu Einreisebestimmungen, Umrechnung von Maßeinheiten, Verkehrsregeln, usw. gegeben.</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Die Beschreibung ist häufig humorvoll, teilweise aber ziemlich boshaft (vielleicht sogar ungerecht) gegenüber den Amerikanern. Die vorliegende Ausgabe basiert zwar auf einer Überarbeitung aus dem Jahr 2002, dennoch besteht manchmal das ungute Gefühl, manche Passagen könnten nicht mehr ganz aktuell sein. Obwohl er sich zum Beispiel der Nützlichkeit und Universalität des Internets bewusst ist, beschäftigt sich der Autor fast ein ganzes Kapitel lang ausführlich mit Telefon- und Faxkosten. Die Gebrauchsanweisung strebt keineswegs Vollständigkeit an, vereint aber viele nützliche Fakten und Informationen. Anstatt eine Tabelle oder gar die Formel zur Umrechnung von Fahrenheit in Celsius zu liefern, bietet Watzlawick beispielsweise einige Merkregeln (Wassergefrierpunkt bei 32°F,  Siedepunkt bei 212°F und 61°F ist der umgekehrte Wert: 16°C). Das entspricht Watzlawicks allgemeinem Ansatz, durch wenige, praktische Beobachtungen einem komplexen Sachverhalt (wie der amerikanischen Kultur) näherzukommen. Diese Vorgehensweise wirkt jedoch auch unpräzise, weshalb der Ratgeber oft Gefahr läuft, zur Anekdotensammlung und subjektiven Wertung zu verkommen. Gemeinsam mit J. Martin Evans wird postuliert, „die Amerikaner seien eine in Illusionen verfangene Gesellschaft, die aber gleichzeitig darauf pocht, realistisch zu sein.“ Obwohl die Verhaltensweisen der Amerikaner meist belächelt oder zynisch kommentiert werden, endet Watzlawick im Relativismus (oder der Beliebigkeit): Europäer und Amerikaner würden unterschiedliche Wirklichkeiten erleben, wobei keine von beiden als wahr oder falsch gelten kann.<br />
Ein unterhaltsames und lehrreiches Buch, das zwar nicht als einzige Informationsquelle für einen Amerikabesuch reicht, jedoch eine Vielzahl nützlicher Beobachtungen liefert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;The Pillars of the Community&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 14:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Samfundets Støtter&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/no.gif' alt='#nor' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 112<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1877<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0571231551?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0571231551" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wie weit darf man gehen, um eine Firma vor dem Konkurs zu retten? Welcher Preis ist zu hoch für die Wahrheit? Wer soll entscheiden wem geholfen wird und wem nicht?&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/the-pillars-of-the-community/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Samfundets Støtter&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/no.gif' alt='#nor' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 112<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1877<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0571231551?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0571231551" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wie weit darf man gehen, um eine Firma vor dem Konkurs zu retten? Welcher Preis ist zu hoch für die Wahrheit? Wer soll entscheiden wem geholfen wird und wem nicht? Warum lassen wir uns auf Spekulationen mit hohem Risiko ein? Henrik Ibsens <em>Pillars of the Community</em> ist in Zeiten der Finanzkrise wieder besonders aktuell.</p>
<p>Karsten Bernick leitet eine Reederei in einem norwegischen Küstenstädtchen. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg treibt ihn vor allem das Wohl der kleinen Ortsgemeinschaft an. Als nächstes Projekt soll eine Eisenbahnverbindung geschaffen werden, um den Wohlstand aller zu garantieren. Doch um dies durchzusetzen, braucht Bernick all seine Überzeugungskraft und ein tadelloses Image. Genau zu dieser Zeit kehren aber die zwei schwarzen Schafe der Familie aus Amerika zurück. Da ist einerseits Karstens Schwager, Jonas Tönnesen, der vor Jahren eine Affäre mit einer verheirateten Frau hatte und zudem ein große Geldsumme der Reederei mit sich nahm. Andererseits ist da noch dessen Halbschwester, Lona Hessel, die damals für Empörung sorgte, weil sie Karsten schlug, aus Enttäuschung darüber, dass er ihre Schwester ihr selbst vorgezogen hat. Nicht nur das Gerede über die beiden im Ort bedroht Karstens Pläne, denn bald stellt sich auch heraus, dass er es selbst war, der die Affäre hatte und sein Freund Jonas nur die Schuld auf sich genommen hat (Das für Ibsen typische Motiv einer alten Schuld)&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Mag die Personenkonstellation in der Zusammenfassung schon kompliziert klingen, im Stück selbst wird es noch um einiges verworrener. Die gegenseitigen Verwandtschafts-, Freundschafts- und Geschäftsbeziehungen tragen aber vor allem die gelungene Handlung und führen zu spannenden Verwicklungen. Auch wenn es zu Ibsens Zeiten noch nicht so gewesen sein mag, wirken die Figuren heutzutage etwas klischeehaft: die alte Jungfer Martha, die die Liebe aufgegeben hat und sich ganz in den Dienst der Gemeinschaft stellt, oder der moralisierende Schulmeister, der schon fast Züge eines Geistlichen annimmt. Vielleicht wirken diese Figuren aber auch nur so altbekannt, weil solche Menschentypen, wenn auch hier in leicht übertriebener Form, einfach ewig sind.<br />
Im Zentrum des Stücks stehen jedoch die moralischen Konflikte, wie sie in dieser Epoche typisch sind (vgl. Arthur Schnitzlers zwanzig Jahre später erschienenes Stück <em>Professor Bernhardi</em>). Es stehen sich Gesinnungsethik und Verantwortungsethik gegenüber, außerdem wird die Frage gestellt, ob man den Ruf und das Glück des einzelnen aufs Spiel setzen darf, wenn es der Gemeinschaft nützt. Es geht aber auch um die Rolle der Frau. Immer wieder wird ihr in Nebenbemerkungen die Rolle der „guten Seele am Herd“ angehängt, doch einige der weiblichen Figuren im Stück lassen sich nicht in Ketten legen, und wollen ihr Leben selbst bestimmen. In <em>Pillars of the Community</em> gibt es eigentlich keine wirklichen Helden, da alle Figuren nur Opfer des Schicksals zu sein scheinen und Reue für ihre Vergehen zeigen. Die überraschenden Wendungen sind gelungen, auch wenn ich mir persönlich ein anderes Ende gewünscht hätte.</p>
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		<title>»Vanity Fair«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/vanity-fair/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </strong><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>816 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>1847<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </strong><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1853260193?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1853260193" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Amelia Sedley verlässt gemeinsam mit ihrer Freundin Becky Sharp 1813 Miss Pinkertons Akademie für junge Frauen und zieht wieder zu ihren Eltern. Bis die Waise Becky ihre Stelle als Gouvernante&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/08/vanity-fair/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </strong><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>816 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>1847<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </strong><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1853260193?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1853260193" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Amelia Sedley verlässt gemeinsam mit ihrer Freundin Becky Sharp 1813 Miss Pinkertons Akademie für junge Frauen und zieht wieder zu ihren Eltern. Bis die Waise Becky ihre Stelle als Gouvernante bei Sir Crawley antritt, verbringt sie einige Wochen bei den Sedleys und schnell bahnt sich etwas zwischen ihr und Amelias Bruder Joseph an, einem beleibten Dandy und gutbetuchten Angestellten der East India Company. Dass Amelia einmal den egozentrischen George Osbourne, Sohn eines Geschäftspartners ihres Vaters, heiraten wird, ist für alle schon Jahre lang absehbar. Der junge Offizier George verbringt viel Zeit mit Glückspiel und als er einmal, gemeinsam mit seinem Freund William Dobbin, Amelia besucht, verliebt sich letzterer unsterblich in Amelia, deren Liebe aber nur George gilt. Beckys neue Stelle entpuppt sich als nicht so glamourös wie erwartet. Die Gebrüder Crawley streiten um das Vermögen ihrer Schwester und auch Becky reiht sich unter die Erbschleicher.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Entgegen aller Vorurteile von Liebesromanen (<em>Vanity Fair</em> entstand etwa 30 Jahre nach den Werken von Jane Austen), ist dieses Buch sehr unterhaltsam, was wohl auch daran liegt, dass es sich nicht um eine typische Darstellung der Thematik handelt. Vielmehr steht eine Satire der Gesellschaft, des Jahrmarkts der Eitelkeiten, im Zentrum. Romantik wird durch finanzielle Interessen verdrängt und die Gefühle anderer werden durch die eigene Eitelkeit und Dekadenz verletzt. Auf Grund der großen Zahl an Figuren und Schauplätzen lässt sich die Handlung nur schwer zusammenfassen (das oben genannte ist nur ein kleiner Bruchteil). Die 800 Seiten lesen sich jedoch ungewöhnlich schnell, was an der fesselnden Handlung und dem bissigen Humor liegt. Thackeray baut oft überraschende Wendungen am Kapitelende ein, da <em>Vanity Fair</em> zuerst als Fortsetzungsroman erschien und Leser dadurch zum Kauf aller 20 Teile angeregt wurden. Der Erzähler, der immer wieder darauf pocht, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt, kommentiert bissig, getarnt durch eine euphemistische und metaphorische Ausdrucksweise. Andererseits stimmen seine philosophischeren Ausführungen (z.B. zum Tod) und Aufforderungen an die Leser, sich am eigenen Schopf zu packen, nachdenklich. Zu den Abweichungen vom belustigenden Grundtenor zählen auch tragische und bewegende Momente. Der Herausgeber der Penguin Ausgabe, J.I.M. Stewart, kritisiert diesen Wechsel in der Haltung des Erzählers und auch im Verhalten der Figuren als unnatürlich. Dabei scheinen doch eher die von ihm verlangten, statischen Charaktere unglaubwürdig. Stewarts Vorwort und seine wenigen, willkürlich erscheinenden Fußnoten sind meines Erachtens das einzige, große Manko dieses hervorragenden Buches.</p>
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