<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das Literarische Quartett &#187; Historisches</title>
	<atom:link href="http://www.literarisches-quartett.org/category/historisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.literarisches-quartett.org</link>
	<description>Bücherrezensionen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Nov 2011 22:45:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>&#187;Die Vermessung der Welt&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1563</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 304<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241005?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt haben Großes für die Wissenschaft des frühen 19. Jahrhunderts geleistet. <em>Die Vermessung der Welt</em> beschreibt die Schicksale der beiden und wie sich die Wege dieser&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 304<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2005<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499241005?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt haben Großes für die Wissenschaft des frühen 19. Jahrhunderts geleistet. <em>Die Vermessung der Welt</em> beschreibt die Schicksale der beiden und wie sich die Wege dieser sehr verschiedenartigen Helden kreuzen. Humboldt steht schon von klein auf in Konkurrenz mit dem eigenen Bruder und wird zum legendären Erforscher Südamerikas. Der visionäre Gauß hingegen ist seinem Umfeld bis hin zu Professoren geistig überlegen und löst mathematische Probleme in Eingebungen zwischen zwei Atemzügen.<br />
Doch die freie Entfaltung der beiden ist Zwängen unterworfen: finanzielle Engpässe, mangelnde Unterstützung, die Napoleonische Bedrohung und schließlich das Nachlassen ihrer Fähigkeiten im Alter.</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Gerade wegen den beschriebenen Zwängen strahlt das Buch alles andere als die „humorvolle Leichtigkeit“ aus, mit der es oft beschrieben wird. Klar, der sarkastische Ton und die wahnwitzigen Begebenheiten sind unterhaltsam, doch die Konfrontation der idealistischen Protagonisten mit der  harten Realität, führt eher dazu, sie zu bemitleiden, als über sie zu lachen. Obwohl die beiden Vordenker ihrer Zeit sind und wichtige Errungenschaften erzielen, fallen sie auch einigen Irrtümern, wie zum Beispiel dem Geisterglauben, zum Opfer. Die Unterschiede zur heutigen Zeit sind ebenfalls eine Quelle des Humors, so zum Beispiel die Beschreibung des jungen Bonpland: „nur wenig Pockennarben und bloß eine Zahnlücke“.<br />
Die Kapitel tragen pseudo-epochale Titel wie „Die Reise“, „Die Zahlen“, „Der Vater“ und befassen sich abwechselnd mit Gauß und Humboldt. Man nimmt letzteren hin, um mehr von ersterem zu erfahren. Seine überragende Intelligenz, und später seine grießgrämige Art, machen den „Fürsten der Mathematik“ interessant. Obwohl er ein Genie ist, zeigt er immerhin menschliche Züge. Im Gegensatz zu Humboldt. Dieser verdrängt die Existenz außerhalb der Wissenschaft komplett und riskiert das eigene Leben sowie das anderer, um weitere Vermessungen durchführen zu können.<br />
Die gebildeten Anspielungen erfreuen den Leser, wenn er sie denn versteht. Mehrfach werden Figuren eingeführt und erst viel später benannt. Wer sie gleich erkennt, ist schnell genervt davon, wie Kehlmann immer wieder den heißen Brei umschifft. Versteht man die Anspielungen hingegen nicht, hilft auch die Erwähnung eines Namens Seiten später nichts. Einerseits wird durch Gastauftritte von Goethe, Schiller, Kant, Lichtenberg, Daguerre und Turnvater Jahn das geistige Klima der Zeit dargestellt, andererseits bewegt sich der Autor damit nahe am <em>name droppin</em>g, denn oftmals tragen die Figuren nicht viel zur Handlung bei.<br />
Als historischer Roman mag das Buch durchaus seine Position als Schullektüre verdienen, aber warum es solange die Bestsellerlisten angeführt hat, ist mir unverständlich. <em>Die Vermessung der Welt</em> ist gut, aber überschätzt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/die-vermessung-der-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Die Stadt der Diebe&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/stadt-der-diebe/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/stadt-der-diebe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 17:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1553</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> City of Thieves<br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 384 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453407156?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Leningrad, 1942: Während seine Mutter und Schwester ins Landesinnere flüchten, bleibt der 17-jährige Lew mit seinen Freunden als Löschtrupp zurück. Als ihn der NKWD beim Plündern eines&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/stadt-der-diebe/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> City of Thieves<br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 384 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2010<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453407156?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1407109081" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Leningrad, 1942: Während seine Mutter und Schwester ins Landesinnere flüchten, bleibt der 17-jährige Lew mit seinen Freunden als Löschtrupp zurück. Als ihn der NKWD beim Plündern eines toten Wehrmachtssoldaten ertappt, droht ihm die Erschießung. Die Nacht verbringt er im Gefängnis, wo er Kolja kennenlernt, einen jungen Studenten und Soldaten der Roten Armee, den als Deserteur das gleiche Schicksal erwartet. Anstatt einer Kugel in den Kopf erhalten die beiden aber einen ungewöhnlichen Auftrag, der sie durch die ganze Stadt, aufs Land und schließlich mitten in die Hände des Feindes treibt.</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Brilliant erzählt David Benioff die Abenteuer seiner Figuren, die nach und nach immer wieder Neues von sich preisgeben. Ehe man sich versieht, fühlt man sich Lew unglaublich nahe, versteht seine Ängste und fiebert für seinen Erfolg. Was die beiden Protagonisten erleben, kann treffend als Odyssee beschrieben werden, denn ihre Irrwege bringen sie nicht nur in ungewöhnliche Situationen, sie treffen auch auf die Pendants zu Ungeheuern und Sirenen. Wiederholt kommt es zu überaschenden Wendungen, was besonders am ungewöhnlichen Verhalten Koljas liegt, welches sich mehr als einmal allen natürlichen Instinkten des Leser widersetzt. Das Elend und die Brutalität der Belagerung Russlands werden schonungslos und in allen Details dargestellt. Nicht nur die Nazis, sondern auch die eigenen Landsleute werden zu Feinden im Kampf ums Überleben. Das Buch erscheint vor allem als Versuch, die Frage „Wie war das Leben damals?“ zu beantworten. Russland wird als Land gezeigt, das am Boden liegt, sich aber immer noch mit aller verbleibender Kraft wehrt. Entsprechend der trostlosen Situation sind die amüsanten Stellen der Erzählung meist von derbem Galgenhumor geprägt.<br />
Die volle Punktzahl erreicht die Geschichte deshalb nicht, weil die einzelnen Handlungselemente und die Figuren zugespitzt wirken und aus dem üblichen Katalog (furchtloser, amüsanter Mitstreiter, mysteriöse <em>femme fatale</em>, Schachpartie als klimatisches Ereignis) entnommen sind. Dennoch ist <em>Die Stadt der Diebe</em> ein dermaßen spannendes Buch, dass man es schon nach zwei Kapiteln nicht mehr aus der Hand legen will</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2011/03/stadt-der-diebe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Titan&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 14:27:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1387</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Lustrum&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>554 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453001583?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3453001583" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nach dem ersten Band <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2007/09/imperium/" title="&#187;Imperium&#171;">&#187;Imperium&#171;</a>, der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschreibt, handelt <em>Titan</em> von den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. In der ersten Hälfte des&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Lustrum&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>554 Seiten (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2009 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /> </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453001583?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3453001583" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Nach dem ersten Band <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2007/09/imperium/" title="&raquo;Imperium&laquo;">&raquo;Imperium&laquo;</a>, der den Aufstieg Ciceros zum Konsul beschreibt, handelt <em>Titan</em> von den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. In der ersten Hälfte des Buches geht es vor allem um die Verschwörung Catilinas gegen Cicero. Cicero soll umgebracht werden und Catilina durch einen Putsch an die Macht kommen. Es gelingt Cicero, die Verschwörung rechtzeitig aufzudecken und die Verschwörer vor Gericht zu bringen. In den folgenden Jahren dreht sich die Handlung vor allem um Caesar, der mit Crassus und Pompeius das Triumvirat eingeht und versucht, Cicero aus dem Staat zu drängen.<br />
Der dritte und letzte Band der Trilogie ist für 2011 geplant.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Insgesamt hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen wie <em>Imperium</em>. Ich kann nicht genau sagen wieso; vielleicht liegt es daran, dass die Zeit nach Ciceros Konsulat einfach nicht so spannend war, oder dass wir im Lateinunterricht außer Catilinas Verschwörung nichts aus dierser Zeit behandelt haben und ich deshalb nichts wirklich einen Zugang zum Material gefunden habe.<br />
Prinzipiell ist das Buch zweifellos gut und spannend geschrieben und beschreibt die römische Art auf eine zugängliche Weise. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat waren die unzähligen Personen, die ohne wirkliche Erklärung und Einführung vorkamen und teilweise wichtige Rollen spielten. Im Anhang findet sich zwar ein Verzeichnis der Dramatis Personae, jedoch ist dieses teilweise nicht ausreichend und außerdem ist es nervig, andauernd nachschlagen zu müssen.<br />
Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, war, dass die Zeit im Buch oft sehr schnell vergangen ist und innerhalb von zwei Zeilen plötzlich ein halbes Jahr vobei ist, was man nur daran merkt, dass neue Konsuln im Amt sind.<br />
Wem <em>Imperium</em> gefallen hat, sollte auch <em>Titan</em> lesen, um Ciceros Geschichte zu vervollständigen. Trotz der kleinen Mängel ist es ein guter historischer Roman auch für Leute, denen der Lateinunterricht die Freude an der römischen Geschichte genommen hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/08/titan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Die Bibel nach Biff«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 23:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1298</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Lamb: The Gospel According to Biff, Christ&#8217;s Childhood Pal&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 564 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442541824?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442541824" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die letzten Jahre aus dem Leben Jesu sind wohl jedem bekannt. Doch was ist eigentlich mit seinen Jugendjahren? Die wurden in keinem&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Lamb: The Gospel According to Biff, Christ&#8217;s Childhood Pal&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 564 (Paperback)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2002<br />
</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442541824?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442541824" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die letzten Jahre aus dem Leben Jesu sind wohl jedem bekannt. Doch was ist eigentlich mit seinen Jugendjahren? Die wurden in keinem Evangelium festgehalten. Fast zweitausend Jahre nach dem Tod Jesu wird jemand wiedererweckt, der Antworten auf viele Fragen haben könnte: Levi, genannt Biff, der zwar in der Bibel kaum Erwähnung findet, aber damals der beste Freund von Jesus, auch bekannt als Josua, war und ihn überallhin begleitet hat. Biff soll ein Evangelium aus seiner Sicht schreiben, und er hat jede Menge Anekdoten auf Lager: angefangen bei den ersten Jugendjahren, später Josuas und Biffs Suche nach Kaspar, Melchior und Balthasar, eine Reise, bei der sie sich in den Fernen Osten begeben und Yoga sowie verschiedenste Kampftechniken lernen&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich &#8211; obwohl ich persönlich keinen religiösen Bezug dazu habe &#8211; das Leben Jesu eigentlich sehr fasziniert und ich auch gerne einmal eine Darstellung lese, in der das ganze etwas durch den Kakao gezogen wird. Das ist auch durchaus passiert, und ich habe mich auch gefreut, dass der Charakter Josuas trotzdem gewahrt wurde: mit Biff, der ein bisschen bescheuert, aber trotzdem liebenswürdig ist, wird dem Messias eine nette Kontrastperson entgegengestellt, sodass Josua seine nötige Würde behält und totzdem ziemlich viel Geblödel enthalten ist. Die Charaktere waren also das Gute, und trotzdem fand ich das Lesen stellenweise einfach zäh und ich habe Ewigkeiten für das Buch gebraucht. Das verstehe ich gar nicht wirklich &#8211; ein Thema, das mich eigentlich so schon interessiert und dann auch noch mit Humor gewürzt ist, sollte sich eigentlich in einem Rutsch lesen lassen. Vielleicht lag es daran, dass die Reise in den Fernen Osten etwas ganz Neues ist, was irgendwie nicht so recht zu dem passen will, was man aus der Bibel kennt. Ich habe auch einige Szenen vermisst, wie etwa die Verleugnung durch Petrus. Die Intention von Moore war wahrscheinlich, die Lücken zu füllen, die die Evangelien lassen &#8211; aber trotzdem hätte ich einfach gern mehr Vertrautes gesehen, gerade in den letzten Szenen, in denen man sich wieder auf das Terrain begibt, das nun  mal nichts Neues ist. Während die Reisen ewig beschrieben wurden, wurden die Apostel nur in den letzten hundert Seiten angerissen. So konnte das Buch auch gegen Ende nicht mehr so viel Spannung gewinnen. Ich habe beim Lesen oft geschmunzelt und mich nicht wirklich gelangweilt, habe aber höchstens ein-zwei Mal laut gelacht, war doch an einigen Stellen unkonzentriert und hätte mir im Großen und Ganzen ein bisschen mehr erwartet &#8211; schade.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/04/die-bibel-nach-biff/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Possession&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1123</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist angespannt, nicht zuletzt weil sie in einem Kellerapartment wohnen von dessen Decke Katzenurin tropft. Die Aussichten Rolands auf eine bessere Stelle als Dozent für englische Literatur sind schlecht, denn Professor Blackadders Empfehlungsschreiben stellen ihn eher langweilig dar. Als Mitarbeiter der „Ash Factory“, einer Forschungsgruppe unter der Leitung Blackadders, die sich mit dem viktorianischen Dichter Randolph Henry Ash befasst, verbringt Roland viel Zeit in Bibliotheken. Als er eines Tages in der London Library in Ashs persönlicher Ausgabe von Vicos Pricipi di una Scienza Nuova nach Randnotizen und Parallelen zu Ashs Werk sucht, stößt er auf zwei Zettel mit Briefentwürfen des Dichters. Darin wendet er sich an eine Frau, um mit ihr über das eigene und deren Schreiben zu diskutieren. Roland ahnt, dass er auf etwas Interessantes gestoßen ist und entwendet die Briefe kurzerhand. Er erzählt niemandem davon, aus Angst Blackadder oder der amerikanische Professor Cropper, der alles aufkauft, was nur im Entferntesten mit Ash zu tun hat, könnten ihm die Entdeckung wegnehmen. Als er herausfindet, dass die Adressatin der Briefe Christabel LaMotte ist, fährt er nach Lincoln, um mit der dortigen Spezialistin für diese Dichterin zu sprechen. Schließlich offenbart er ihr seinen Fund und die beiden begeben sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Verhältnis von Ash und LaMotte. Dabei stoßen sie auf Informationen, die die Forschung zu beiden Dichtern revolutionieren könnte, doch auch andere sind hinter den Briefen her&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Wieder einmal handelt es sich um ein Buch, das Literaturwissenschaft mit Detektivarbeit und einer Art Schatzsuche nach einem Text verbindet. Hier geschieht das jedoch auf sehr komplexe und intellektuelle Weise, sodass auch nicht vor der Diskussion literaturtheoretischer Ansätze zurückgeschreckt wird. Allgemein werden hier die unterschiedlichsten Textsorten zu einem Roman verwoben, wobei mehrere Ebenen entstehen: die der Literaturwissenschaftler in den 80er Jahren, der Dichter Mitte des 19. Jahrhunderts und die ihrer literarischen Produkte. Die Handlung um Ash und LaMotte wird vor allem durch Tagebücher und ihre Briefe wiedergegeben, zum Teil auch durch einen Erzähler, was fast ein bisschen schade ist, weil dies nach Anwendung der anderen Erzählformen so banal und erzwungen wirkt. Andererseits erlaubt das dem Leser mehr zu erfahren als die Wissenschaftler und erinnert ihn daran, dass nicht alles durch Quellen belegbar ist. Genial ist jedoch wie die verschiedenen Ebenen durch buchstäblich hunderte kleiner Details verbunden sind. Namensspiele mit Ash (Name des Dichters, englisch für Esche und Asche, Nähe zu „Ask“, einer Figur der nordischen Mythologie, welche in einem Gedicht auftritt, usw.) oder die Verbindung von Maud und Christabel durch die Farbe grün sind dabei nur die offensichtlichsten Beispiele.<br />
Auf Grund der unterschiedlichen Textsorten und -ebenen wird man immer wieder aus dem Automatismus des Lesens gerissen und dazu gezwungen seine Lesegewohnheiten ständig neu an den Text anzupassen. So zum Beispiel wenn ein alter Tagebucheintrag unvermittelt durch einen modernen Kommentar unterbrochen wird oder plötzlich ein Gedicht zitiert wird. Gerade die Gedichte sind auf Grund der archaischen Sprache vielleicht etwas unangenehm zu lesen und mir wurde gesagt, man könne sie sogar auslassen und die Geschichte trotzdem verstehen. Natürlich steht dabei außer Frage, dass dieses Vorgehen mit einem großen Substanzverlust verbunden wäre. Zu den besonders „langweiligen“ Passagen gehört ein Auszug aus Croppers Buch, doch gerade dadurch, dass dieser wenig aufregend geschrieben ist, wird erfolgreich erreicht, dass einem diese Figur, die sowieso schon am ehesten den Bösewicht darstellt, noch unsympathischer wird. Die wenigsten Leser werden alle erwähnten historischen Personen und Mythen kennen, doch es lohnt sich (und ist dank dem Internet auch weitaus einfacher als zur Entstehungszeit) sie nachzuschlagen, da Byatt die Handlung in einen weiten kulturellen und geschichtlichen Kontext einbettet, der einen enormen Gewinn darstellt. Allein schon der Titel illustriert die Komplexität des Romans: deutet possession auf den physischen Besitz der Manuskripte hin? Auf einen geistigen Besitz? Die Frau als Besitztum des Mannes? Jemanden Besitzen im Sinne von Sex? Eine Besessenheit dämonischer oder anderer Art?<br />
Wen der Untertitel „A Romance“ abschreckt, weil er eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, den kann ich zum Teil beruhigen. Natürlich verlieben sich die beiden Dichter, dies wird aber nicht klischeehaft dargestellt, denn vor allem LaMotte schreibt offen über ihre Zweifel, da sie als moderne Frau ihre Freiheit durch eine Liaison gefährdet sieht. Noch interessanter gestaltet sich das Verhältnis zwischen Roland und Maud, die nicht verdrängen, dass sie durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit und die Reisen miteinander, von denen sie niemandem erzählen können, wie ein Liebespaar wirken. Sie sprechen das auch an, aber es wird deutlich, dass sie keine Leidenschaft für einander empfinden. Und doch passiert etwas zwischen ihnen. Problematische Beziehungen dieser Art sind teil der postmodernen Demontierung von universalen Sinnsystemen, wie die Liebe eines darstellt.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der sich die Handlung streckenweise ein bisschen zieht, die Ausführung jedoch gelungen, wenn auch kompliziert ist. <em>Possession</em> ist ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit englischer Literatur befassen. Andere können den Roman, mit Einschränkungen, auch genießen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Atonement&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1075</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 351<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2001<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099429799?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099429799" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>England 1935: Die 13-jährige Briony schreibt gerne kleine Geschichten und versucht sich zum ersten Mal an einem Theaterstück. Es soll zu Ehren ihres großen Bruders Leon, der gemeinsam mit einem Bekannten zum Abendessen in seinem Elternhaus geladen ist, aufgeführt werden. Dabei trifft es sich hervorragend, dass die Kinder ihrer Tante zu Besuch sind und so als Schauspieler eingesetzt werden können. Doch am Nachmittag beobachtet Briony etwas Seltsames von ihrem Fenster aus: ihre ältere Schwester, die Studentin Cecilia, die gerade noch mit Robbie, dem Sohn der Putzfrau, gesprochen hat, zieht sich vor diesem plötzlich bis auf die Unterwäsche aus und klettert in den Brunnen. Völlig durchnässt zieht sie sich nach einer Weile wieder an und geht ins Haus. Am Abend ertappt Briony die beiden beim Sex, ein Vorfall, der das Mädchen in ihrer Ansicht bestätigt, dass Robbie ein Wahnsinniger ist, vor dem sie ihre Schwester retten muss. Das gemeinsame Abendessen endet auf schockierende Weise, denn zuerst laufen die Cousins weg und dann wird auf der Suche nach ihnen, die Cousine Lola vergewaltigt. Briony hat den Täter gesehen und als sie allen erzählt, dass es Robbie war, wird dieser verhaftet. Cecilia glaubt den Beschuldigungen nicht und verspricht auf ihn zu warten. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, bietet sich ihm eine Chance als Infanterist seine Haftzeit zu verkürzen und zu seiner Liebe zurückzukehren. Dazu muss er aber erst aus einem Frankreich fliehen, dass der deutschen Belagerung nicht länger standhalten kann&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ein großer Teil der Erzählung die Gedanken der Figuren wiedergibt, wird die Handlung dadurch kaum negativ beeinträchtigt. Im Gegenteil: in manchen Passagen kommt richtig Spannung auf. Darüberhinaus verfällt man leicht dem Sog der Geschichte, denn die Gedankengänge der Figuren hatte man entweder selbst schon einmal oder sie sind derart überzeugend dargestellt, dass man nicht anders kann, als sich von ihnen mitreißen zu lassen. Die unterschiedlichen Perspektiven sind gekonnt eingesetzt, um ein komplexes Gesamtbild zu schaffen, das das vermeintlich seltsame Verhalten der Figuren erklärt und auf wunderbare Weise zeigt, wie undurchschaubar die Gedanken anderer Menschen sind. Dadurch dass der Leser oft schon durch die Sichtweise einer anderen Person einen Wissensvorsprung hat, entsteht mitunter Komik. Dennoch ist das Beschriebene in hohem Maße tragisch und bewegend dargestellt.<br />
Der erste Teil des Buches erfüllt einen mit so großer Neugier, dass man am liebsten den zweiten Teil überspringen möchte, nur um zu den Figuren in England zurückzukehren. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Kriegshandlung nicht ebenfalls ausgezeichnet dargestellt wäre. Anstatt große Heldentaten oder riesige Schlachten zu beschreiben, werden hier viel mehr die Absurditäten des Krieges vorgeführt. Robbie bahnt sich mit zwei weiteren den Weg durch das fremde Land, voller Tod und Zerstörung, die Gefahr ständig im Nacken. Heute scheint ganz vergessen, dass es eine Zeit gab, in der sich englische Streitkräfte verzweifelt vom Kontinent zurückziehen und mit einer Invasion ihrer eigenen Heimat durch die Deutschen rechnen mussten. Doch das Elend endet nicht am Ärmelkanal, denn auch die englischen Krankenhäuser (im dritten Teil) zeigen die Folgen des Krieges und das vielleicht sogar noch dramatischer. Die überraschendste Wendung bringt dann der vierte Teil, welcher manche Leser enttäuschen könnte. Ein wichtiger Handlungsstrang ist Brionys Verhältnis zur Wahrheit und die Entwicklung dessen. Denn obwohl sich alle vier Teile sehr unterscheiden, thematisieren sie, neben dem inhaltlichen roten Faden, der die drei Figuren Briony, Cecilia und Robbie verbindet, alle das Thema des Erzählens, sodass auch das postmoderne Prinzip der Metafiktionalität nicht zu kurz kommt.<br />
Bei <em>Atonement</em> handelt es sich um eines der großartigen Bücher, die man zu puren Unterhaltung aber auch mit einem literarischen Auge lesen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/atonement/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;The French Lieutenant&#8217;s Woman&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=1005</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 400<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1969<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099497077?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0099497077" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Vor genau 150 Jahren erschien Charles Darwins <em>On the Origin of Species</em>, welches vor 40 Jahren von John Fowles&#8217; bekanntestem Buch <em>The French Lieutenant&#8217;s Woman</em> aufgegriffen wurde. Während Darwins Werk schon das ganze Jahr viel Aufmerksamkeit erhält, möchte ich das zweite Jubiläum ehren.</p>
<p>1867: Charles Smithson, ein Mann von Stand und Hobbypaläontologe, besucht seine Verlobte Ernestina im englischen Küstenort Lyme Regis. In dieser Stadt wohnt auch Sarah Woodruff, von vielen nur als „Tragedy“ oder „The French Lieutenant&#8217;s Whore“ bezeichnet. Sie hat sich von einem französischen Seemann verführen lassen und ist seitdem eine Verstoßene. Die tyrannische Mrs. Poulteney gibt ihr eine Anstellung, jedoch nur da sie sich dadurch das Wohlwollen Gottes und der Gesellschaft verspricht. Auf der Suche nach Fossilien stößt Charles auf die melancholische Sarah und da er ihre Lage kennt, will er ihr helfen eine bessere Anstellung bei Ernestinas Tante oder in einer anderen Stadt zu finden. Sarah will sich aber nicht helfen lassen, was bei Charles auf völliges Unverständnis stößt. Er gibt nicht auf, konsultiert den örtlichen Arzt und hört schließlich von ihr selbst, was damals geschehen ist. Immer mehr verfällt der verlobte Charles der mysteriösen Frau&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Obwohl ich von den essentiellen Wendungen dieses Buches schon vorher gehört hatte, fand ich es trotzdem aufregend zu lesen. Es sind nämlich einige <em>cliffhanger</em> enthalten und so beginnt nach einem spannende Kapitelende, das folgende häufig mit einer anderen Figur, sodass man noch eine Weile auf die Folter gespannt wird. Einmal wird dabei sogar noch auf ganz hinterhältige Weise mit den Erwartungen des Lesers gespielt. Zu den inhaltlichen Höhepunkten zählen für mich die ironisierenden Tendenzen des Erzählers gegenüber seinen Figuren und Boshaftigkeit von Mrs. Poulteney. Die eingeschobenen Ausführungen zur viktorianischen Epoche mögen zwar einerseits als Verzögerung der Handlung gesehen werden, sie geben ihr aber zudem mehr Tiefe und vermitteln ein interessantes und (für mich) ganz neues Bild der damaligen Zeit. Immer wieder werden auch Bezüge zu späteren geschichtlichen Ereignissen hergestellt. Zu den zentralen Themen zählen Religion und Evolution, doch Fowles konnte damals nicht wissen, dass witzigerweise auch heute, wie bei dem von ihm erwähnten Gosse, in Form des <em>Intelligent Design</em> Bestrebungen beide zu kombinieren bestehen. Jedem Kapitel sind ein, zwei kurze Zitate, vor allem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (Marx, Clough, Tennyson, Hardy, Arnold) vorangestellt. Leider ist deren Zusammenhang mit dem Kapitel aber nicht immer ersichtlich. Auch die Sprache lässt sich an manchen Stellen kritisieren: der Versuch, besonders schlaue Sätze zu formen, artet in Holprigkeit und ungewollter Mehrdeutigkeit aus.<br />
Kein Wunder, dass dieses Buch sowohl auf Bestsellerlisten als auch im (Hoch-)Schulcurriculum zu finden ist, denn es hat für jeden etwas zu bieten: eine Liebesgeschichte, Humor, meta-fiktionale Elemente, geschichtliche, soziologische und philosophische Betrachtungen und Überraschungen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/12/the-french-lieutenants-woman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Coriolanus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 23:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterstücke]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=975</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904271286?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=1904271286" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 179<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1607<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1904271286?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=1904271286" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Wieder einmal wird aus einem Shakespearestück ein Blockbuster gemacht. Die Römertragödie <em>Coriolanus</em> wird unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch die Titelrolle spielt, in die heutige Zeit versetzt. Den Gegenspieler mimt Gerard Butler.</p>
<p>Die Plebejer rebellieren: während sie hungern müssen, scheinen die adligen Staatsmänner im Überfluss zu leben. Und auch von außen wird Rom bedroht, durch die Volsker. Nachdem der Patrizier Caius Marcius einen erneuten Sieg über sie erreicht hat, dieses Mal, indem er auf besonders tapfere Weise die Stadt Corioles erobert hat, wird ihm der Beiname Coriolanus verliehen. Zudem soll er in das Amt des Konsul erhoben werden. Doch sein streitsüchtiges und stolzes Gemüt, sowie die Volkstribune Sicinius Velutus und Junius Brutus die diese Schwächen auszunützen wissen, stehen ihm im Weg. Widerwillig tritt er vor das Volk, um dessen Zustimmung zu erlangen und ist dabei sogar erfolgreich. Die Tribune können die Plebejer jedoch dazu überreden ihre Meinung noch einmal zu ändern, und als der Hitzkopf Coriolanus sie daraufhin beschimpft, wird er aus der Stadt verbannt, aber nicht ohne sich vorher noch von seiner Familie zu verabschieden. Sein Ziel ist Antium, wo er sich mit seinem ehemaligen Erzfeind, dem volskischen General Aufidius, gegen Rom verbünden will&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein weiteres Mal hat Shakespeare eine faszinierende Hauptfigur geschaffen. Coriolanus ist ein wahrer Kriegsheld: furchtlos und resolut. Alle werfen ihm vor zu stolz zu sein, aber eigentlich wird das aus seinen Reden gar nicht so deutlich. Es ist aber schon zum Teil frustrierend, wie Coriolanus seine Wut nicht unter Kontrolle hat und durch seine Reizbarkeit leicht zu manipulieren wird. Neben den Tribunen beeinflusst ihn nämlich auch noch seine Mutter Volumnia. Sicinius Velutus und Junius Brutus sind zwar kaum voneinander zu unterscheiden, aber in ihrer Boshaftigkeit sind sie genial. Die Dispute wirken zum Teil jedoch repetitiv und in die Länge gezogen.<br />
Obwohl nicht so schonungslos und facettenreich wie die Römertragödie <em>Titus Andronicus</em>, ist <em>Coriolanus</em> doch ein solides Shakespearestück.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/coriolanus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Meine Reise mit Charley: Auf der Suche nach Amerika&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/meine-reise-mit-charley/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/meine-reise-mit-charley/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 18:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=963</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Travels with Charley: In Search of America&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 289<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1962<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423108797?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3423108797" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>1960 bricht der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger John Steinbeck auf, um sein Heimatland kennenzulernen. Begleitet wird er dabei von seinem vornehmen, französischen Pudel Charley. In&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/meine-reise-mit-charley/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Travels with Charley: In Search of America&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 289<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1962<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423108797?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3423108797" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>1960 bricht der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger John Steinbeck auf, um sein Heimatland kennenzulernen. Begleitet wird er dabei von seinem vornehmen, französischen Pudel Charley. In einem umgebauten Lastwagen, der nach Don Quijotes Pferd „Rosinante“ benannt ist, reisen die beiden einmal quer durch die Vereinigten Staaten: von New York nach Maine, über Minnesota an die Westküste nach Seattle und von Kalifornien durch die Südstaaten bis nach New Orleans und schließlich wieder Richtung Nordosten zurück nach New York. Dabei treffen die beiden nicht nur auf die verschiedensten Landschaftsformen, sondern auch auf Leute, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Immer wieder droht sich die Weiterfahrt zu verzögern: die Angst im Norden eingeschneit zu werden, Charleys gesundheitliche Probleme und Steinbecks alter Freund, der ihn bewegen will, in Kalifornien zu bleiben. Gerade dort, wo Steinbeck auch geboren ist, fällt ihm auf, wie sehr sich das Land in den Jahrzehnten zuvor verändert hat. Neben der zentralen Frage nach dem Neuen Amerika, bilden unter anderem auch der Sonderstatus von Texas und die Rassenprobleme, vor allem im Süden, wichtige Schwerpunkte.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Im Gegensatz zu meiner letzten Besprechung, der von Paul Watzlawicks <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/gebrauchsanweisung-fur-amerika"><em>Gebrauchsanweisung für Amerika </em></a>spielt hier die mangelnde Aktualität definitiv eine Rolle. Das von Steinbeck beschriebene Amerika ist in vieler Hinsicht schon lange verloren und deshalb kann das Buch heute kaum noch als Reiseführer funktionieren. Die Erlebnisse sind Momentaufnahmen, das Buch ein Stück Zeitgeschichte. Dennoch sind viele seiner Zukunftsprognose zutreffend und manche Beobachtungen sind auch heute, fast fünfzig Jahre später, überraschenderweise genauso gültig. So zum Beispiel die Bemerkung, dass Essen oftmals zwar hygienisch verpackt und behandelt wird, jedoch kaum noch Geschmack aufweist. Steinbeck kritisiert auch Entwicklungen wie zunehmende Fettleibigkeit und den Verlust von Dialekten durch die Hochsprache in Radio und Fernsehen. Jedoch handelt es sich nicht um eine bloße Fortschrittskritik, denn der Autor weiß auch die Vorteile moderner Technik zu schätzen, zum Beispiel die Annehmlichkeiten, die ihm sein „Wohnmobil“ bietet. Neben den je nach Staat mehr oder minder gesprächigen Bewohnern und Reisenden, die er mit Kaffee oder Alkohol von seinen guten Absichten überzeugt, unterhält sich Steinbeck vor allem auch mit Charley. Er behandelt ihn dabei genauso wie einen Menschen, was, gemeinsam mit dem trockenen Humor, bei Lesern zum Schmunzeln führt. Auch wenn Steinbeck am Ende seiner Odyssee und seiner zahlreichen nahezu philosophischen und soziologischen Ausführungen keine definitive Antwort auf die Frage nach dem „Neuen Amerika“ findet, so ist es ihm doch gelungen ein interessantes Bild der Vereinigten Staaten zu zeichnen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/10/meine-reise-mit-charley/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#187;Enigma&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/enigma/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/enigma/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 14:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ale</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literarisches-quartett.org/?p=921</guid>
		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Enigma&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>378 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>1995 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453115937?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3453115937" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>England im März 1943: im Bletchley Park, einem streng bewachtem Camp, wird rund um die Uhr gearbeitet. Fieberhaft werden die deutschen feindlichen Funksprüche dechiffriert. Das größte Problem der alliierten Streitkräfte&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/enigma/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: </strong>&#8220;Enigma&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>378 Seiten (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>1995 </address>
<address><strong>Ales Bewertung: </strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453115937?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3453115937" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>England im März 1943: im Bletchley Park, einem streng bewachtem Camp, wird rund um die Uhr gearbeitet. Fieberhaft werden die deutschen feindlichen Funksprüche dechiffriert. Das größte Problem der alliierten Streitkräfte in jenen Tagen heißt &#8220;Enigma&#8221;: eine von den Deutschen eingesetzte geniale Maschine, die U-Boot-Funksprüche so verschlüsselt, dass sie scheinbar unmöglich zu knacken sind. Die Entschlüsselung ist jedoch lebenswichtig, um die alliierten Geleitzüge im Atlantik zu schützen. Die einzige Hoffnung ist Tom Jericho, ein hochkarätiger Kryptoanalytiker, der alles daransetzt, die Enigma zu überlisten. Doch es gibt noch ein zweites Rätsel zu lösen: Claire Romilly, die Frau, die er leidenschaftlich liebt, ist spurlos verschwunden, und in ihrem Zimmer findet Tom gestohlene Kryptogramme, also verschlüsselte Nachrichten. Jericho macht sich mit Hester Wallace, Claires Mitbewohnerin, auf die Suche nach seiner vermissten Geliebten und bringt so sich selbst und seine Karriere in Gefahr&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe diesem Buch drei Sterne gegeben, weil ich nach den Meisterwerken &#8220;Imperium&#8221; und &#8220;Pompeji&#8221; von Robert Harris mehr erwartet hätte.  Zwar ist der typische Stil des Autors deutlich erkennbar, denn man merkt, dass die Recherche, beispielsweise für die Enigma-Maschine, sehr genau und detailliert erfolgt ist, wofür ich Harris bewundere, denn das Verschlüsselungssystem ist wirklich teuflisch kompliziert. Es ist im Buch zwar erklärt, aber ich verstehe es nicht so richtig. Das Mathematische an der Geschichte ist wirklich faszinierend, auch für Uninteressierte! Die mühsame Arbeit vom Kryptogramm zu einem verständlichen Text ist genau beschrieben und ich bewundere Menschen, die solch einen Code knacken können.<br />
Natürlich fehlt auch die Liebesgeschichte nicht; im abgelegenen Bletchley Park suchen sich die meisten einen Partner für die dunklen Stunden. Und davon gibt es viele, denn auch dort sind die Auswirkungen des Krieges deutlich zu spüren, obwohl man vom Kriegsverlauf überhaupt nichts erfährt, was ein wenig seltsam ist, wenn man bedenkt, dass im Bletchley Park alle Funksprüche der Deutschen aufgefangen und entschlüsselt werden. Im Grunde geht es nur um das Verschwinden von Claire Romilly und das Drumherum wird eigenartigerweise als Nebengeschichte erzählt.</p>
<p>Ich hätte mir gewünscht, mehr über das Enigma-Geheimnis zu erfahren, über den Krieg und U-Boote, anstatt dessen liest über man eine gescheiterte Liebesbeziehung und viele schrecklich unfreundliche und sarkastische Leute.<br />
Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber vielleicht liegt das an meiner Enttäuschung über das Buch. Im Vergleich zu anderen Schundbüchern ist es aber auf jeden Fall lesenswert, denn zwischendurch und vor allem am Schluss ist es wirklich spannend. Aber bitte nicht zu viel erwarten!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/enigma/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

