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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Gedichte &amp; Kurzgeschichten</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>»Ruhm«</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama & Trauriges]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ruhm/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 203 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498035436?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3498035436" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Neun Geschichten &#8211; neun Leben, die sich ab und zu überschneiden &#8211; neun Situationen, manche ausweglos, manche verwirrend oder unwirklich. Sie handeln von einem Mann, der ein Handy kauft und in Versuchung gerät, eine neue Identität anzunehmen; einem neurotischen Schriftsteller, der zweimal mit einer Frau reist; eine Romanfigur, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie sterben soll; einem bekannten Schauspieler, der nach und nach seine Identität verliert; einem weiteren Schriftsteller, der mit dem Gedanken spielt, sich umzubringen; einer Frau, bei einer Reise zurückgelassen wird und in einem fremden Land feststeckt; einem Internetblogger, der es mit seinem Wunsch nach Aufmerksamkeit übertreibt; ein Abteilungsleiter, der ein Doppelspiel mit zwei Frauen treibt.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ruhm&#8221; ist ein ziemlich interessantes Buch. Am Anfang habe ich mich ziemlich hineingestürzt und hätte mir fast erwartet, dass das Geflecht aus den handelnden Personen noch dichter wird und sich vieles erst dadurch auflöst, dass man die Geschichten aus mehreren Blickwinkeln erlebt. Eigentlich beschreiben aber die neun Geschichten jeweils ganz eigene Situationen. Sie ließen sich relativ schnell lesen, da man immer wieder mit einer neuen Person konfrontiert wurde und gespannt darauf ist, was diesmal passiert. Jetzt, wo ich aber erst eine längere Zeit nach dem Lesen eine Rezension schreibe, bemerke ich auch, dass mir einige der Geschichten kaum im Gedächtnis geblieben sind. Das kann auch daran liegen, dass natürlich jeder Charakter nur kurz beschrieben wird, eigentlich bekommt man jeweils auch nur einen kurzen Einblick in eine kurze Lebensphase. Finde &#8220;Ruhm&#8221; daher ein sehr interessantes und auch gelungenes &#8220;Experiment&#8221; (ohne mit diesem Wort den literarischen Wert des Romans herabspielen zu wollen), habe aber kaum eine nachhaltige Botschaft entdeckt, wie ich sie aufgrund des Titels erwartet habe.</p>
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		<title>»Ex Libris &#8211; Bekenntnisse einer Bibliomanin«</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ex-libris-bekenntnisse-einer-bibliomanin/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 16:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Ex Libris. Confessionsof a Common Reader&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 212 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1998 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257236468?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3257236468" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ex Libris&#8221; ist eine Sammlung von Anekdoten, die Anne Fadiman über ihr Leben als Bibliomanin schreibt. Fadiman schreibt über ihre Ehe mit einem weiteren Bücherwurm, ihren Kindern,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/05/ex-libris-bekenntnisse-einer-bibliomanin/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Ex Libris. Confessionsof a Common Reader&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 212 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1998 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257236468?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3257236468" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>&#8220;Ex Libris&#8221; ist eine Sammlung von Anekdoten, die Anne Fadiman über ihr Leben als Bibliomanin schreibt. Fadiman schreibt über ihre Ehe mit einem weiteren Bücherwurm, ihren Kindern, die auch schon in jungem Alter ihre Lieblingsbücher haben, und ihre natürlich ebenso belesenen Eltern und Geschwister. Mit viel Liebe zeigt sie die Präsenz der Bücher in jeder ihrer Lebenslagen.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Fadimans Geschichten sind locker und humorvoll geschrieben, und aus jeder spricht die Liebe zu den Büchern &#8211; eigentlich hat mir ihre Einstellung auch neue Ansichten verliehen. Etwa, dass gerade ihre Familie als Bücherfanatiker ihre Taschenbücher oft aufgeschlagen verkehrt liegen lassen &#8211; einem Lieblingsbuch darf man doch ansehen, dass man es immer wieder in die Hand genommen und schon hundertmal gelesen hat. Die ausgewählten Geschichten sind interessant und alle grundverschieden. Einfach ein wunderschönes, buntes Bücher-Buch.</p>
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		<item>
		<title>&#187;Es gab keinen Sex im Sozialismus&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Auto-)Biografisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/es-gab-keinen-sex-im-sozialismus/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 236 (Taschenbuch)<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 2009<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442542650?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3442542650" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a><br />
</address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Kaminers Sammlung von Betrachtungen und Anekdoten befasst sich mit dem kommunistischen Russland und seinem Untergang. Der Untertitel „Legenden und Missverständnisse des vorigen Jahrhunderts“ bezieht sich auf die verschiedensten skurrilen Erlebnisse während des kalten Kriegs. Von Medizin und Musik über Rauchen und Reisen bis hin zu UFOs und Unterwäsche, zu allem weiß er etwas Lustiges zu berichten. Der Autor, der seit 1990 in Berlin lebt, erzählt, neben den Unterschieden zwischen dem „vorigen Jahrhundert“ und heute, auch von denen zwischen Ost und West und wie sich das Einleben in Deutschland für Russen gestaltete.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Die 32 Kapitel sind, mit wenigen Ausnahmen, äußerst humorvoll und unterhaltsam. Zudem erlauben sie einen Einblick in das Leben im Sozialismus, den man kaum in Geschichtsbüchern finden wird. Das Buch ist so konzipiert, dass man die kurzen Kapitel unabhängig von einander lesen und sich so zum Beispiel über einen Monat lang täglich zum Schmunzeln bringen kann. Auf Grund der großen Schrift und der Bilder lässt sich das Buch aber auch leicht in 5 bis 6 Stunden fertig lesen. Denn nicht nur weil die jeweiligen Themen so knapp beschrieben werden, will man unbedingt gleich zum nächsten, sondern auch weil einfach sehr amüsant erzählt wird. Einmal erklärt Kaminer sogar selbst, warum seine Texte meist sehr kurz sind: er hat sie auf Zufahrten geschrieben und der Akku seines Laptops hielt nicht besonders lange. Das mag auch erklären, warum die Kapitelüberschriften so weit gefasst („Rituale des vorigen Jahrhunderts“ oder schlicht „Literatur“) sind und dadurch mehr versprechen als auf 6 Seiten schlussendlich erörtert werden kann.<br />
Gerade die für Osteuropa klischeehafte Einfachheit, Liebe zu Alkohol und „semilegalen“ Aktivitäten erzeugen reihenweise Lacher. Streckenweise steckt jeder Satz voll Poesie und Humor und auch Sprachspiele lassen sich immer wieder finden, denn als Ausländer musste sich Kaminer schließlich mit der deutschen Sprache intensiv auseinandersetzen. Die fremde und ungewöhnliche Betrachtungsweise auf das uns Bekannte setzt der Autor auch in anderen Fällen ein und erzeugt damit noch mehr Skurrilität. Mitunter wird der Leser auch zum Nachdenken über die Gesellschaft angeregt. Die zum Teil abschweifende Erzählweise hängt oft damit zusammen. Hin und wieder zünden die Witze nicht so richtig oder man versteht nicht was gemeint ist, weil die Perspektive zu sehr verfremdet ist. Noch dazu muss kritisiert werden, dass Kaminer scheinbar ein paar Fehler unterlaufen sind: zuerst spricht er zum Beispiel vom rosaroten Wagen seines Freundes Andrej, dann ist das Auto plötzlich knallgelb wie eine Banane. Solche Stellen verstärken den Eindruck, dass die Geschichten schnell und ohne große Planung hingeschrieben (und vor allem schlecht lektoriert!) wurden.<br />
Alles in allem handelt es sich aber um ein äußerst unterhaltsames Buch, bei dem man fast nicht anders kann als es zu verschlingen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Possession&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist angespannt, nicht zuletzt weil sie in einem Kellerapartment wohnen von dessen Decke Katzenurin tropft. Die Aussichten Rolands auf eine bessere Stelle als Dozent für englische Literatur sind schlecht, denn Professor Blackadders Empfehlungsschreiben stellen ihn eher langweilig dar. Als Mitarbeiter der „Ash Factory“, einer Forschungsgruppe unter der Leitung Blackadders, die sich mit dem viktorianischen Dichter Randolph Henry Ash befasst, verbringt Roland viel Zeit in Bibliotheken. Als er eines Tages in der London Library in Ashs persönlicher Ausgabe von Vicos Pricipi di una Scienza Nuova nach Randnotizen und Parallelen zu Ashs Werk sucht, stößt er auf zwei Zettel mit Briefentwürfen des Dichters. Darin wendet er sich an eine Frau, um mit ihr über das eigene und deren Schreiben zu diskutieren. Roland ahnt, dass er auf etwas Interessantes gestoßen ist und entwendet die Briefe kurzerhand. Er erzählt niemandem davon, aus Angst Blackadder oder der amerikanische Professor Cropper, der alles aufkauft, was nur im Entferntesten mit Ash zu tun hat, könnten ihm die Entdeckung wegnehmen. Als er herausfindet, dass die Adressatin der Briefe Christabel LaMotte ist, fährt er nach Lincoln, um mit der dortigen Spezialistin für diese Dichterin zu sprechen. Schließlich offenbart er ihr seinen Fund und die beiden begeben sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Verhältnis von Ash und LaMotte. Dabei stoßen sie auf Informationen, die die Forschung zu beiden Dichtern revolutionieren könnte, doch auch andere sind hinter den Briefen her&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Wieder einmal handelt es sich um ein Buch, das Literaturwissenschaft mit Detektivarbeit und einer Art Schatzsuche nach einem Text verbindet. Hier geschieht das jedoch auf sehr komplexe und intellektuelle Weise, sodass auch nicht vor der Diskussion literaturtheoretischer Ansätze zurückgeschreckt wird. Allgemein werden hier die unterschiedlichsten Textsorten zu einem Roman verwoben, wobei mehrere Ebenen entstehen: die der Literaturwissenschaftler in den 80er Jahren, der Dichter Mitte des 19. Jahrhunderts und die ihrer literarischen Produkte. Die Handlung um Ash und LaMotte wird vor allem durch Tagebücher und ihre Briefe wiedergegeben, zum Teil auch durch einen Erzähler, was fast ein bisschen schade ist, weil dies nach Anwendung der anderen Erzählformen so banal und erzwungen wirkt. Andererseits erlaubt das dem Leser mehr zu erfahren als die Wissenschaftler und erinnert ihn daran, dass nicht alles durch Quellen belegbar ist. Genial ist jedoch wie die verschiedenen Ebenen durch buchstäblich hunderte kleiner Details verbunden sind. Namensspiele mit Ash (Name des Dichters, englisch für Esche und Asche, Nähe zu „Ask“, einer Figur der nordischen Mythologie, welche in einem Gedicht auftritt, usw.) oder die Verbindung von Maud und Christabel durch die Farbe grün sind dabei nur die offensichtlichsten Beispiele.<br />
Auf Grund der unterschiedlichen Textsorten und -ebenen wird man immer wieder aus dem Automatismus des Lesens gerissen und dazu gezwungen seine Lesegewohnheiten ständig neu an den Text anzupassen. So zum Beispiel wenn ein alter Tagebucheintrag unvermittelt durch einen modernen Kommentar unterbrochen wird oder plötzlich ein Gedicht zitiert wird. Gerade die Gedichte sind auf Grund der archaischen Sprache vielleicht etwas unangenehm zu lesen und mir wurde gesagt, man könne sie sogar auslassen und die Geschichte trotzdem verstehen. Natürlich steht dabei außer Frage, dass dieses Vorgehen mit einem großen Substanzverlust verbunden wäre. Zu den besonders „langweiligen“ Passagen gehört ein Auszug aus Croppers Buch, doch gerade dadurch, dass dieser wenig aufregend geschrieben ist, wird erfolgreich erreicht, dass einem diese Figur, die sowieso schon am ehesten den Bösewicht darstellt, noch unsympathischer wird. Die wenigsten Leser werden alle erwähnten historischen Personen und Mythen kennen, doch es lohnt sich (und ist dank dem Internet auch weitaus einfacher als zur Entstehungszeit) sie nachzuschlagen, da Byatt die Handlung in einen weiten kulturellen und geschichtlichen Kontext einbettet, der einen enormen Gewinn darstellt. Allein schon der Titel illustriert die Komplexität des Romans: deutet possession auf den physischen Besitz der Manuskripte hin? Auf einen geistigen Besitz? Die Frau als Besitztum des Mannes? Jemanden Besitzen im Sinne von Sex? Eine Besessenheit dämonischer oder anderer Art?<br />
Wen der Untertitel „A Romance“ abschreckt, weil er eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, den kann ich zum Teil beruhigen. Natürlich verlieben sich die beiden Dichter, dies wird aber nicht klischeehaft dargestellt, denn vor allem LaMotte schreibt offen über ihre Zweifel, da sie als moderne Frau ihre Freiheit durch eine Liaison gefährdet sieht. Noch interessanter gestaltet sich das Verhältnis zwischen Roland und Maud, die nicht verdrängen, dass sie durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit und die Reisen miteinander, von denen sie niemandem erzählen können, wie ein Liebespaar wirken. Sie sprechen das auch an, aber es wird deutlich, dass sie keine Leidenschaft für einander empfinden. Und doch passiert etwas zwischen ihnen. Problematische Beziehungen dieser Art sind teil der postmodernen Demontierung von universalen Sinnsystemen, wie die Liebe eines darstellt.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der sich die Handlung streckenweise ein bisschen zieht, die Ausführung jedoch gelungen, wenn auch kompliziert ist. <em>Possession</em> ist ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit englischer Literatur befassen. Andere können den Roman, mit Einschränkungen, auch genießen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Wenn ein Reisender in einer Winternacht&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 18:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[2 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Se una notta d&#8217;inverno un viaggatore&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 313 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong>1979</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342310516X?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=342310516X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein Leser beginnt, ein Buch zu lesen &#8211; doch irgendwie schleicht sich da durch einen Druckfehler eine ganz andere Geschichte hinein,&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/wenn-ein-reisender-in-einer-winternacht/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Se una notta d&#8217;inverno un viaggatore&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/it.gif' alt='#ita' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 313 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong>1979</address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/2.gif' alt='2*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/342310516X?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=342310516X" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ein Leser beginnt, ein Buch zu lesen &#8211; doch irgendwie schleicht sich da durch einen Druckfehler eine ganz andere Geschichte hinein, die ihn viel mehr fasziniert. Als er sich das andere Buch besorgt, wiederholt sich das Problem. Zusammen mit einer Leserin namens Ludmilla, die er im Büchergeschäft kennen lernt, macht er sich auf die Suche nach dem Ursprung der Geschichten, gerät aber in ein immer größeres Verwirrspiel, infolge dessen er letztendlich zehn Romananfänge zusammenträgt&#8230;</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Na gut, ich habe es irgendwie erwartet: mit Literatur kann ich nach wie vor wenig anfangen, also sage ich gleich schon einmal, es ist vielleicht meine Schuld. Zuerst die positiven Dinge: angefangen hat der Roman großartig. Man wird durch die ungewöhnliche &#8220;du&#8221;-Anrede sofort in eine Geschichte gesogen, fühlt sich angesprochen, und dadurch ließ sich die Hauptstory zumindest anfangs sehr gut und flüssig lesen. Bis zu dem Stilbruch, als die Leserin auch noch mit dem &#8220;du&#8221; angesprochen wurde, hat mir dieses Stilmittel auch wirklich gut gefallen. Allerdings haben mich die Geschichtenanfänge fast ohne Ausnahme einfach nur gelangweilt. Anstatt in eine dynamische Story einzuleiten und gleich Lust auf mehr zu machen, wie es unbedingt hätte sein müssen, bestanden sie meist nur aus philosophischem Geschwafel, bis dann eventuell einmal (vielleicht bei der Hälfte) zumindest irgendetwas passierte. Zuerst habe ich mich immer nur darauf gefreut, zum Haupthandlungsstrang zurück zu kommen, doch auch der wurde dann, wie ich finde, etwas verwirrend und holprig und es war nicht mehr wirklich ein roter Faden in Sicht. Ich habe mich gegen Ende leider wieder einmal nur durchgequält.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Der Sandmann&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150002303?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3150002303" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150002303?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3150002303" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als ein gewalttätiges Wesen, das Kindern die Augen stiehlt, um diese an die eigenen Nachkommen zu verfüttern. Nachts hat Nathanael tatsächlich oft die Schritte eines Fremden im Haus gehört. Als er sich eines Abends im Schrank versteckte, um von dort den nächtlichen Besucher zu erblicken, musste er feststellen, dass sein Vater mit dem von den Kindern verhassten Advokaten Coppelius seltsame alchemistische Experimente betrieben hat. Als der vermeintliche Sandmann „Augen her!“ rief, entkam dem Jungen ein Schrei. Er wurde entdeckt! Nachdem er von Coppelius gepackt und bedroht wurde, fiel Nathanael in eine Ohnmacht. Als Coppelius etwa ein Jahr später zurückgekehrt ist, starb Nathanaels Vater durch eine Explosion während einer geheimnisvollen Prozedur mit dem Advokaten, der daraufhin die Stadt verließ.<br />
Nun, viele Jahre später, schreibt der Student Nathanael seiner geliebten Clara aufgebracht einen Brief: er ist einem Händler namens Guiseppe Coppola begegnet und ist überzeugt, dass es sich um den schrecklichen Coppelius handelt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Eine der persönlichen Lieblingserzählungen noch einmal zu lesen (und analysieren zu müssen), kann eine große Gefahr bedeuten. Die Erinnerungen an die erste Lektüre können sich als ungenau herausstellen und im Gedächtnis haben sich die guten Seiten eines Textes vielleicht gesteigert, sodass man beim erneuten Lesen enttäuscht wird. Dieser Bedrohung fühlte ich mich bei „Der Sandmann“ ausgesetzt. Doch die Zweifel sind in diesem Fall unbegründet, denn das Meisterwerk verliert nichts von seiner Magie. Trotz seiner Kürze, weist die Erzählung eine enorme Dichte an Symbolen und Vorahnungen auf. Nicht umsonst ist es das wohl bekannteste von Hoffmanns <em>Nachtstücken</em>. Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ sowie andere Interpretationen haben zugegebenermaßen auch viel zum Ruhm des Sandmanns beigetragen. Die Vielzahl an Analysen und Erklärungsansätzen schaffen es jedoch hier nicht, wie so oft, den Text zu entzaubern, da dieser in meinen <strong>Augen </strong>einfach nicht vollständig erschlossen werden kann. Gerade dass immer etwas Geheimnisvolles an ihm verbleibt, ist eine Stärke des Texts, die schon in der Mehrdeutigkeit der verwendeten Sprache verankert ist. In die mitreißend düstere Atmosphäre sind ewige Themen wie Liebe, Wahnsinn und Menschlichkeit eingewoben und dabei gelingt es Hoffmann sogar noch selbstreflexiv den Schreibprozess und das Erzählen an sich anzusprechen. Dieser unerwartete Einschub und Wechsel der Erzählweise nach den drei Briefen, wirkt einerseits zwar als retardierendes Element störend auf den Handlungsfluss, erzeugt aber gerade durch diese Verzögerung Spannung. Zudem wird dem Text eine weitere dynamische Komponente verliehen und eindeutige Aussagen werden erschwert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Clive Barker’s Books Of Blood Volume 3&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/das-3-buch-des-blutes/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/das-3-buch-des-blutes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 279<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1984<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0722114141?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0722114141" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Clive Barker ist ein Großmeister des Horrors und vielleicht vielen aus den Hellraiser-Filmen oder durch Videospiele wie Undying und Jericho bekannt. Die Bücher des Blutes zählen zu den Frühwerken des Multitalents und&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/09/das-3-buch-des-blutes/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 279<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1984<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/3.gif' alt='3*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0722114141?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0722114141" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Clive Barker ist ein Großmeister des Horrors und vielleicht vielen aus den Hellraiser-Filmen oder durch Videospiele wie Undying und Jericho bekannt. Die Bücher des Blutes zählen zu den Frühwerken des Multitalents und feiern mittlerweile schon ihr 25. Jubiläum. Auch der dritte Teil der Serie setzt das bekannte Prinzip fort: ein halbes Dutzend Kurzgeschichten voll von Tod, Schmerz und Alpträumen. Tote, die Rache nehmen. Illusionen, die morden. Geheimnisvolle Wesen aus der Vergangenheit. Die 5 Geschichten in diesem Band heissen „Rohkopf Rex“, „Bekenntnisse eines (Pornographen-) Leichentuchs“, „Der Zelluloidsohn“, „Sündenböcke“ und „Menschliche Überreste“ und führen die Leser durch Großbritannien, von einem ländlichen Ort im Süden, bis zu den Inneren Hebriden vor der Küste Schottlands.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>In mancher Hinsicht bestehen starke Parallelen zu den vorhergehenden zwei Bänden: der Aufbau aus Exposition, erster übernatürlicher Begegnung, Erklärung, zweiter übernatürlicher Begegnung und Tod von Held oder Monster ist meisten ähnlich. Auch die Seele, die sich nach dem Tod an den Lebenden rächt ist ein altbekanntes Motiv. Aber trotzdem bleibt es abwechslungsreich in Bezug auf die Schauplätze und Milieus, in die der Leser entführt wird. Es ist zudem beeindruckend auf welch ungewöhnlichen Wesen und Todesarten Barker kommt. Seine Protagonisten denken meist sehr ähnlich. Sie sind oft Außenseiter und gescheiterte Existenzen, die schon in Gefahr zu sein scheinen, bevor sich das Böse ihnen überhaupt nähert. Die Theorie, dass seine „sündigen“ Figuren ihre Schuld bezahlen ließe sich auch durch Barkers Interesse für das christliche Theologie unterstreichen. Interessant und typisch für Barker ist es auch, wie er es immer wieder vollbringt Tod und Sexualität auf die ungewöhnlichste Weise zusammenzubringen.<br />
Die Sprache strotzt vor unheilvoller Symbolik und wirkt zum Teil fast poetisch, dann wechselt sie wieder unvermittelt in das Profane. Sätze wie „Vielleicht agieren die Toten nur mit der dürren Risikofreiheit von Mathematikern.“ hinterlassen Fragezeichen, denn man ist sich nicht ganz sicher, ob solche wirren Gedanken nur daran liegen, dass die Figur gerade in  Panik ist. An manchen Stellen ist die Sprache aber geradezu holprig und ich vermute, dass das etwas mit der Übersetzung von Peter Kobbe zutun hat.<br />
Die Illustration der Titelblätter der einzelnen Geschichten durch Johanna Nilsson ist zwar ein nettes Gestaltungsmittel, jedoch geben die Bilder meist zu viel Preis. Dadurch wird einem das mitunter spannende Spiel zu erraten, welche schrecklichen Dinge auf der nächsten Seite lauern, verdorben.<br />
Die einzelnen Kurzgeschichten tragen seltsame Titel(„Bekenntnisse eines (Pornographen-) Leichentuchs“): manchmal sind sie nicht sehr einfallsreich („Rohkopf Rex“), andere Male sehr passend und doch nicht zu verräterisch. Aber nicht nur wegen der Titel haben mir „Menschliche Überreste“ und „Der Zelluloidsohn“ besonders gefallen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#187;Küsschen für alle&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/05/kusschen-fur-alle/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2009/05/kusschen-fur-alle/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 00:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor & Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller & Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Kiss, Kiss&#8221; / &#8220;Someone Like You&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 410 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> ab 1948 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499253410?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3499253410" target="_blank"><em>Küsschen, Küsschen! &#8230; und noch ein Küsschen!</em> jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Dieser Sammelband beinhaltet 26 verschiedene Kurzgeschichten aus anderen Dahl-Sammlungen. Gemeinsam haben sie, dass fast jede auf irgendeine Weise makaber&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/05/kusschen-fur-alle/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> &#8220;Kiss, Kiss&#8221; / &#8220;Someone Like You&#8221; <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /> </address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 410 (Hardcover) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> ab 1948 </address>
<address><strong>Mims Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' />  </address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499253410?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3499253410" target="_blank"><em>Küsschen, Küsschen! &#8230; und noch ein Küsschen!</em> jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Dieser Sammelband beinhaltet 26 verschiedene Kurzgeschichten aus anderen Dahl-Sammlungen. Gemeinsam haben sie, dass fast jede auf irgendeine Weise makaber endet &#8211; und unerwartet. Wenn man sich zwei Optionen für ein Ende vorstellen kann, kann man davon ausgehen, dass die dritte Möglichkeit eintritt. Mit sehr viel schwarzem Humor beschreibt Dahl, wie seine oft skrupellosen oder mitunter auch etwas erbärmlichen Protagonisten in den häufigsten Fällen eins auf den Deckel kriegen. Viele werden vergiftet, gehen leichtsinnige Wetten ein oder werden auf andere Weise unterschwellig moralisch zurechtgewiesen.</p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Ich habe Dahl schon vorher für ein Genie gehalten, aber jetzt, nachdem ich mir all diese Kurzgeschichten durchgelesen habe, bin ich von neuem begeistert. Dahl beherrscht das Handwerk der Short Stories an sich schon perfekt, da der Leser genau, wie es sein soll, in eine Handlung hineingeworfen wird und nach und nach die Details darum herum erfährt, und sobald man sich in die Protagonisten einfühlen kann, die und deren Umgebung auf höchst bildliche Weise beschrieben werden, wird man in einer unglaublichen Pointe mitgerissen. Fast jedesmal war das Ende überraschend, skurril oder sogar mit erschreckend makaberer Wirkung, wie sie kaum ein richtiger, mit eklig brisanten Umschreibungen gespickter Thriller für mich auslöst. Während ich normalerweise kein Kurzgeschichtenfan bin, kann ich Dahl nur auf alle Fälle empfehlen. Meine persönlichen Lieblinge aus dieser Auswahl sind (unter anderen) &#8220;Des Pfarrers Freude&#8221;, &#8220;Genesis und Katastrophe&#8221;, &#8220;Geschmack&#8221;, &#8220;Mrs. Bixby und der Mantel des Obersten&#8221;.</p>
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		</item>
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