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	<title>Das Literarische Quartett &#187; Briefe</title>
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	<description>Bücherrezensionen</description>
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		<title>&#187;13 Little Blue Envelopes&#171;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 23:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </strong> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>320 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2006 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:  <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0060541431?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0060541431" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a> </address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als Ginny Blackstone einen Brief mit 1000 Dollar und ein paar seltsamen Regeln von ihrer kürzlich verstorbenen Tante Peg erhält, beschließt sie, den Anweisungen zu folgen. Ihr erster Weg führt sie zu&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/03/13-little-blue-envelopes/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel: <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/um.gif' alt='#usa' class='wp-smiley' /> </strong> </address>
<address><strong>Seitenzahl: </strong>320 (Paperback) </address>
<address><strong>Erscheinungsjahr: </strong>2006 </address>
<address><strong>Nefas Bewertung:  <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0060541431?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0060541431" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a> </address>
<h1><img class="alignnone" title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Als Ginny Blackstone einen Brief mit 1000 Dollar und ein paar seltsamen Regeln von ihrer kürzlich verstorbenen Tante Peg erhält, beschließt sie, den Anweisungen zu folgen. Ihr erster Weg führt sie zu einem kleinen chinesischen Restaurant, wo sie ein Paket mit zwölf weiteren Briefen erhält, die sie nur der Reihe nach öffnen darf, jenachdem was die Anweisungen besagen. Kurz darauf findet sich die schüchterne Ginny auf einer abenteuerlichen Reise wieder, die sie unter anderem nach London, Rom und Paris führt. Jeder der Briefe führt sie auf den Spuren ihrer Tante, so soll Ginny zum Beispiel eine Künstlerin in Schottland besuchen oder in Rom den Virgilien ein Opfer darbringen. In London lernt Ginny den leicht verrückten Keith kennen, der sie auf einem Teil ihres Weges begleitet.</p>
<p><strong>Rule  #1:</strong> <em>You may bring only what fits in<br />
your backpack. Don’t try to fake it out with<br />
a purse or a carry-on. </em></p>
<p><strong>Rule #2:</strong> <em>You may not bring guidebooks,<br />
phrase books, or any kind of foreign<br />
language aid. And no journals. </em></p>
<p><strong>Rule #3:</strong> <em>You cannot bring extra money or<br />
credit/debit cards, traveler’s checks, etc.<br />
I’ll take care of all that. </em></p>
<p><strong>Rule #4:</strong> <em>No electronic crutches. This means<br />
no laptop, no cell phone, no music, and no<br />
camera. You can’t call home or communicate<br />
with people in the U.S. by Internet or<br />
telephone. Postcards and letters are<br />
acceptable and encouraged.</em></p>
<h1><img class="alignnone" title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" /></h1>
<p>Im Großen und Ganzen, habe ich das Buch recht nett gefunden. Die Idee, Ginny auf einer Reise zu schicken, von der sie selber nicht weiß, wohin sie sie führen wird, ist orginell und Maureen Johnson bemüht sich sehr, die Eindrücke der verschiedenen Länder so zu beschreiben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Aber genau das hat mich teilweise ein bisschen gestört, denn gerade die Beschreibung von London kam mir sehr &#8220;amerikanisch&#8221; vor. Für Europäer ist der Unterschied wahrscheinlich nicht so gravierend, wie für Amerikaner, deshalb sind mir viele Schilderung viel zu naiv und im Allgemeinen zu detailreich vorgekommen. Natürlich kamen auch die typischen Klischees über jedes der Länder vor ;)<br />
Außerdem finde ich die Geschichte teilweise ein wenig unrealistisch. Ginny hat nicht viel Geld, trotzdem kann sie es sich leisten, kreuz und quer durch Europa zu reisen &#8211; jeder, der auch nur mal versucht hat, von Österreich nach Deutschland mit dem Zug zu fahren, wird bestätigen können, dass das ohne ein gewisses Budget wohl nicht möglich ist ;)<br />
Ich würde dem Buch dreieinhalb Sterne geben und runde deshalb auf vier Sterne auf, weil ich die Autorin Maureen Johnson sehr gerne mag. Ich kann ihren einzigartigen Stil auf <a href="http://twitter.com/maureenjohnson" target="_blank">Twitter</a> nur empfehlen.</p>
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		<title>&#187;Possession&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/</link>
		<comments>http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2010/02/possession/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/gb.gif' alt='#uk' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 555<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1990<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/4.gif' alt='4*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0679735909?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=0679735909" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Roland Michell gehört zu der Sorte Akademiker, die ein trauriges Dasein führen. Er verdient mit seinem Assistentenjob nicht genug und muss von seiner Freundin Val ausgehalten werden. Die Beziehung der beiden ist angespannt, nicht zuletzt weil sie in einem Kellerapartment wohnen von dessen Decke Katzenurin tropft. Die Aussichten Rolands auf eine bessere Stelle als Dozent für englische Literatur sind schlecht, denn Professor Blackadders Empfehlungsschreiben stellen ihn eher langweilig dar. Als Mitarbeiter der „Ash Factory“, einer Forschungsgruppe unter der Leitung Blackadders, die sich mit dem viktorianischen Dichter Randolph Henry Ash befasst, verbringt Roland viel Zeit in Bibliotheken. Als er eines Tages in der London Library in Ashs persönlicher Ausgabe von Vicos Pricipi di una Scienza Nuova nach Randnotizen und Parallelen zu Ashs Werk sucht, stößt er auf zwei Zettel mit Briefentwürfen des Dichters. Darin wendet er sich an eine Frau, um mit ihr über das eigene und deren Schreiben zu diskutieren. Roland ahnt, dass er auf etwas Interessantes gestoßen ist und entwendet die Briefe kurzerhand. Er erzählt niemandem davon, aus Angst Blackadder oder der amerikanische Professor Cropper, der alles aufkauft, was nur im Entferntesten mit Ash zu tun hat, könnten ihm die Entdeckung wegnehmen. Als er herausfindet, dass die Adressatin der Briefe Christabel LaMotte ist, fährt er nach Lincoln, um mit der dortigen Spezialistin für diese Dichterin zu sprechen. Schließlich offenbart er ihr seinen Fund und die beiden begeben sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Verhältnis von Ash und LaMotte. Dabei stoßen sie auf Informationen, die die Forschung zu beiden Dichtern revolutionieren könnte, doch auch andere sind hinter den Briefen her&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Wieder einmal handelt es sich um ein Buch, das Literaturwissenschaft mit Detektivarbeit und einer Art Schatzsuche nach einem Text verbindet. Hier geschieht das jedoch auf sehr komplexe und intellektuelle Weise, sodass auch nicht vor der Diskussion literaturtheoretischer Ansätze zurückgeschreckt wird. Allgemein werden hier die unterschiedlichsten Textsorten zu einem Roman verwoben, wobei mehrere Ebenen entstehen: die der Literaturwissenschaftler in den 80er Jahren, der Dichter Mitte des 19. Jahrhunderts und die ihrer literarischen Produkte. Die Handlung um Ash und LaMotte wird vor allem durch Tagebücher und ihre Briefe wiedergegeben, zum Teil auch durch einen Erzähler, was fast ein bisschen schade ist, weil dies nach Anwendung der anderen Erzählformen so banal und erzwungen wirkt. Andererseits erlaubt das dem Leser mehr zu erfahren als die Wissenschaftler und erinnert ihn daran, dass nicht alles durch Quellen belegbar ist. Genial ist jedoch wie die verschiedenen Ebenen durch buchstäblich hunderte kleiner Details verbunden sind. Namensspiele mit Ash (Name des Dichters, englisch für Esche und Asche, Nähe zu „Ask“, einer Figur der nordischen Mythologie, welche in einem Gedicht auftritt, usw.) oder die Verbindung von Maud und Christabel durch die Farbe grün sind dabei nur die offensichtlichsten Beispiele.<br />
Auf Grund der unterschiedlichen Textsorten und -ebenen wird man immer wieder aus dem Automatismus des Lesens gerissen und dazu gezwungen seine Lesegewohnheiten ständig neu an den Text anzupassen. So zum Beispiel wenn ein alter Tagebucheintrag unvermittelt durch einen modernen Kommentar unterbrochen wird oder plötzlich ein Gedicht zitiert wird. Gerade die Gedichte sind auf Grund der archaischen Sprache vielleicht etwas unangenehm zu lesen und mir wurde gesagt, man könne sie sogar auslassen und die Geschichte trotzdem verstehen. Natürlich steht dabei außer Frage, dass dieses Vorgehen mit einem großen Substanzverlust verbunden wäre. Zu den besonders „langweiligen“ Passagen gehört ein Auszug aus Croppers Buch, doch gerade dadurch, dass dieser wenig aufregend geschrieben ist, wird erfolgreich erreicht, dass einem diese Figur, die sowieso schon am ehesten den Bösewicht darstellt, noch unsympathischer wird. Die wenigsten Leser werden alle erwähnten historischen Personen und Mythen kennen, doch es lohnt sich (und ist dank dem Internet auch weitaus einfacher als zur Entstehungszeit) sie nachzuschlagen, da Byatt die Handlung in einen weiten kulturellen und geschichtlichen Kontext einbettet, der einen enormen Gewinn darstellt. Allein schon der Titel illustriert die Komplexität des Romans: deutet possession auf den physischen Besitz der Manuskripte hin? Auf einen geistigen Besitz? Die Frau als Besitztum des Mannes? Jemanden Besitzen im Sinne von Sex? Eine Besessenheit dämonischer oder anderer Art?<br />
Wen der Untertitel „A Romance“ abschreckt, weil er eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, den kann ich zum Teil beruhigen. Natürlich verlieben sich die beiden Dichter, dies wird aber nicht klischeehaft dargestellt, denn vor allem LaMotte schreibt offen über ihre Zweifel, da sie als moderne Frau ihre Freiheit durch eine Liaison gefährdet sieht. Noch interessanter gestaltet sich das Verhältnis zwischen Roland und Maud, die nicht verdrängen, dass sie durch die viele gemeinsam verbrachte Zeit und die Reisen miteinander, von denen sie niemandem erzählen können, wie ein Liebespaar wirken. Sie sprechen das auch an, aber es wird deutlich, dass sie keine Leidenschaft für einander empfinden. Und doch passiert etwas zwischen ihnen. Problematische Beziehungen dieser Art sind teil der postmodernen Demontierung von universalen Sinnsystemen, wie die Liebe eines darstellt.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der sich die Handlung streckenweise ein bisschen zieht, die Ausführung jedoch gelungen, wenn auch kompliziert ist. <em>Possession</em> ist ein Muss für alle, die sich ernsthaft mit englischer Literatur befassen. Andere können den Roman, mit Einschränkungen, auch genießen.</p>
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		<title>&#187;Der Sandmann&#171;</title>
		<link>http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy & Übernatürliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte & Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe & Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction & Horror]]></category>
		<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>

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		<description><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
</address>
<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150002303?ie=UTF8&#38;tag=dasliterquart-21&#38;link_code=as3&#38;camp=2514&#38;creative=9386&#38;creativeASIN=3150002303" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"/></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als&#8230; <a href="http://www.literarisches-quartett.org/2009/11/der-sandmann/" class="read_more">Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><strong>Orginaltitel:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/de.gif' alt='#ger' class='wp-smiley' /><br />
</address>
<address><strong>Seitenzahl:</strong> 41<br />
</address>
<address><strong>Erscheinungsjahr:</strong> 1817<br />
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<address><strong>Andys Bewertung:</strong> <img src='http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/smilies/5.gif' alt='5*' class='wp-smiley' /><br />
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<address><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3150002303?ie=UTF8&amp;tag=dasliterquart-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3150002303" target="_blank">Jetzt bei Amazon.de bestellen.</a></address>
<h1><img title="Handlung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/handlung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Als Nathanael noch ein Kind war, hat die Mutter immer gesagt: „Nun Kinder! &#8211; Zu Bette! Zu Bette! der Sandmann kommt, ich merk&#8217; es schon“. Das Kindermärchen beschrieb ihm den Sandmann als ein gewalttätiges Wesen, das Kindern die Augen stiehlt, um diese an die eigenen Nachkommen zu verfüttern. Nachts hat Nathanael tatsächlich oft die Schritte eines Fremden im Haus gehört. Als er sich eines Abends im Schrank versteckte, um von dort den nächtlichen Besucher zu erblicken, musste er feststellen, dass sein Vater mit dem von den Kindern verhassten Advokaten Coppelius seltsame alchemistische Experimente betrieben hat. Als der vermeintliche Sandmann „Augen her!“ rief, entkam dem Jungen ein Schrei. Er wurde entdeckt! Nachdem er von Coppelius gepackt und bedroht wurde, fiel Nathanael in eine Ohnmacht. Als Coppelius etwa ein Jahr später zurückgekehrt ist, starb Nathanaels Vater durch eine Explosion während einer geheimnisvollen Prozedur mit dem Advokaten, der daraufhin die Stadt verließ.<br />
Nun, viele Jahre später, schreibt der Student Nathanael seiner geliebten Clara aufgebracht einen Brief: er ist einem Händler namens Guiseppe Coppola begegnet und ist überzeugt, dass es sich um den schrecklichen Coppelius handelt&#8230;</p>
<h1><img title="Meinung" src="http://www.literarisches-quartett.org/wordpress/wp-includes/images/meinung.png" alt="" width="150" height="30" class="alignnone"></h1>
<p>Eine der persönlichen Lieblingserzählungen noch einmal zu lesen (und analysieren zu müssen), kann eine große Gefahr bedeuten. Die Erinnerungen an die erste Lektüre können sich als ungenau herausstellen und im Gedächtnis haben sich die guten Seiten eines Textes vielleicht gesteigert, sodass man beim erneuten Lesen enttäuscht wird. Dieser Bedrohung fühlte ich mich bei „Der Sandmann“ ausgesetzt. Doch die Zweifel sind in diesem Fall unbegründet, denn das Meisterwerk verliert nichts von seiner Magie. Trotz seiner Kürze, weist die Erzählung eine enorme Dichte an Symbolen und Vorahnungen auf. Nicht umsonst ist es das wohl bekannteste von Hoffmanns <em>Nachtstücken</em>. Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ sowie andere Interpretationen haben zugegebenermaßen auch viel zum Ruhm des Sandmanns beigetragen. Die Vielzahl an Analysen und Erklärungsansätzen schaffen es jedoch hier nicht, wie so oft, den Text zu entzaubern, da dieser in meinen <strong>Augen </strong>einfach nicht vollständig erschlossen werden kann. Gerade dass immer etwas Geheimnisvolles an ihm verbleibt, ist eine Stärke des Texts, die schon in der Mehrdeutigkeit der verwendeten Sprache verankert ist. In die mitreißend düstere Atmosphäre sind ewige Themen wie Liebe, Wahnsinn und Menschlichkeit eingewoben und dabei gelingt es Hoffmann sogar noch selbstreflexiv den Schreibprozess und das Erzählen an sich anzusprechen. Dieser unerwartete Einschub und Wechsel der Erzählweise nach den drei Briefen, wirkt einerseits zwar als retardierendes Element störend auf den Handlungsfluss, erzeugt aber gerade durch diese Verzögerung Spannung. Zudem wird dem Text eine weitere dynamische Komponente verliehen und eindeutige Aussagen werden erschwert.</p>
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