Genre: Drama & Trauriges, Fantasy & Übernatürliches, Politik & Gesellschaft Orginaltitel: “God is Dead”
Seitenzahl: 221 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2007
Mims Bewertung:
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Eine Frau, nach eigenen Angaben auf der Suche nach ihrem Bruder, schleppt sich in ein Flüchtlingslager, wo sie schließlich stirbt. Durch einige Hunde, die von ihrem Leichnam gekostet haben, wird bekannt, dass es sich um Gott gehandelt hat – und als die Todesnachricht Gottes sich verbreitet, ist nichts mehr, wie es war. Jugendliche verzweifeln, weil sie die Perspektive verlieren, ein Kinderkult entsteht, bei dem Erwachsene sinnlos Kinder anbeten, es wird Krieg im Namen der Wissenschaft geführt. In neun Szenen schildert Currie diese Welt ohne Gott…
Die Idee zu diesem Roman fand ich sehr interessant. Ich war dann überrascht, dass es sich eigentlich um neun Kurzgeschichten handelte, die eigentlich kaum miteinander verbunden waren. Teilweise waren ganz interessante oder auch erschreckende Ansätze dabei – etwa Kinderkult und der Psychologe, der dafür zuständig ist, diesen zu unterbinden. Eher uninteressant fand ich den Krieg, der vielleicht ein extremes Szenario darstellen sollte – aber ich finde, für diese Möglichkeit braucht es keinen “Tod Gottes”. Was mich mehr interessiert hätte, wären Glaubensauseinandersetzungen gewesen, was der Tod Gottes für die Religion bedeutet, was frühere Atheisten dazu gesagt hätten und so weiter. Sichtweisen von Menschen der verschiedensten Glaubensbekenntnisse. Ich finde, man hätte mit dem Thema noch einiges mehr anstellen können, sich vielleicht auch mehr mit den Charakteren auseinandersetzen können, anstatt alles in Kurzgeschichten zu verpacken.









