Mim | 6. März 2010 | 17:03
Stephenie Meyer:

»Twilight«

»Twilight«

Genre: Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: #usa
Seitenzahl: 498
Erscheinungsjahr: 2005
Mims Bewertung: 4*
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Um ihrer Mutter den Freiraum zu geben, mit ihrem Freund Phil herumzureisen, zieht Bella Swan aus dem sonnigen Arizona in die regnerische Kleinstadt Forks zu ihrem leiblichen Vater Charlie – für sie ein großes Opfer. Wie erwartet, fällt es ihr zunächst schwer, sich an der neuen High School einzugliedern, da sie sich auch zu Hause immer schon ein bisschen als Außenseiterin gefühlt hat. Bald ziehen jedoch die Cullens Bellas Aufmerksamkeit auf sich: alle fünf blass, immer abseits von den anderen Schülern und unmenschlich schön. Als Bella aber im Unterricht zum ersten Mal dem offenbar Jüngsten, Edward, begegnet, ist die Reaktion mehr als eigenartig: er ist mehr als feindselig, redet nicht mit ihr und bleibt in den folgenden Tagen der Schule fern. Bella ist verunsichert und versteht nicht, was sie Edward getan haben könnte, doch die Situation nimmt eine Wendung, als sie fast das Opfer eines Autounfalls vor der Schule wird und Edward sie auf unerklärliche Art und Weise rettet. Die Beziehung der beiden wird zunehmend enger, doch Edward warnt Bella andauernd davor, dass er gefährlich ist, während sie versucht, hinter das Geheimnis von ihm und seiner Familie zu kommen. Bis ihr bei einem Ausflug ein Freund der Familie, Jacob, von einer Legende über “kalte Wesen” erzählt…

Also gut: jetzt habe ich mich also endlich mit dem Hype auseinandergesetzt. Und weil alle Welt davon redet und Twilight entweder hasst oder liebt, finde ich es auch extrem schwierig, mir ein Urteil zu bilden – ich bin wahnsinnig voreingenommen, aber ich weiß nicht einmal, in welche Richtung. Sagen wir es so: es gibt einiges, was mich an Twilight genervt hat (beziehungsweise auch an New Moon nerven wird). Ich bin kein Fan von ewigen Liebesschwüren, vor allem, wenn sie das Wort “forever” beinhalten und zumindest eine der Beteiligten ein Teenager in der ersten richtigen Beziehung ist. Bellas andauernde (und auch noch ausgesprochene) Selbstzweifel, Edwards ewiger Beschützerton und “ich bin ein gefährliches Monster, du solltest überhaupt nichts mit mir zu tun haben wollen”. Davon abgesehen, dass ich einmal gedacht hätte, dass ich Vampirgeschichten gar nichts abgewinnen kann, was ich inzwischen ein bisschen revidiert habe (irgendwo ist da zugegebenermaßen ein gewisser Reiz – auch wenn ich jetzt nicht in die nächste Buchhandlung rennen und sämtliche Blutsauger-Romane aufsammeln würde, das allerdings auch aus dem Grund, dass das meiste momentan eh nur Twilight-Abklatsch sein düfte). Alles in allem möchte man meinen, dass ich mich dank dieser Dinge ein bisschen durchgequält habe. Das war aber überhaupt nicht der Fall, das war meine eher unbegründete Angst vor dem Lesen (ich wusste ja, da ich den Film schon gesehen habe, worauf ich mich ungefähr einlasse). Die vielen Liebesszenen werden zwischendurch mit etwas Action aufgepeppt, spannend sind auch die Hintergrunddetails über die Cullens und Vampire im Allgemeinen, die Charaktere sind, wenn auch mitunter leicht anstrengend, sympathisch. Wegen dieser Kombination vergebe ich jetzt großzügige vier Sterne und werde sehen, ob mich die anderen Bücher der Twilight-Saga endgültig zum Fan machen oder mich eher kalt lassen.

»Niemand ist eine Insel« »13 Little Blue Envelopes«


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