Mim | 14. March 2010 | 02:03
Stephenie Meyer:

»New Moon«



Genre: Drama & Trauriges, Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: #usa
Seitenzahl: 563 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2006
Mims Bewertung: 4*
Jetzt bei Amazon.de bestellen.

Bellas Beziehung mit Edward hat leider ihre Schattenseiten. Er weigert sich vehement, ihrem Wunsch nachzugehen – denn Bella möchte auch zum Vampir werden und unsterblich sein wie die Cullens. Dementsprechend blickt sie ihrem Geburtstag auch mit allem anderen als mit Freude entgegen, denn ihr behagt der Gedanke nicht, dass sie nun älter ist als Edward, der für immer siebzehn sein wird. Bei der Geburtstagsfeier, die die Cullens für sie organisieren, passiert schließlich das Unglück: Bella schneidet sich, eine sehr gefährliche Situation in einem Raum mit lauter Vampiren. Edward entscheidet endgültig, dass seine Familie zu gefährlich ist für Bella, und so verlassen die Cullens Forks. Bella bleibt zurück, zerfressen von Liebeskummer, und das Einzige, was sie aufmuntert, ist ihre Freundschaft mit Jacob Black. Er hilft ihr, ein Motorrad fahrtüchtig zu machen, als sie auf der Suche nach dem ultimativen Adrenalinkick ist, da sie immer, wenn sie in Gefahr schwebt, Edwards Stimme hören kann. Doch bald bekommt Bella heraus, dass auch Jacob seine dunklen Geheimnisse hat…

New Moon hat mir eigentlich noch besser gefallen als Twilight. Vielleicht lag es daran, dass ich die Geschichte noch nicht kannte (von Twilight habe ich ja vorher schon den Film gesehen) oder auch daran, dass Jacob einmal eine gute Abwechslung war – ich war richtig enttäuscht, als die Cullens dann wieder aufgetaucht sind, weil klar war, dass es sich damit auch mit der Jacob-Episode hat. In der Interaktion mit ihm war sie wieder ganz anders, viel selbstbewusster und auch die Dialoge waren erfrischend. Insofern habe ich auch den ersten Teil des Buches richtig verschlungen, habe mich nachher aber auch wieder mit Edward angefreundet. Ich fand es gut, dass mit den Werwölfen und den Volturi auch ganz neue Elemente eingebaut wurden – die Türen für die folgenden Bände stehen weit offen, und ich bin schon gespannt, was noch kommt.

Was mich noch immer etwas nervt, und ich hoffe, es gibt sich in Eclipse endlich einmal ein wenig, ist Bellas Verhalten in Bezug auf Edward. Inzwischen hat er doch auf jede erdenkliche Art und Weise bewiesen, dass er sie liebt, und sie hat immer noch diese wahnsinnigen Selbstzweifel – sehr anstrengend. Bella ist ein Charakter, der sehr festgefahren denkt, auch da sie sich regelrecht in ihrem Liebeskummer verkriecht und den Gedanken nicht aufgeben möchte, auch ein Vampir zu werden. Da kann ich mich nicht immer in sie hineinversetzen. Auch bin ich nicht so der Fan davon, dass Edwards und Bellas Liebe dermaßen als gegeben und immerwährend dargestellt wird – ich halte es nicht für realistisch, dass dermaßen wenig Zweifel an der Liebe als solches gestellt werden. Diese Sachen sind nicht so schlimm, dass sie das Lesevergnügen trüben (sonst wäre ich nicht auf vier Sterne gekommen), sind aber für mich doch ein kleiner Störfaktor.

»13 Little Blue Envelopes« »Die Erfolgsmasche«


Bewerten
(0 Stimmen) Loading ... Loading ...
Kommentieren