Nefa | 12. March 2010 | 01:03
Maureen Johnson:

»13 Little Blue Envelopes«



Genre: Briefe, Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen, Reisebericht
Orginaltitel: #usa
Seitenzahl: 320 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2006
Nefas Bewertung:  4*
Jetzt bei Amazon.de bestellen.

Als Ginny Blackstone einen Brief mit 1000 Dollar und ein paar seltsamen Regeln von ihrer kürzlich verstorbenen Tante Peg erhält, beschließt sie, den Anweisungen zu folgen. Ihr erster Weg führt sie zu einem kleinen chinesischen Restaurant, wo sie ein Paket mit zwölf weiteren Briefen erhält, die sie nur der Reihe nach öffnen darf, jenachdem was die Anweisungen besagen. Kurz darauf findet sich die schüchterne Ginny auf einer abenteuerlichen Reise wieder, die sie unter anderem nach London, Rom und Paris führt. Jeder der Briefe führt sie auf den Spuren ihrer Tante, so soll Ginny zum Beispiel eine Künstlerin in Schottland besuchen oder in Rom den Virgilien ein Opfer darbringen. In London lernt Ginny den leicht verrückten Keith kennen, der sie auf einem Teil ihres Weges begleitet.

Rule #1: You may bring only what fits in
your backpack. Don’t try to fake it out with
a purse or a carry-on.

Rule #2: You may not bring guidebooks,
phrase books, or any kind of foreign
language aid. And no journals.

Rule #3: You cannot bring extra money or
credit/debit cards, traveler’s checks, etc.
I’ll take care of all that.

Rule #4: No electronic crutches. This means
no laptop, no cell phone, no music, and no
camera. You can’t call home or communicate
with people in the U.S. by Internet or
telephone. Postcards and letters are
acceptable and encouraged.

Im Großen und Ganzen, habe ich das Buch recht nett gefunden. Die Idee, Ginny auf einer Reise zu schicken, von der sie selber nicht weiß, wohin sie sie führen wird, ist orginell und Maureen Johnson bemüht sich sehr, die Eindrücke der verschiedenen Länder so zu beschreiben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Aber genau das hat mich teilweise ein bisschen gestört, denn gerade die Beschreibung von London kam mir sehr “amerikanisch” vor. Für Europäer ist der Unterschied wahrscheinlich nicht so gravierend, wie für Amerikaner, deshalb sind mir viele Schilderung viel zu naiv und im Allgemeinen zu detailreich vorgekommen. Natürlich kamen auch die typischen Klischees über jedes der Länder vor ;)
Außerdem finde ich die Geschichte teilweise ein wenig unrealistisch. Ginny hat nicht viel Geld, trotzdem kann sie es sich leisten, kreuz und quer durch Europa zu reisen – jeder, der auch nur mal versucht hat, von Österreich nach Deutschland mit dem Zug zu fahren, wird bestätigen können, dass das ohne ein gewisses Budget wohl nicht möglich ist ;)
Ich würde dem Buch dreieinhalb Sterne geben und runde deshalb auf vier Sterne auf, weil ich die Autorin Maureen Johnson sehr gerne mag. Ich kann ihren einzigartigen Stil auf Twitter nur empfehlen.

»Twilight« »New Moon«


Bewerten
(0 Stimmen) Loading ... Loading ...
Kommentieren