Genre: (Auto-)Biografisch, Humor & Skurriles, Politik & Gesellschaft, Sachbuch Orginaltitel:
Seitenzahl: 263 (Paperback, Sammelband)
Erscheinungsjahr: 1946 bzw. 1960 bzw. 1977
Mims Bewertung:
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George Mikes’ “How to be an Alien” ist wahrscheinlich eines der bekanntesten (Hand-)Bücher über die Briten. Als Ungare, der als junger Erwachsener nach London gegangen ist, setzt er sich humorvoll mit dem Völkchen auseinander und fasst verschiedenste Absurditäten zusammen. “How to be a Brit” ist ein Sammelband, der seinen Erstling und seine späteren Bücher, “How to be Inimitable” und “How to be Decadent”, in denen er seine Meinung teilweise etwas revidiert und den Veränderungen der letzten Jahre anpasst, vereint und insgesamt einen ganz netten Einblick in die Mentalität und die Eigenheiten der Briten gewährt.
Ich war von Mikes leider nicht ganz so begeistert wie erwartet. Als ich im Zuge eines Kurses an der Uni “How to be an Alien” in der Hand hatte und mir das Kapitel über das Wetter angesehen habe, dachte ich mir, “Das muss ich lesen!” – leider waren aber die beiden überzeichneten Dialoge, die ich da überflogen habe, mitunter das Lustigste am Buch. Es gab viele interessante, auch sehr amüsante Stellen – mir haben das Kapitel über das Planen von englischen Städten oder das übers Autofahren sehr gut gefallen – aber dazwischen waren auch einige eher langweilige, besonders in “Inimitable” und “Decadent”. Wahrscheinlich wäre ich positiver eingestellt, hätte ich nur das erste Buch gelesen. Im Allgemeinen empfehle ich die drei Bücher eher als “Klolektüre”, was ich keineswegs abwertend meine – aber wenn man alles in einem Rutsch liest (so wie ich es immer tue), wird es mit der Zeit etwas anstrengend.









