Genre: Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Shopaholic Abroad”

Seitenzahl: 445 Erscheinungsjahr: 2001 Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon.de bestellen.
Rebecca Bloomwood ist jetzt, nachdem sie ihre kleine Finanzkrise in den Griff bekommen hat, eigentlich ziemlich glücklich: sie hat einen Freund und einen neuen Job, bei dem sie mehr verdient. Leider hat sie noch immer nicht gelernt, ihre Ausgaben in den Griff zu bekommen. Das verschlimmert sich, als Luke ihr eröffnet, dass sie vielleicht nach New York ziehen: Becky ist begeistert, niemand ist besser in so einer Großstadt aufgehoben als sie. Also macht sie sich gleich auf zu ein paar ausgiebigen Shopping-Touren und entdeckt dabei die amerikanischen “Sample Sales”, bei denen echte Designerstücke wahnsinnig reduziert sind. Erst, als die Presse davon Wind bekommt, merkt Becky, dass ihre Schulden ihr schon wieder über den Kopf wachsen – und das ist noch nicht einmal das schlimmste an der Sache…
Im zweiten Band der “Schnäppchenjägerin” waren genauso viele brenzlige und peinliche Situationen und Becky-ismen (ein bisschen Geschwindle hier und da) enthalten wie im Vorgänger, und das macht auch den Lesespaß aus. Dazu gibt es gar nicht so viel zu sagen – wem der erste Band gefallen hat, für den wird auch der zweite ein Pagerturner sein. Wofür es aber für mich Abstriche gibt, ist das Ende. Es hat mir gar nicht gefallen, weil es so verdammt klischeehaft ist. Vorhersehbar finde ich okay – es ist ja logisch, dass das Paar am Ende zueinander findet – aber eines, das in jedem zweiten Film vorkommt und noch nie besonders witzig oder authentisch war, nervt mich ein bisschen. Ein Ende, bei dem weniger versucht wird, im letzten Moment noch eine “Wendung” zu erzielen, hätte mir besser gefallen. Bis auf diese Sache war ich zufrieden mit dem Buch, darum gebe ich trotzdem noch glatte vier Sterne.









