Mim | 8. September 2009 | 01:09
Paulo Coelho:

»Brida«

»Brida«

Genre: Fantasy & Übernatürliches, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: “Brida” #bra
Seitenzahl: 250 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 1990
Mims Bewertung: 3*
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Brida ist eine junge Frau, die sich für Magie interessiert und sich an einen Magier wendet, um sie zu lernen. Er hilft ihr zwar, die “Dunkle Nacht” zu begreifen, aber sie ist nicht sicher, ob sie mit der Sonnentradition zurecht kommt, die er ihr näher bringen will. Über einen Buchhändler kommt sie zu einer weiteren Magierin, Wicca, die zu ihrer richtigen Meisterin wird und sie in die Mondtradition einführt. Mit ihrem Talent und ihrer Hingabe lernt Brida schnell. Eines der ersten Dinge, von denen sie erfährt, ist jedoch der “Andere Teil”: da die Atome des Universums sich immer neu zusammensetzen, haben die Atome in jedermanns Körper schon in vielen anderen gelebt – und wenn zwei Menschen Teile in sich tragen, die früher einmal zu ein und dem selben Körper gehört haben, sind sie sozusagen füreinander bestimmt. Doch während Brida einen Verlobten hat, den sie wirklich liebt, weiß der Magier, an den sie sich anfangs gewandt hat, dass es sich bei ihr um seinen Anderen Teil handelt…

Ich wollte eigentlich schon lange einen Roman von Coelho lesen, aber mit “Brida” habe ich vielleicht nicht ganz das Richtige erwischt. Das Buch ist mir zu esoterisch, ist teilweise sehr philosophisch geschrieben und viele der Dialoge erschienen mir zu konstruiert – alles Dinge, die ich nicht so gerne an Büchern mag. Anscheinend soll es sich um eine wahre Geschichte handeln, wie das Vorwort suggeriert, aber ich kann diese ganzen Magie- und Ritualdinge nach wie vor nicht glauben. (Ich halte sie eher für hochgespielte Fantasien und Vorstellungen – wenn ich an etwas glaube, dann an die Macht der Suggestion.) Aber das gehört hier eigentlich nicht her. Was ich ganz interessant finde, da ich es bisher eher sogar für gegensätzlich empfunden habe, und es hier erstmals gelesen habe, ist die Verbindung von Magie und dem Christentum. Die Spiritualität ist sehr eng mit dem Glauben an Gott verbunden und sogar danach ausgerichtet. Und auch wenn ich nicht daran glaube, war auch die Beschreibung der verschiedenen Rituale manchmal ganz spannend. Vielleicht werde ich noch etwas von Coleho zu einer ganz anderen Thematik lesen, da sein Schreibstil angenehm ist und sich flüssig lesen lässt – was sich besonders dadurch zeigt, dass mir trotz des Inhalts das Lesen nie zu zäh wurde.

»Der Palio der toten Reiter« »Artemis Fowl«


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