Ale | 9. September 2009 | 21:09
Eoin Colfer:

»Artemis Fowl«



Genre: Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend
Orginaltitel: #uk
Seitenzahl: 396 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2001
Ales Bewertung: 4*
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“How does one describe Artemis Fowl? Various psychiatrists have tried and failed.”

Artemis Fowl ist hochintelligent und kriminelles Meisterhirn – und er ist erst 12 Jahre alt. Außerdem wird er unterstützt von seinem Butler namens Butler, einem zum Kampfprofi ausgebildeten Muskelprotz. Er ist so genial, dass er die unterirdische Welt der Elfen, Zwerge und Trolle entdeckt und promt auf die Idee kommt, deren Magie dazu zu benutzen, das verlorene Familienvermögen zurückzuholen und nach seinem verschollenen Vater zu suchen.
Währenddessen wird die Elfe Holly Short, Officer bei jener Abteilung der Unterweltpolizei, welche dafür sorgt, dass die Menschen nicht von der Existenz der Unterirdischen erfahren, beauftragt, ein Chaos in Italien zu schlichten, verursacht durch einen Troll.  Doch Artemis Fowl nützt das Durcheinander des Einsatzes um Holly zu entführen und um von den Elfen mehrere Tonnen Gold zu erpressen. Die Einsatzkräfte aus dem Untergrund ziehen alle Register um Officer Short zu befreien, doch Fowl bleibt nicht untätig und lernt immer mehr über die hochentwickelte Technik der Unterirdischen. Schließlich beschließen die Elfen, ihr Ass aus dem Ärmel zu ziehen: einen Zeitstopp, aber dies ist höchst riskant und könnte schlimme Folgen haben…

Zugegeben, ich bin ein bisschen zu alt für dieses Buch, aber ich hab es trotzdem gern gelesen. Zu alt deshalb, weil man allein am Inhalt merkt, dass es für jüngeres Publikum geschrieben worden ist, aber das hat mich noch nie aufgehalten. Auf jeden Fall finde ich die Idee eines 12-jährigen Genies sehr faszinierend, und auch an der Art, wie er sich verhält und ausdrückt merkt man, dass er reifer ist als andere in seinem Alter. Wirklich interessant für jüngere Schulbankdrücker wird es, weil Artemis so genial ist, dass er nicht einmal in die Schule geht.
Das Buch überzeugt durch durch die vielen durchdachten Details, wie etwa die technischen Erfindungen der Elfen oder die ganze Komplexe Welt der Elfen.
Ich habe das Buch in der Originalsprache Englisch gelesen, obwohl das deshalb nicht so leicht ist, wie man meinen mag, weil viele Slangwörter vorkommen, die man nur mit dem Kontext versteht.
Ein nettes Feature ist, dass sich ein in Geheimschrift verschlüsselter Code durch das Buch zieht, den man selber übersetzen kann und der dann eine eigene kurze Geschichte erzählt.

Insgesamt ein lustiges Buch für zwischendurch, aber nur für jüngere Leser oder für ältere, die nicht von den Kinderbüchern wegkommen ;)

»Brida« »Die Päpstin«


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