Mim | 6. Juli 2009 | 00:07
Walter Moers:

»Rumo & Die Wunder im Dunkeln«

»Rumo & Die Wunder im Dunkeln«

Genre: Fantasy & Übernatürliches, Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen, Science Fiction & Horror
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 693 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2003
Mims Bewertung: 5*
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Die Geschichte von Rumo beginnt damit, dass er eines Tages erstmals seinen “silbernen Faden” riecht und sich unbedingt auf die Suche danach machen möchte. Das ist für einen Wolpertinger wie ihn nicht ungewöhnlich – dabei handelt es sich nämlich um Wesen, die aussehen wie Hunde, unglaublich begabt im Kämpferischen sind und die sich ab einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens auf die Suche nach etwas Bestimmtem machen. Rumos Reise beginnt bereits mit einem lebensgefährlichen Abenteuer, als er von den Zyklopen gefangen genommen wird, und wo er sich mit Hilfe der Haifischmade Smeik an eine Befreiungsaktion macht. Das ist aber nur der Anfang einer großen, gefährlichen und aufregenden Odyssee…

Nachdem ich vor geraumer Zeit “Die Stadt der träumenden Bücher” gelesen habe, wollte ich unbedingt noch ein Buch von Moers lesen – und das war eine gute Entscheidung. Der ganz eigene Stil des Autors, der zwar irgendwie entfernt Merkmale eines Kinderbuches aufweist, was durch die ganzen Zeichnungen noch unterstrichen wird, auf der anderen Seite aber viel zu blutrünstig und teilweise beinahe gruslig für eine jüngere Altersgruppe ist, zieht den Leser sofort in seinen Bann, und auch hier wieder eine Schatzkiste an Kreaturen, Schauplätzen und Eigenheiten, die sich Moers für seine Welt ausgedacht hat. Fantasy in einer ganz besonderen, schrägen Variante, und auf jeden Fall auch solchen zu empfehlen, die glauben, mit so einem Roman normalerweise nichts anfangen zu können.

»Waterland« »This Charming Man«


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