Mim | 3. May 2009 | 01:05
Sophie Kinsella:

»Kennen wir uns nicht?«



Genre: Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: “Remember Me?” #uk
Seitenzahl: 410 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2008
Mims Bewertung: 5*
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Lexi wacht nach einem Sturz im Krankenhaus auf und stellt fest, dass alle sich ein wenig seltsam zu benehmen scheinen. Bald findet sie heraus, dass sie einen Gedächtnisverlust erlitten hat – während ihre letzten Erinnerungen aus dem Jahr 2004 stammen, in dem sie einen Freund, der sich Loser Dave nannte und sich dementsprechend verhielt, schiefe Zähne und einen unzufriedenstellenden Job hatte, sind inzwischen drei Jahre vergangen – und Lexi scheint ein komplett anderes Leben zu haben. Begeistert stellt sie fest, dass sie einen stinkreichen Ehemann hat, in ihrer Firma inzwischen einen Chefposten und in Luxus lebt. Im ersten Moment kommt ihr all das wie ein Märchen vor – doch diese Einstellung gerät bald ins Wanken: im Beruf hat sie sich scheinbar zu einer kaltblütigen Schlange entwickelt und ihre früheren Freundinnen hegen Groll gegen sie. Und dann taucht auch noch ein seltsamer Typ auf, der entsetzt darüber ist, dass sie sich nicht an ihn erinnern kann…

Wie kommt man dazu, irgend so einem Frauenbuch fünf Sterne zu geben? Ganz einfach, es hat wieder einmal bewiesen, dass ich Kinsellas Romane wirklich liebe. Wie immer ließ es sich total schnell lesen beziehungsweise verschlingen, und auch wenn es mir sonst nie so geht, war ich traurig, als ich es ausgelesen habe. Lexi war wieder eine der etwas tollpatschigen Protagonistinnen von Kinsella, auch wenn es meiner Ansicht nach etwas weniger übertrieben herüberkam als sonst, und man konnte sich einfach wieder mit ihr identifizieren. Die paar Fettnäpfchen, in die sie tappt, kamen glaubhaft herüber, und auch Lexis Gefühlsleben, wie sie mit dem Gedächtnisverlust umgeht und damit, dass ihre früheren Freundinnen nichts mehr für sie übrig haben, wurde sehr authentisch dargestellt. Einfach schön und bildlich vorstellbar. Dieses Buch war einfach unterhaltsam – und so soll Lesen ja sein.

»Null« »Die Bibliothek bei Nacht«


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