»Kindsköpfe«
Genre: Drama & Trauriges, Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen Orginaltitel:
Seitenzahl: 302 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2009
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon.de bestellen.
Niklas und Oliver sind inzwischen seit über sechs Jahren zusammen, und Oliver scheint langsam ein Nest bauen zu wollen: er möchte bei Niklas einziehen und bringt immer öfter seinen Wunsch an, Kinder zu haben. Niklas ist erst einmal wenig begeistert, doch alles ändert sich schlagartig, als seine Schwester Inken stirbt. Das Paar nimmt deren zwei Kinder zu sich auf und eine Weile lang herrscht Familienglück unter den vieren. Doch dann tauchen plötzlich unerwartet der leibliche Vater und dessen neue Frau auf und wollen um ihr Sorgerecht kämpfen…
Angefangen hat das Buch zwar wirklich gut, aber im Endeffekt kann ich, fürchte ich, doch nur drei Sterne geben. Während anfangs sehr gut die Probleme beschrieben wurden, die sich daraus ergeben, dass ein homosexuelles Paar Kinder aufnimmt, und auch die Reaktion der Kinder gut beschrieben wurde, fiel mir immer öfter auf, dass einfach das Gefühl fehlt. Zwar kam es dann stellenweise auf, aber ich habe mich doch gewundert, dass weder von Seiten der Kinder, die die Mutter verloren haben, noch von Niklas sehr viel Trauer herüberkam. Dann, als die Schwierigkeiten in der Beziehung mit Oliver auftraten, genauso wenig. Das reichte mir einfach nicht, um mich in die Personen hineinzufühlen. Auch mochte ich die Richtung, in die das Buch am Ende ging, nicht so sehr. Es war mir alles zu lose und Wischiwaschi, da wäre mir ein besser ausgearbeitetes, vielleicht etwas langwierigeres Ende lieber gewesen. Schade, dabei hat es wirklich gut und auch witzig angefangen und ich mochte auch die Rückblicke, die in die Geschichte eingeflochten sind.









