»Generation doof«
Genre: (Auto-)Biografisch, Humor & Skurriles, Politik & Gesellschaft Orginaltitel:
Seitenzahl: 331 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2008
Mims Bewertung:
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Unsere Generation ist schon irgendwie seltsam: Erwachsene spielen Videospiele, Fernsehen ist Gesprächskulisse, Liebesbeziehungen werden mit einem Klick im Internet aufgebaut und gehen genauso schnell wieder auseinander, die Eltern sind zu bequem, ihre Kinder richtig zu erziehen und als gebildet gilt, wer in einer Quizshow ein paar Multiple Choice-Fragen richtig beantworten kann. All das beobachten Stefan Bonner und Anne Weiss in ihrer Umgebung – und unter all dem leidet natürlich die echte Bildung, all das wird durch die zunehmend doofe Gesellschaft immer mehr gesteigert…
Ich finde das Buch nicht ganz leicht zu beurteilen. Die beiden Autoren analysieren so ziemlich alles, was im 21. Jahrhundert so gemacht wird, beschreiben die Hobbys, die die Leute so haben. Was mir gefallen hat, ist, dass sie selbstironisch an die Sache herangegangen sind und dass die Szenen mit schönen Bespielen untermalen haben (Großteils solche, die man als YouTube-Videos schon lange kennt). Stellenweise konnte ich mir auch gut vorstellen, dass die angeführten Gründe zur Massenverblödung geführt haben. Was mir weniger gefallen hat, ist, dass manche Kapitel etwas langweilig waren und dank des offensichtlichen Versuches, ein bisschen Moralapostel zu spielen, manchmal auch ein wenig einseitig. Das Buch war an manchen Stellen (besonders wegen den Beispielen) sehr unterhaltsam und hat mich zum Lachen gebracht, an anderen hat es sich in die Länge gezogen und es wird mir möglicherweise, weil es eine Zusammenfassung von Dingen ist, die ich schon weiß oder schon bemerkt habe, nicht so lange im Gedächtnis bleiben.









