Genre: Science Fiction & Horror, Thriller & Krimis Orginaltitel:
Seitenzahl: 399 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2007
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon.de bestellen.
Als einer der Mitarbeiter von D.I., Distributed Intelligence, tot aufgefunden wird, steht Mark Helius als Firmenleiter erst einmal unter Mordverdacht, nachdem alle Indizien gegen ihn sprechen. Helius aber macht eine unglaubliche Entdeckung: DINA, das Softwaresystem seiner Firma, scheint Eigenleben und ein Bewusstsein entwickelt zu haben. Bald macht er Bekanntschaft mit dem System Pandora, das weltweit auf alle Computer zugreifen kann und dadurch Chaos stiftet – und das ist erst der Anfang. Bevor Pandora die Menschheit vernichtet, muss ein Weg gefunden werden, sie auszuschalten – doch das würde bedeuten, weltweit das Internet lahmlegen zu müssen, was undenkbar ist. Und noch dazu will natürlich keiner die Geschichte eines Computers glauben, der denken kann…
Der Roman war überraschend spannend, das Szenario, das Olsberg darin ausarbeitet, wirkt beklemmend realistisch. Dass die Technik irgendwann einmal Überhand nehmen wird, scheint durchaus plausibel nach all dem, was man erfährt. Auch Faktoren wie die Geld- und Machtgier der Menschen lässt der Autor nicht außer Acht. All das würde im Prinzip einen tollen Roman ausmachen, mir fehlte allerdings ein wenig die Authentizität auf zwischenmenschlicher Basis. Ich fühlte mich ein bisschen an Dan Brown erinnert, der zwar auch geniale Plots schreibt, dessen Charaktere und Beziehungen allerdings leider sehr flach und klischeebeladen wirken. Genau das habe ich auch in “Das System” beobachtet.









