Genre: Kinder & Jugend Orginaltitel:
Seitenzahl: 176 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 1993
Mims Bewertung:
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Auch wenn ihre Freundinnen nicht so begeistert sind, beruft Sprotte wieder einmal ein Bandentreffen ein. Die vier Mädchen, Sprotte, Frieda, Melanie und Trude, einigen sich darauf, sich die Wilden Hühner zu nennen. Nachdem es bisher mit der Bande nie so geklappt hat, gibt es diesmal aber mehr Stoff für Abenteuer und viel mehr Grund für die Mädchen, zusammenzuhalten: die Pygmäen, eine Bande aus vier Jungs aus ihrer Klasse, ärgern die Mädchen in einem fort, und das schreit natürlich nach Rache. Und dann gibt es da noch den geheimnisvollen schwarzen Schlüssel von Sprottes Oma…
Während “Die Wilden Hühner” auf der einen Seite ein typisches Kinderbuch ist, in dem die kleinen Protagonisten Abenteuer erleben, hebt es auf der anderen Seite niemals ab und lässt besagte Abenteuer realistisch ausgehen. Neben all dem merkt man aber auch, dass Funke ansatzweise auch erstere Themen angeht, auf die sie in den Fortsetzungen noch näher eingehen wird: Sprotte ist oft alleine und zeigt schon jetzt Anzeichen von Verbitterung, Willi wird von seinem Vater verprügelt und auch Trude scheint mit ihrem Vater Probleme zu haben. Ich finde es sowohl erfrischend, dass keine heile Welt vorgegaukelt wird, als auch pädagogisch sinnvoll, Kinder vorsichtig an diese Themen heranzuführen. Auch wenn ich jetzt doch schon etwas aus der Altergruppe für diese Bücher heraus bin (ich bin jetzt allerdings erstmals dabei, sie zu lesen – fast schade), finde ich sie – natürlich besonders für ihr eigentliches Zielpublikum – sehr zu empfehlen.









