Genre: Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen Orginaltitel:
Seitenzahl: 283 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2000
Mims Bewertung:
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Als Sprottes Mutter ihr eröffnet, dass sie mit ihrem neuen Freund alleine verreisen möchte und ihre Sprotte die Zeit auf einem Reiterhof verbringen soll, ist diese höchst verärgert. Davon abgesehen, dass sie den Klugscheißer, wie Sprotte den Freund ihrer Mutter nennt, überhaupt nicht ausstehen kann, hält sie auch sehr wenig von Pferden – das ist doch was für Tussis. Als ihre Freundinnen jedoch beschließen mitzukommen, ändert sich Sprottes Meinung, und nach den ersten Reitstunden bei Mona müssen sie und die anderen Hühner feststellen, dass das viel mehr Spaß macht, als erwartet. Doch natürlich gibt es auch wieder Schwierigkeiten: da sind diese Quälgeister, eine Bande aus drei Mädchen, die den Hühnern das Leben schwer machen. Und noch dazu verlieben sich ausgerechnet Sprotte und Frieda in den selben Jungen – den Sohn von Mona. Nur hat Frieda mehr Glück bei ihm und kommt ihm bei den Proben zu Romeo und Julia, denen Wilma, Frieda und Trude auch auf dem Ausflug noch fleißig nachkommen, näher…
Im vorletzten Band der Wilden Hühner ist ziemlich viel los, und man bemerkt, dass die Themen, die parallel laufen, dabei sind, einander abzulösen: die Bande steht nicht mehr so im Vordergrund, ansatzweise wird es den Mädchen fast zu kindisch, und dafür beginnt selbst Sprotte, sich für Jungs zu interessieren. Mir gefällt es, wie Funke es darstellt, dass die Mädchen älter werden, und wie gut sie kleine Eifersüchteleien, Verlegenheit und Liebeskummer beschreibt, die jetzt erstmals richtig thematisiert werden. Die kleinen Liebesgeschichten werden sehr süß dargestellt, anstatt abgeschmackt und platt zu wirken.










