Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “The Memory Keeper’s Daughter”
Seitenzahl: 523 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2005
Mims Bewertung:
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In einer verschneiten Nacht kommt Norah und Davids Sohn Paul zur Welt – und seine Zwillingsschwester Phoebe. Von dem Folgenden gibt es allerdings zwei Versionen. David erkennt als Arzt sofort, dass seine Tochter das Downsyndrom hat, und beschließt kurzerhand, sie wegzugeben, denn er möchte der Familie den Schmerz ersparen, den es bedeuten würde, wenn Phoebe aufgrund ihrer Behinderung früh versterben würde. Seiner Familie erzählt er, das Mädchen sei bei der Geburt verstorben. Die Krankenschwester Caroline währenddessen, die Phoebe in ein Heim bringen soll, findet es dort so schrecklich, dass sie das Baby mit zu sich nimmt und selbst aufzieht. So nehmen alle Leben ihren Lauf – und immer mehr wird klar, wie falsch Davids Entscheidung war…
Man kann dem Buch zugute halten, dass es sehr gefühlvoll geschrieben ist und mir gefällt auch die Handlung in ihren Grundzügen. Allerdings gab es sehr vieles, was mich genervt hat oder fern von der Realität war. Auch wenn ich vielleicht nur keine Muttergefühle nachvollziehen kann, kann ich nicht glauben, dass eine Mutter, die doch gerade einen gesunden Sohn bekommen hat, ihr halbes Leben lang einer Totgeburt nachtrauert. Dementsprechend finde ich es auch nicht realistisch, dass ein ganzes Familienleben dadurch so zu Grunde geht und der Sohn den Vater nur wegen seiner Verschlossenheit (und angeblicher Ablehnung) zu hassen beginnt. Im Großen und Ganzen war mir der Roman einfach ein bisschen zu gefühlsduselig und abgehoben, darum nur Durchschnitt für mich.









