Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Paradise”
Seitenzahl: 362 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2004
Mims Bewertung:
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Der Großteil von Hannahs Leben wird von dem Einen beherrscht – vom Trinken. Ihr Alltag verliert jeden Zusammenhang, durch die Trunkenheit besteht ihre Erinnerung nur mehr aus Lücken, sie will es so. Doch natürlich macht ihre Familie sich Sorgen um sie, sie soll einen Entzug machen. Der einzige Fixpunkt in ihrem Leben scheint ihr Freund Robert zu sein, der selbst Alkoholprobleme hat – und mit dem Hannah auch Höhen und Tiefen erlebt…
Der Einstieg in den Roman hat mir sehr gut gefallen. Hannahs Desorientierung wurde fantastisch beschrieben, für sie sind die Informationen über ihre Umgebung offenbar genauso neu wie für den Leser. Auch später werden immer wieder Szenen und Flashbacks eingeworfen, die mir stilistisch gut gefallen. Nur verliert sich etwa nach der Mitte der rote Faden der Geschichte, ich wusste nicht mehr, wo genau sie hinführen sollte, und das Ende war für mich auch nicht abgerundet. Das hat mich schon ein wenig gestört. Ich habe kein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende erwartet, aber das hier führte eher ins Nichts. Mir erschien auch die Geschichte teilweise unauthentisch, leicht klischeeangehaucht. Vielleicht verstehe ich die tiefere Botschaft nicht, aber ich war leider mit der zweiten Hälfte eher unzufrieden.









