»Heidi«
Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel:
Seitenzahl: 303 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 1880/1881
Mims Bewertung:
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Als das Heidi fünf Jahre alt ist, wird es von seiner Tante Dete zu seinem Großvater, von allen nur der Alm-Öhi genannt, hinaufgebracht. Während jeder ihn für einen alten, verbitterten Mann hält, lebt sich das liebenswerte Mädchen sehr schnell bei ihm ein, schließt Freundschaft mit dem Geißenpeter, der täglich die Geißen zur Weide hinaufbringt, und begleitet ihn dabei regelmäßig. Doch nach ein paar Jahren erscheint Dete wieder oben auf der Alm, um das Heidi mitzunehmen – Klara, die Tochter des reichen Herrn Sesemann in Frankfurt, muss im Rollstuhl sitzen und fühlt sich zu Hause oft sehr einsam und langweilt sich, weil der Vater selten daheim ist, und so soll das Heidi seine Spielgefährtin werden. Doch dem Heidi fällt es sehr schwer, seine Heimat in den Bergen zu verlassen…
Heidi mag teilweise etwas realitätsfern sein, utopisch und kitschig. Aber wenn man sich darauf einlässt, ist es genau das, was das Buch so rührend und einfach schön macht. Alles fällt am Ende zusammen, sodass alles gut wird, und jedes Kapitel macht aufs Neue einfach glücklich. Das liegt besonders auch an den vielen liebenswerten, durchaus dreidimensionalen Charakteren, an erster Stelle natürlich das Heidi selbst, das man einfach liebhaben muss, weil es so eine optimistische Art hat und immer an alle anderen denkt und sich so über die Natur freuen kann. Ich habe Heidi nun schon zum zweiten Mal gelesen, und es gibt keine mühsamen oder langweiligen Stellen, man rutscht nur so durch.
Die Kategorien für dieses Buch waren schwer auszusuchen, Drama stimmt nicht ganz, da sich für alles immer eine Lösung findet, und Beziehungskisten gibt es in diesem Sinne auch nicht, aber der Roman ist auf jeden Fall voller Liebe.









