Mim | 22. Dezember 2008 | 14:12
George Lindt:

»Provinzglück«

»Provinzglück«

Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 219 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2005
Mims Bewertung: 3*

Jan schlägt sich in Berlin seit Jahren als Selbstständiger eher so durch, doch dann bekommt er ein Jobangebot, das eine gute Chance und viel mehr Sicherheit darstellen könnte. Der Haken: er müsste die Großstadt verlassen und wieder in die Provinz ziehen, in der er aufgewachsen hat. Jan fällt die Entscheidung nicht leicht – denn schließlich hatte es einen Grund, dass er damals weggezogen ist. In so einem Kaff ist nämlich wirklich nichts los. Und dann bekommt seine Freundin Katharina auch noch das erste Mal bei einem Spielfilm einen Job als Kamerafrau und kann nicht weg – dabei ist das letzte, was Jan will, eine Fernbeziehung…

Im Großen und Ganzen war es ein nettes, sogar ein gutes Buch. Der Erzählstil gefällt mir, es wird alles schön umschrieben, sodass man es sich gut vorstellen kann, und hier und da werden Jans Erinnerungen und ein paar Anekdoten eingestreut. Es kommen viele gute Ideen vor. Dennoch hat der Roman es nicht geschafft, mich zu fesseln. Auch, wenn er sehr kurz ist, haben viele Szenen sich in die Länge gezogen, die Handlung war nicht übermäßig spannend und es endete auch zu abrupt und ungelöst. Während Lindt als Autor sicher Potenzial hat, bräuchte es vielleicht einen noch besser ausgearbeiteten, abwechslungsreicheren Plot.

»Die Menschenleserin« »Die Knebel von Mavelon«


Bewerten
(0 Stimmen) Loading ... Loading ...
Kommentieren