Genre: Liebe & Beziehungen, Thriller & Krimis Orginaltitel: “The Sleeping Doll”
Seitenzahl: 542 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2007
Mims Bewertung:
Daniel Pell ist ein Kultführer, der früher mit drei Frauen zusammenlebte, die seine Familie darstellten – seine oberste Devise ist und war immer schon Kontrolle und Manipulation, wofür er sich auch die richtigen Opfer sucht. Als er jedoch eine ganze Familie tötete, wobei nur die jüngste Tochter – von den Medien “Schlafpuppe” genannt – überlebte, da sie in ihrem Bett von Kissen und Stofftieren verborgen war und von Pell übersehen wurde, wurde er zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.
Jetzt, nach acht Jahren, hat er es mithilfe einer neuen Komplizin geschafft, aus dem Gefängnis auszubrechen – das ganze CBI ist in Aufruhr und versucht, ihn wieder einzufangen. Kathryn Dance, die Verhörspezialistin, wendet sich an die drei Frauen, mit denen Pell zusammengelebt hat und möchte auch von der Schlafpuppe hilfreiche Hinweise bekommen, um Pells Ziel zu erfahren…
“Die Menschenleserin” ist kein ganz gewöhnlicher Thriller – die Ermittlungen wurden einmal von einer anderen Seite beleuchtet, und zwar durch eine Kinesikexpertin, die die Menschen durchschauen und auf diese Weise schlussfolgern kann. Die besten Szenen waren meiner Meinung nach die, in denen Dance verhörte. Diese psychologische Seite hat mir sehr gefallen, allerdings war ich von den mehreren Wendungen gegen Ende des Romans nicht so begeistert – das ist etwas, was Krimiautoren sehr häufig machen und was dann oft sehr konstruiert wirkt, leider auch in diesem Fall ein wenig. Im Großen und Ganzen hat sich der Thriller für mich ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen, war aber an vielen Stellen sehr spannend und genießbar.









