Mim | 10. Oktober 2008 | 18:10
Ulrich Hoffmann:

»Was tun, wenn’s brennt?«

»Was tun, wenn’s brennt?«

Genre: Politik & Gesellschaft, Thriller & Krimis
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 325 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2001
Mims Bewertung: 3*
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Im Berlin der 80er beschließen sechs Punks, eine Clique von Hausbesetzern, eine eigene Bombe zu bauen, um ein leerstehendes Haus in die Luft zu jagen. Das Ganze geht allerdings schief – die Bombe geht nicht hoch, zumindest nicht sofort. Zehn Jahre später, als der Großteil der Freunde sich längst aus der Szene entfernt hat, explodiert die Bombe doch noch. So finden die Freunde sich nach der langen Zeit wieder zusammen, um die Spuren zu verwischen…

In erster Linie hatte ich gar keine Ahnung, in welcher Kategorie ich das Buch einordnen sollte. Der Film soll ja eine Komödie sein, aber ob das nun auch auf das Buch zutreffen soll oder nicht – gelacht habe ich kein einziges Mal. Sehen wir es also als eine Art Krimi.

Hmm, der Roman selbst… ich weiß nicht. Mit der Punk-Szene selbst kann ich nicht wirklich viel anfangen, finde die Ansichten übertrieben und ebenso die radikale Art, sie durchsetzen zu wollen. Das Buch hat meiner Meinung nach nicht wirklich etwas, worauf es hinauswill – gut, am Ende sind die sechs wieder Freunde, aber es wurde weder angedeutet, dass die Idee mit der Bombe letzten Endes doch zu viel war, noch, dass die Freunde ihren Ansichten treu geblieben sind. Vielleicht geht es nur darum, dass ein paar Punks eben doch irgendwann erwachsen werden und sich doch mit der Welt zufrieden geben. Es war keine langweilige Story, aber sie hatte irgendwie auch keine Aussage und es war auch keine herausragende schriftstellerische Leistung. Möglicherweise wirkt es als Film besser, da man manchmal schon merkt, dass der Roman an einen Film angepasst wurde.

»Hin und weg von Paul« »Einmal ist nicht genug«


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