Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Once Is Not Enough”
Seitenzahl: 519 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 1973
Mims Bewertung:
Nach einem schweren Unfall muss sich January, die Tochter eines wohlhabenden Mannes, der im Showgeschäft arbeitet, drei Jahre lang in einer Klinik erholen und neu laufen und sprechen lernen. Als sie endlich zu ihrem Vater zurückkehren kann, erwartet sie ein ganz neues Leben. Sie ist auf der Suche nach Liebe, kann diese aber nicht erreichen, da sie erst die hoffnungslose Liebe zu ihrem Vater Mike überwinden muss, und sie braucht einen neuen Platz in der Welt, um sich unabhängig fühlen zu können…
Vielleicht merkt man es schon in der Zusammenfassung – es ist schwer, die Handlung dieses Romans zu erklären. Das liegt daran, dass zumindest ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, nicht zu wissen, worauf das Buch hinauswill. Mir kam es teilweise wie eine Aneinanderreihung von Szenen vor, vielleicht, weil das Leben normalerweise auch so läuft; für einen Roman war es mir aber fast zu unstrukturiert.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch in den Siebzigern skandalös und auch dadurch aufregend war. Während es durchaus gut ausgearbeitete Charaktere gibt, sagt mir aber dieses Starleben, das hier beschrieben wird, nicht besonders zu. Heiraten ohne Liebe, Drogen, Affären… verkorkste Moralvorstellungen im Allgemeinen. Im Großen und Ganzen ist mir ein Buch mit einer kitschigen Lehre am Ende, dafür aber einem konstanten roten Faden, lieber.









