Genre: Drama & Trauriges, Politik & Gesellschaft Orginaltitel: “My Sister’s Keeper”
Seitenzahl: 476 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2004
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon bestellenAnnas Schwester Kate ist schwer krank; sie leidet an einer seltenen Form von Leukämie, und das ist auch der Grund, aus dem Anna überhaupt geboren wurde: als Spenderin für Kate. Angefangen mit Nabelschnurblut von Anna werden über die Jahre immer mehr Spenden nötig, und als Anna dreizehn ist, braucht Kate eine neue Niere… Anna aber weigert sich plötzlich, weiter für ihre Schwester zu spenden, und wendet sich an einen Anwalt, der ihr medizinische Entscheidungsfreiheit verschaffen soll…
Ich dachte mir, dass ein Autor, der sich schon an ein so brisantes Thema heranwagt, nur ein großartiges Buch daraus machen kann (oder sich damit gar nicht an die Öffentlichkeit trauen sollte), und so war es dann auch. Moralische und ethische Debatten verschwimmen in diesem Buch, niemand kann mehr sagen, was richtig oder falsch ist, und Picoult schafft es nicht nur, den Konflikt auf authentische Weise von allen Seiten zu beleuchten, indem sie aus den unterschiedlichen Perspektiven schreibt, sondern auch, dass die Ansichten sich am Ende kreuzen und vereinbaren lassen. Eine wirklich bewegende Geschichte mit einem dazupassenden, überraschenden Ende.









