Mim | 8. Juni 2008 | 14:06
Cornelia Funke:

»Tintentod«

»Tintentod«

Genre: Drama & Trauriges, Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 739 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2007
Mims Bewertung: 5*

Seit drei Monaten sind Meggie und ihre Familie nun schon in der Tintenwelt – und es sieht nicht so aus, als würden sie sie demnächst wieder verlassen, denn Mo hat eine neue Rolle in dieser Welt: er ist der Eichelhäher. Der Natternkopf ist natürlich noch immer auf der Jagd nach ihm, und darum haben Resa und Meggie Angst um ihn und davor, dass er seine neue Rolle nicht mehr ablegen kann… Mo aber wird nicht eher ruhen, bevor es in der Tintenwelt wieder friedlich zugeht, und dazu muss der Natternkopf sterben. Das ist aber nur mehr auf eine Weise möglich: die drei Wörter müssen in das Buch geschrieben werden, in das Mo seine Unsterblichkeit gebunden hat…

Auch der dritte Teil der Tinten-Triologie geht wieder in eine ganz andere Richtung. Ich weiß gar nicht, ob er noch als Kinderbuch einzuordnen ist, da er sehr viel düsterer ist als seine Vorgänger. Die überwiegende Hoffnungslosigkeit ist beim Lesen oft ein bisschen störend, auch wenn man weiß, dass es am Ende sicher gut ausgehen wird.

Auch diesmal gibt es ein überraschendes Ende – und einige neue, genauso überraschende Elemente und Beziehungen – und die letzten fünfzig Seiten fand ich besonders schön. Gut gefällt mir auch, dass alle größeren Fragen, die ich am Ende noch hatte, eigentlich abgedeckt wurden und der Leser nicht mit einem halboffenen Ende abgespeist wurde. Damit halte ich “Tintentod” für einen würdigen Abschluss.

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