Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Life on the Refrigerator Door”
Seitenzahl: 443 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2007
Mims Bewertung:
Claire ist fünfzehn Jahre alt und ein ganz normaler Teenager, ihre Mutter arbeitet in einer Geburtsklinik und muss darum jederzeit bereit sein. Aufgrund der Arbeit, aber auch, weil Claire in der Schule viel zu tun hat, sehen sich die beiden sehr selten und haben auch kaum Zeit zu reden, weshalb sie fast alles auf Notizen besprechen, die sie auf die Kühlschranktür kleben. Doch eines Tages entdeckt die Mutter einen Knoten in ihrer Brust – und von da an ist nichts mehr, wie es vorher war…
Hmm… es tut mir fast Leid, nur drei Punkte zu geben. Grundsätzlich liegt das vor allem an einem Punkt: das Buch gibt so wenig her. Von den 443 Seiten ist die Hälfte beschrieben und das nur minimalistisch. Gut, es gehört zur Besonderheit des Buches, dass es nur aus Notizen besteht – aber ich fühle mich ein klein wenig hereingelegt, dass ein dickes, teures Buch in weniger als einer Stunde lesbar war. Zu materialistisch? Ich weiß nicht, ich habe jedenfalls das Gefühl, dass das Ganze nicht so lange haften bleiben wird.
Die Thematik wurde gut behandelt. Claire ist eine ganz normale Tochter, verantwortungsbewusst, aber doch ein normaler Teenager, der sich schon einmal mit der Mutter streitet. Auch die Mutter ist absolut menschlich. Geschickt sind Informationen eingeflochten, wie dass die Eltern geschieden sind, Claires Freunde… aber teilweise halte ich die Vielfalt der Notizen für etwas übertrieben, dass die beiden sich gar nie sehen, ist fast unglaubwürdig, besonders, als die Mutter nicht mehr arbeitet. Aber das ist vielleicht notwendig, damit die Geschichte erzählt werden kann.









