Genre: Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend Orginaltitel:
Seitenzahl: 566 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2003
Mims Bewertung:
Alles beginnt in einer regnerischen Nacht, und Meggie weiß sofort, dass etwas nicht stimmt, als ein Fremder mit dem seltsamen Namen Staubfinger vor ihrem Haus auftaucht. Mo, ihr Vater, verhält sich auf einmal ganz seltsam und will nichts Genaueres verraten, als sie Hals über Kopf aufbrechen, um Meggies Großtante Elinor zu besuchen – um in ihrer riesigen Büchersammlung ein Buch zu verstecken, wie Meggie später erfährt. Zwischen diesem Buch, “Tintenherz”, Staubfinger und seinem Marder Gwin tauchen immer mehr Parallelen auf, und bald erfährt Meggie, dass auch das Verschwinden ihrer Mutter und der Grund, dass Mo ihr niemals etwas vorliest, damit zu tun hat: denn Mo besitzt die Fähigkeit, Dinge und Personen aus Büchern herauszulesen…
“Tintenherz” ist einfach ein ganz besonderes Buch. Besonders ins Auge springt vielleicht Cornelia Funkes wunderschöner Schreibstil, der jeden Satz wirken lässt, als hätte sie ihn eigens ausgearbeitet und an ihm gefeilt.
Immer wieder drückt sich von Neuem die Liebe zu Büchern aus, ob durch die Charaktere wie Meggie, Mo und Elinor, die sich selbst gerne von Geschichten entführen lassen, oder durch die treffenden Zitate, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen. Die Story selbst ist spannend und fantasievoll – und besonders denjenigen, die selbst Bücher lieben, kann ich “Tintenherz” nur wärmstens empfehlen.









