Mim | 3. March 2008 | 15:03
Walter Moers:

»Die Stadt der träumenden Bücher«



Genre: Fantasy & Übernatürliches
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 476 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2004
Mims Bewertung: 5*

Hildegunst von Mythenmetz ist ein Bewohner der Lindwurmfeste, wo er von seiner Kindheit an darauf getrimmt wird, einmal ein großartiger Dichter zu werden. Als jedoch Hildegunsts Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler im Sterben liegt, erzählt er ihm von einem großartigen Manuskript, das sein Leben verändert habe. Auch Hildegunst ist mehr als begeistert von dem Text und beschließt, sich aufzumachen und nach Buchhaim zu gehen, dem Brennpunkt von allem, was mit Büchern zu tun hat, und nach dem großartigen Dichter zu suchen, aus dessen Feder er stammt. Leider schenkt Hildegunst sein Vertrauen den falschen und findet sich schließlich in den Katakomben von Buchhaim wieder, wo viele Gefahren in unzähligen Formen lauern – allerdings auch viele Abenteuer…

Das war einfach ein wunderbares Buch. In jedem Kapitel eine Flut von neuen kreativen Erfindungen, immer neue interessante Ideen… Trompaunenkonzerte, die in der Lage sind, Geschichten über Melodien zu vermitteln, jemand, der aus Wimpern Skulpturen schnitzt, verschiedenste Wesen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Schon diese Details machen den Roman zu etwas Besonderem, dazu kommen liebenswerte Charaktere und Bilder vom Autor, die alles untermalen. Das Buch liest sich fließend, Moers’ Stil ist nicht kompliziert oder verschachtelt, und die schöne Handlung und die Kombination aus allem macht eindeutig Lust auf mehr!

»Frederick liebt Maria liebt Victor« »Tender Bar«


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