»Frederick liebt Maria liebt Victor«
Genre: Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “So hard to say”
Seitenzahl: 221 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2004
Mims Bewertung:
Frederick kommt nach einem Umzug in eine neue Klasse – und Xio verliebt sich sofort in ihn. Ermutigt von ihren Freundinnen, versucht sie, ihn für sich zu gewinnen. Die Clique geht ins Kino, Xio veranstaltet eine Party – aber alles, was läuft, geht von ihr aus, und Frederick scheint irgendwie nicht so angetan von ihr. Er hat nämlich insgeheim ganz andere Probleme – er muss auffallend oft an Victor denken, einen sportlichen und beliebten Jungen, mit dem er sich angefreundet hat. Aber Frederick weiß, was das bedeutet – schließlich wird Iggy, der allgemein als schwul bekannt ist, deswegen ständig von den anderen gehänselt…
Ich habe das Buch in der Bücherei gesehen und es mir sofort ausgeliehen, weil mir die Thematik gefällt und es dazu extrem wenige Bücher zu geben scheint. Allerdings hat sich beim Hineinlesen herausgestellt, dass es in erster Linie so eine typische Dreizehnjährigen-Geschichte ist (besonders nervtötend war der weibliche Hauptcharakter Xio, ein typisches Mädchen dieser Altersklasse); die Charaktere hätten ausgearbeiteter sein können, die vorkommenden Pärchen waren einfach so zusammengewürfelt (es kommen genau zwei Schwule im Buch vor, trifft sich gut, stecken wir sie gleich zusammen…) und die ganze Handlung im Grunde genommen sehr, sehr seicht (auch vom Handlungsaufbau her, es beginnt schon mal mit einem Umzug…). Vielleicht ist das Buch für Jüngere eine gute Möglichkeit zur Konfrontation mit dem Thema Homosexualität und es liest sich außerdem sehr schnell (im Grunde habe ich es in einem Zug durchgelesen). Sehr irritierend ist übrigens der Buchtitel, den hat wohl wieder jemand gesetzt, der keine Ahnung von der Handlung hatte… Xio schreibt als erstes, dass kein Mensch sie “Maria” nennt. :P









