Genre: Drama & Trauriges, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “La sombra del viento”

Seitenzahl: 563 (Paperback) Erscheinungsjahr: 2001 Mims Bewertung:
Als Daniel zehn Jahre alt ist, bringt sein Vater, der ihn nach dem Tod der Mutter alleine aufgezogen hat, ihn zum “Friedhof der vergessenen Bücher”, wo Daniel sich ein Buch aussuchen darf. Seine Wahl fällt auf “Der Schatten des Windes” von einem gewissen Julián Carax, die Handlung des Buches fesselt Daniel sofort und er verschlingt es in einer Nacht. Als er sich begeistert auf die Suche nach weiteren Büchern des Autors begibt, stellt sich heraus, dass diese eine absolute Rarität sind, und bald lernt Daniel auch den Grund kennen: ein Mann namens Laín Coubert, benannt nach einem Charakter aus “Der Schatten des Windes”, der den Teufel darstellt, hat es darauf abgesehen, sämtliche Werke von Carax zu verbrennen. Auf der Suche nach Gründen taucht Daniel immer tiefer in Carax’ Lebensgeschichte ein und entdeckt auffallende Parallelen zu seinem eigenen Leben…
Die drei Sterne gebe ich mit schlechtem Gewissen. “Der Schatten des Windes” ist für mich eines dieser Bücher, von denen ich weiß, dass sie sehr gut geschrieben sind, die mich aber rein vom Stoff her einfach nicht genug interessieren, um mich wirklich zu fesseln. Darum bin ich bei diesem Roman oftmals eine Weile hängengeblieben und fand das Lesen etwas zäh. Das erwartete Fantasy blieb aus, aber Zafón hat hier ein gutes Beziehungsgeflecht bewerkstelligt, interessante Parallelen und er wirft immer wieder Schlüsseldetails ein, die Einiges erklären; wir begleiten Daniel über Jahre auf seiner beinahe detektivischen Suche. Nur die enthaltene Romanze erschien mir gegen Ende ein wenig lasch.









