Nefa & Mim | 11. November 2007 | 20:11
Cornelia Funke:

»Tintenblut«

»Tintenblut«

Genre: Fantasy & Übernatürliches, Kinder & Jugend
Orginaltitel: #ger
Seitenzahl: 731 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2005
Bewertung: 5* (Nefa), 5* (Mim)
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Nichts beschreibt die Handlung des zweiten “Tintenwelt”-Romans besser, als der Klappentext:
Meggie las zum hundertsten Mal den Abschiedsbrief an ihre Eltern:
Liebster Mo! Liebe Resa!
Bitte macht euch keine Sorgen. Farid muss Staubfinge finden, um ihn vor Basta zu warnen, und ich gehe mit ihm. Ich will gar nicht lange bleiben, ich will nur den Weglosen Wald sehen und den Speckfürsten, den Schönen Cosimo und vielleicht noch den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Ich will die Feen wiedersehen und die Glasmänner – und Fenoglio. Er wird mich zurückschreiben. Ihr wisst, dass er es kann. Macht euch keine Sorgen. Capricorn ist ja nicht mehr dort.
Bis bald, ich küsse euch tausendmal, Meggie.

Wer “Tintenherz” liebt, wird auch den zweiten Teil lieben. Meggie liest sich und Farid in die Tintenwelt, die so liebevoll aufgebaut ist, dass man selber am liebsten in das Buch hineinschlüpfen würde. In ihrem typischen Stil beschreibt Cornelia Funke die Tintenwelt und führt somit eine ganz eigenen Geschichte weiter.
Ich kann nicht sagen, ob mir der erste oder der zweite Teil der Tintenwelt-Trilogie besser gefällt, denn man kann sie nur schwer vergleichen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich vielleicht zu “Tintenblut” tendieren, auch wenn ich den Schluss ganz furchtbar traurig finde.
Wer gerne liest, sollte dieses Buch und seinen Vorgänger auf jeden Fall lesen – auch wenn ich es in die Kategorie Kinder stecken muss, nur für die Kleinen ist es auf keinen Fall, ganz im Gegenteil, es ist ein wunderbares Buch, auch für Erwachsene. (Nefa)

Der zweite Teil ist genauso schön wie der erste. Vom Flair her ist “Tintenblut” ganz anders – diesmal gibt es mehr Fantasy-Elemente, da der Großteil des Buches diesmal in der Tintenwelt spielt. Mir kommt auch vor, dass diesmal mehr auf die Charaktere (von denen es natürlich auch reichlich neue gibt) und deren Beziehungen untereinander eingegangen wird – Meggie und Farid natürlich, oder die Beinahe-Vater-Sohn-Beziehung von Staubfinger und Farid. Und natürlich gibt es auch diesmal viele fantasievolle Ideen und Wendungen, die die Tintenwelt-Bücher spannend halten.
Das Ende schreckt in gewisser Weise doppelt – und es lässt noch Hoffnung offen, auf die man sich aber als Leser genauso wenig verlassen möchte, wie die Charaktere, und ich bewundere auch diese Undurchschaubarkeit. (Mim)

»The Fields of Grief« »Volltreffer«


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