Nefa & Mim | 20. October 2007 | 20:10
Sophie Kinsella:

»Prada, Pumps und Babypuder«



Genre: Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen
Orginaltitel: “Shopaholic & Baby” #uk
Seitenzahl: 441 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2007
Bewertung: 4* (Nefa), 4* (Mim)
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Becky Brandon, geborene Bloomwood, ist zurück – diesmal jedoch schwanger, aber kaufsüchtig wie eh und je. Und was käme da gelegener, als für ein Baby einkaufen zu dürfen? Zwar haben Luke und Becky beschlossen, sich vom Geschlecht des Babys überraschen zu lassen, doch wie immer findet Becky eine Lösung, trotzdem schon einkaufen zu gehen: sie kauft einfach mal alles.
Becky schwebt im siebten Himmel, doch dann erfährt sie, dass ihre rothaarige, attraktive Geburtshelferin Lukes Exfreundin aus Studienzeiten ist, die sich nun wieder an Luke heranmacht.

Die Schnäppchenjägerin ist zurück – Becky wie man sie kennt und liebt. Ich habe das Buch an einem (verschneiten) Samstag gelesen; Sophie Kinsellas Bücher lassen sich einfach leicht lesen, man merkt überhaupt nicht, wie die Zeit vergeht.
Die Handlung vom fünften Rebecca-Bloomwood-Buch ist von der Schwangerschaft geprägt. Becky frönt ihrer Lieblingsbeschäftigung – dem Einkaufen und kämpft nebenbei mit dem Verdacht, dass Luke mit ihrer Geburtshelferin Venetia eine Affäre habe.
Insgesamt hat mir das Buch – wie alle Roman von Sophie Kinsella – extrem gut gefallen. Obwohl die Storyline nicht mehr ganz so spannend ist und auch die Witze an Humor abnehmen – es ist trotzdem ein Vergnügen, von Becky zu lesen.
Nicht gelungen finde ich die Übersetzung vom Titel, da im ganzen Buch weder Prada, noch Pumps, noch Babypuder vorkommen ;) (Nefa)

Zu Anfang der Geschichte ist Becky geradezu penetrant verwöhnt. Wir kennen es zwar schon von ihr – aber gerade jetzt scheint sie alles auf einmal haben zu wollen: ein riesiger perfektes Haus, am besten gleich zehn Kinderwagen und dann noch die berühmte Star-Frauenärztin. Zum Glück wird Beckys Diva-Gehabe von dieser letzten Kopf-durch-die-Wand-Entscheidung ein bisschen eingebremst. Anders als erwartet ist Beckys Eifersucht nicht unbegründet und übertrieben, und sie hat auch ihre erwachseneren Momente im Buch und ist gegen Ende auch bescheidener als sonst – was mir gefällt, jetzt, wo sie Mutter wird, ist es ja auch langsam Zeit. ;) Es gab natürlich eine Menge lustiger, typischer Szenen nach Shopaholic-Manier, aber auch traurige und schöne, um das Ganze nicht übertrieben zu parodieren. (Mim)

»Der Mann des Monats« »The Fields of Grief«


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