Genre: Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Nick & Norah’s infinite playlist”
Seitenzahl: 217 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2006
Mims Bewertung: 
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Nick versucht immer noch, über Tris wegzukommen, die sich vor drei Wochen von ihm getrennt hat; und dabei ist es absolut nicht hilfreich, dass sie – und zwar extra provokant mit ihrem neuen Typen – in einem Club auftaucht, in dem er mit der Band spielt. Aus Angst vor einem Gespräch mit ihr fragt er das Mädchen, das gerade zufällig neben ihm steht, ob sie für fünf Minuten seine Freundin spielen könnte. Norah dagegen, die übrigens selbst die endgültige Trennung von ihrem On-Off-Freund hinter sich hat, hätte nicht eingewilligt, wenn sie nicht ebenfalls Tris kennen und kein Gespräch mit ihr anfangen wollen würde – aber so küsst sie Nick einfach. Und das ist nur der Anfang, denn Nicks Freunde finden, dass er endlich mal über Tris hinwegkommen muss, und bitten Norah, mit ihm loszuziehen…
In diesem Buch spielt Musik eine sehr schöne Rolle. Nicht nur irgendwelche Songtitel, die mir vorgeworfen werden und die ich nicht kenne. Musik kann hier verbinden, man verschmilzt mit ihr (etwa wenn Nick Bass spielt und sich dadurch als den “Puls” der Musik empfindet); ein Lied kann etwas bedeuten, und schließlich ist da noch Nick und Norahs Seelenverwandtschaft durch die Musik. Das ist der wundervolle Beigeschmack, der das Buch zu etwas Besonderem macht.
Ansonsten gibt es hier von Anfang bis Ende sehr schöne und auch prickelnde Szenen, und ich kann mich so gut in die Charaktere hineinfühlen. Ich kann mir das Gefühl vorstellen, nur mehr die Musik zu spüren und alles um sich herum zu vergessen, aber auch die Unsicherheiten, wie das Schweigen, das während eines Gesprächs entsteht, wenn man Fragen stellt, die aber irgendwie nirgendwohin führen.









