»Max und Isabelle«
Genre: Humor & Skurriles, Liebe & Beziehungen Orginaltitel:
Seitenzahl: 342 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2004
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon bestellenIsabelle ist 47 und Mutter von zwei Jugendlichen, Max ist 31 und hat beim Fernsehen seine eigene Sendung. Sie lernen sich bei einem Abendessen kennen und landen schließlich im Bett. Doch das vermeintliche One-Night-Stand geht beiden nicht mehr aus dem Kopf, trotz all der scheinbaren Probleme: schließlich liegen sechzehn Jahre zwischen den beiden.
Beim ersten Kapitel war ich eigentlich begeistert – das Leben einer alleinerziehenden Mutter mit zwei Jugendlichen wurde witzig beschrieben, wahrscheinlich sogar treffend. Auch wurde ausnahmsweise eine Frau aus der Sicht eines männlichen Autors ganz gut geschrieben. Aber ab den ersten Dialogen kamen die ersten Zweifel, irgendwie wurde der Wortwitz bald ein wenig gezwungen, und schließlich haben beide nur noch an diesem ach so riesigen Altersunterschied herumgejammert. Ich hätte gedacht, dass dieses “Problem” in Form von leisen Bedenken geäußert wird, aber dann wird der Altersunterschied im Laufe des Buches als unüberbrückbare Kluft dargestellt, quasi “es wird nicht funktionieren, obwohl alles so toll ist, aber der Altersunterschied!” Irgendwann hat es genervt und ich konnte die Charaktere nicht mehr so ganz nachvollziehen. Noch dazu tauchen immer noch mehr Klischees und überspitzte Charaktere auf, wie der naive Joachim (“Wusstet ihr [...] dass man als Mann auch unten liegen kann?”). Guter Anfang, versumpft aber irgendwie.









