»Harry Potter und der Halbblutprinz«
Genre: Fantasy & Übernatürliches, Humor & Skurriles, Kinder & Jugend, Liebe & Beziehungen Orginaltitel: “Harry Potter and the Half Blood Prince”
Seitenzahl: 656 (Hardcover)
Erscheinungsjahr: 2005
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon bestellenHarrys sechstes Jahr an Hogwarts beginnt – und wie immer soll es einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste geben. Dieser ist aber nicht wie erwartet Horace Slughorn, der Harry von Dumbledore schon vor dem Ende der Ferien vorgestellt wird, sondern ausgerechnet Snape. Auf der positiven Seite aber bedeutet das, dass Harry dieses Jahr eine Chance hat, sich im Fach Zaubertränke zu verbessern. Slughorn, der seinen eigenen Club der bei ihm beliebten Schüler eröffnet hat, hat einen Narren an Harry gefressen, und das ist kein Wunder, denn mit dem Zaubertränke-Buch, das Harry zufällig gefunden hat und das einem geheimnisvollen “Halbblutprinzen” gehört hat, bringt er erstaunliche Leistungen vor.
An Hogwarts passieren dieses Schuljahr seltsame Dinge – Draco Malfoy benimmt sich sehr eigenartig, Katie Bell wird ein gefährliches Amulett geschickt und Ron erliegt um ein Haar einer Vergiftung. Aber auch der Kampf gegen Voldemort muss weitergehen. Dumbledore zeigt Harry ein paar Erinnerungen, in denen der junge Tom Riddle vorkommt, doch noch gibt es eine Lücke, um endgültig Voldemorts Schwachstelle herauszufinden. Und inmitten dieses ganzen Rummels muss Harry sich seit neuestem auch noch mit Beziehungskisten herumschlagen – Ron macht ständig mit Lavender Brown herum, was Hermione gar nicht zu gefallen scheint, und Harry selbst ist eifersüchtig auf Dean Thomas, der seit neuestem mit Ginny ausgeht…
Ich weiß nicht… der sechste Band ist nicht unbedingt mein Lieblingsband. Er las sich zwar großteils gut, aber auf der einen Seite war der Band fast ein bisschen seicht (mehr dazu nachher).
Es waren sehr viele Rückblicke, in Form von Erinnerungen, in diesem Band enthalten, und die finde ich meistens eher anstrengend zu lesen. Andererseits waren genau diese oft auch interessant, da man endlich über Voldemorts Vergangenheit erfahren hat. Dass er nicht immer das böse, mordende Wesen – als mehr ist er ja kaum mehr zu bezeichnen – war, sondern sich all das erst schrittweise aufgebaut hat. Diesmal waren das neue Element im Buch die Horcruxe, die dem Kampf gegen Voldemort schließlich ein Ziel, einen Sinn gegeben haben.
Nun zu der Seite des Buches, dass diesmal eine Beziehungskiste eingebaut wurde. Ich mochte es zwar, dass es endlich Szenen zu Ron und Hermione gab, fand es aber schade, in welche Richtung sich das entwickelt hat. Ich war eigentlich fest überzeugt, dass wirklich einmal etwas ins Rollen kommt, und dann die ganze Sache mit Lavender – eigentlich eher nervig. Dass Harry auf einmal in Ginny verliebt ist, kam auch recht plötzlich, und dann waren sie zusammen und ein eigentlich paar Seiten später wieder auseinander. Das ganze war irgendwie eher oberflächlich geschrieben, was ich sehr schade fand.









