Genre: Liebe & Beziehungen, Thriller & Krimis Orginaltitel: “In the Dark”
Seitenzahl: 494 (Paperback)
Erscheinungsjahr:
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon bestellenJane Kerry findet eines Tages in der Bibliothek, in der sie als Bibliothekarin arbeitet, einen Umschlag mit fünfzig Dollar, anbei eine Nachricht von einem Kerl, der sich “Mog”, “Master of Games”, nennt: sie solle sich an seinem Spiel beteiligen. Aus Neugierde geht Jane seinem Hinweis nach, wobei sie prompt mit einem jungen Mann namens Brace zusammenstößt, der ihr helfen möchte. Dass sich die Belohnung jedesmal verdoppelt, ist ein enormer Ansporn für Jane, und auch wenn Brace sie bittet, aufzuhören, zieht Jane die Sache durch. Doch zunehmend werden die Aufgaben schwerer und schwerer, und Mog hat nicht vor, Jane jetzt noch aussteigen zu lassen…
Ich fand, dass die Handlung des Buches echt interessant klingt, und wollte es mir deshalb unbedingt kaufen. Die Grundhandlung hat mir auch gut gefallen, die Aufgaben, die Jane zu lösen hatte, waren gut ausgedacht. Was mich aber ein wenig gestört hat, ist der Schreibstil… ich glaube, es liegt daran, dass hier wieder einmal ein Mann versucht hat, aus der Sicht einer Frau zu schrieben, es funktioniert nicht. Auf der einen Seite hat er Jane immer wieder unnötig bieder dargestellt, anfangs ist sie angeblich ein bisschen “pummelig”, im Zuge der Aufgaben aber beginnt sie, zu trainieren und so weiter und ist plötzlich echt sportlich und auf Zack, ganz auf “Powerfrau, die keinen Mann braucht, um sich zu wehren” getrimmt. Leider ist diese Rolle ein bisschen zwanghaft und mir kommt vor, der Autor möchte damit unbedingt zeigen, dass er emanzipiert ist.









