»If You Could See Me Now«
Genre: Drama & Trauriges, Fantasy & Übernatürliches, Liebe & Beziehungen Orginaltitel:
Seitenzahl: 339 (Paperback)
Erscheinungsjahr: 2006
Mims Bewertung:
Jetzt bei Amazon bestellenElizabeth Egan ist sehr ordentlich, rational und realistisch. Sie erlaubt sich keine sinnlosen Hoffnungen oder Wunschvorstellungen, denn sie hat in ihrem Leben erfahren, dass sie nicht in Erfüllung gehen: ihre Mutter hat sie und ihre Schwester verlassen, als sie klein waren, um ein Leben in Freiheit zu führen. Elizabeth musste schon früh so etwas wie eine Mutterrolle für ihre jüngere Schwester Saoirse übernehmen und hatte in diesem Sinne wenig von ihrer Kindheit. Auch in der Zeit, in der das Buch spielt, als sie bereits Mitte Dreißig ist, muss sie ihr Leben für andere opfern: Saoirse hat einen Sohn, den sechsjährigen Luke, will aber genau wie seinerzeit ihre Mutter ihre Freiheit nicht aufgeben, um den kleinen Jungen zu erziehen.
Elizabeths Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als Luke plötzlich anfängt, von seinem Fantasiefreund Ivan zu reden. Elizabeth setzt alles daran, ihm das wieder auszureden. Doch bald lernt sie einen jungen Mann namens Ivan kennen, den sie erst einmal für den Vater von einem von Lukes Freunden hält. Sie werden Freunde, und sie beginnt bald, sich in den geheimnisvollen Ivan zu verlieben. Doch als sie herausfindet, wer Ivan wirklich ist – oder nicht ist, ist das ein schwerer Schlag für sie…
Weil mir die anderen Bücher von Cecelia Ahern, die ich gelesen habe, sehr gut gefallen haben, habe ich mich entschieden, auch dieses zu kaufen. Der gewohnte Ahern-Stil ist auch hier zu finden, verträumter Schreibstil, Humor in der eigentlich tragischen Handlung. Aber trotzdem habe ich das Buch nicht ganz so geliebt wie etwa “P. S., Ich liebe dich”. Vielleicht wegen den Fantasy-Elementen, die ungewohnt wirken, oder wegen dem Perspektivenwechsel, obwohl der ja eigentlich ein gutes Stilmittel ist.









